Die Royal Astronomical Society (RAS) begann als die Astronomical Society of London (1820), um die astronomische Forschung zu unterstützen (die zu jener Zeit eher von Amateurastronomen statt von professionellen betrieben wurde). Sie wurde 1831 durch König Wilhelm IV. zur Royal Astronomical Society. Seit 1915 sind Frauen als Mitglieder zugelassen. Sie ist Großbritanniens Mitgliedsorganisation der International Astronomical Union und ein Mitglied des Science Council.
In ihrem Wappen führt die Gesellschaft ein Teleskop von William Herschel sowie den lateinischen Spruch QUICQUID NITET NOTANDUM. Er bedeutet übersetzt „Was immer scheint, möge aufgezeichnet werden“ und weist auf ihr zentrales Anliegen hin, die Astronomie zu fördern.
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Eine der Hauptaktivitäten der RAS ist Veröffentlichung wissenschaftlicher Zeitschriften. Sie veröffentlicht z.Z. zwei der weltweit führenden Forschungszeitschriften, MNRAS in der Astronomie and (in Verbindung mit der Deutschen Geophysikalische Gesellschaft) GJI in der Geophysik, and A&G, welche Übersichts- und andere Artikel von allgemeinem Interesse in Hochglanzformat beinhaltet. Die vollständige Liste der Zeitschriften, die von der RAS veröffentlicht wurden und werden(mit den Abkürzungen der NASA ADS bibliographischen Codes):
Mitglieder der RAS werden Fellows genannt und können FRAS als Namenszusatz führen. Die Mitgliedschaft ist für jedermann über 18 Jahren offen, der der Gesellschaft als akzeptabel erscheint. Die Zahl der Mitglieder überschritt 2003 zum ersten Mal 3000.
Die Gesellschaft organisiert regelmäßige monatliche Diskussionssitzungen zu Themen der Astronomie und Geophysik, welche normalerweise jeden zweiten Freitag im Monat von September bis Juni in London abgehalten werden. Sie fördert auch das UK National Astronomy Meeting, eine längere Tagung professioneller Astronomen, die jedes Frühjahr abgehalten wird und gelegentlich andere Tagungen in anderen Teilen Großbritanniens.
Gemeinsam mit der Geological Society of London, fördert die Gesellschaft die British Geophysical Association.
Die erste Person im Amt des Präsidenten der Royal Astronomical Society war William Herschel, der allerdings nie eine Sitzung leitete. Seitdem wurde der Posten von vielen ausgezeichneten Astronomen bekleidet. Er wird z.Z. für eine Amtszeit von zwei Jahren vergeben.
Die letzten Präsidenten:
Bemerkenswerte frühere Präsidenten:
Die höchste Auszeichnung der Royal Astronomical Society ist ihre Goldmedaille. Unter den bekanntesten Preisträgern waren Albert Einstein 1926 und Stephen Hawking 1985.
Andere Auszeichnungen sind die Eddington-Medaille, die Herschel-Medaille, the Chapman-Medaille, die Price-Medaille und die Jackson-Gwilt-Medaille.
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