| Rostpilze | ||||||
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| Systematik | ||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||
| Urediniomycetes | ||||||
| Ordnungen | ||||||
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Die Rostpilze (Urediniomycetes) sind eine sehr ursprüngliche Pilzgruppe. Schon früh in der Erdgeschichte traten die Rostpilze als Pflanzenparasiten auf. Fossilien des Karbons (vor 350 Millionen Jahren) belegen wohl einen ursprünglichen Befall von Farnen.
Die mutmaßlich 5000 Arten verteilen sich auf etwa 100 Gattungen. Es handelt sich bei ihnen um obligate Parasiten an Pflanzen. Wird im Laufe eines vollständigen Entwicklungszyklus' der Wirt gewechselt so spricht man von "Heterözischen Rostpilzen". Findet der gesamte Entwicklungszyklus auf der gleichen Wirtspflanzenart statt, so handelt es sich um "Autözische Rostpilze".
Zum Teil besitzen einige Arten eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung als Krankheitserreger an Kulturpflanzen.
Bei den Rosten (Uredinales) entsteht aus der Probasidie (Teleutospore) eine in vier Zellen unterteilte Basidie mit vier Basidiosporen.
Außerdem sind bei den meisten Rostpilzen zusätzlich Uredosporenlager, Spermogonien (Pyknidien) und Aecidien vorhanden.