Südwestdeutschland wird meist als geografische Bezeichnung für einen südwestlichen Teil der Bundesrepublik Deutschland verwendet.
Die häufigste Verwendung des Begriffes ist meist gewollt indifferent. Eine gegebenenfalls vorhandene Definition oder Bedeutung sollte aus dem Kontext entnommen werden können.
Baden-Württemberg wird aus der Bedeutung des Ausdrucks nicht auszuschließen sein. Oft könnte das Landdreieck zwischen Oberrhein und Hunsrück (Südosten Rheinland-Pfalz und Saarland) sowie die Nordostecke des Oberrheintals (Süden Hessens) mitgedacht werden. Der Rest von Rheinland-Pfalz um Mosel und Koblenz wird meist eher dem Begriffsfeld Westdeutschland im engeren Sinne zuordenbar sein.
Seltener wird die Verwendung von "Südwestdeutschland" für den westoberdeutschen Sprachraum in der Bundesrepublik Deutschland sein, der die südlichen zwei Drittel von Baden-Württemberg und den Südwesten Bayerns (im Wesentlichen Bayerisch-Schwaben) umfasst.
Im Rahmen des Projekts der Vereinigung von Württemberg und Baden zu einem Land nach 1945 wurde häufig vom Südweststaat gesprochen, weswegen zu jener Zeit mit "Südwestdeutschland" dieser zu gründende Staat gemeint sein konnte.
Siehe auch: Westdeutschland, Süddeutschland, Mitteldeutschland, Ostdeutschland, Norddeutschland