| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Saarland | |
| Landkreis: | Saarlouis | |
| Koordinaten: | 49° 21′ N, 6° 50′ O | |
| Höhe: | 187–332 m ü. NN | |
| Fläche: | 41,65 km² | |
| Einwohner: | 13.717 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 329 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 66788–66793 | |
| Vorwahl: | 06838 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SLS | |
| Gemeindeschlüssel: | 10 0 44 116 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Schlossplatz 1 66793 Saarwellingen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Michael Philippi (parteilos) | |
Saarwellingen ist eine saarländische Gemeinde im Landkreis Saarlouis - rund 20 km nordwestlich der Landeshauptstadt Saarbrücken gelegen.
Inhaltsverzeichnis |
Reisbach, Saarwellingen, Schwarzenholz
Das Gemeindegebiet der Gemeinde Saarwellingen wurde 1793 von französischen Revolutionstruppen besetzt und wurde, wie später das gesamte linke Rheinufer, Frankreich einverleibt. Nach den Beschlüssen des Wiener Kongresses 1815 kam es zur preußischen Rheinprovinz und wurde mit dieser 1871 Teil des Deutschen Reiches. Vor 1783 gab es eine getrennte Entwicklung der Ortsteile.
Ursprünglich war der die Herrschaft Saarwellingen Eigengut verschiedener Herren. Im 13. Jahrhundert war der Bann Saarwellingen im wesentlichen Lehen der Grafschaft Saarbrücken und zu einem geringeren Teil lothringisches Lehen. Erst 1621 trat Lothringen seine Rechte an Nassau-Saarbrücken ab. Belehnt waren die Edelherren von Saarbrücken in den Linien Ettendorf und Dagstuhl. Nach dem Aussterben der Familie fiel Saarwellingen Mitte des 14. Jahrhunderts ebenso wie die Herrschaft Dagstuhl an die Familien der 4 Töchter des letzten Besitzers.
Im 16. Jahrhundert besaßen der Graf von Nassau-Saarbrücken nach Einzug der Lehen zweier dieser Familien die Hälfte und die Grafen von Kriechingen (heute Créhange/Moselle) und die Herren von Rollingen (heute Raville/Moselle) je ein Viertel des Ortes Saarwellingen. Der Rollinger Anteil fiel 1550 durch Heirat an die Kriechinger, die 1659 auch den Anteil von Saarbrücken als Erfüllung von gegen die Grafen von Saarbrücken bestehende Schulden erwarben und Saarwellingen als freie Rechsherrschaft führten.
1689 kam die Herrschaft durch Heirat an die Grafen von Ostfriesland und ebenso 1726 an die Grafen von Wied-Runkel, bei denen sie bis zur Auflösung des Alten Reiches verblieb.
Verwaltet wurde die Herrschaft Saarwellingen von einem Amt in Saarwellingen.
Die Herrschaft Schwarzenholz war im 13. Jahrhundert im Besitz diverser Herren. Bedeutendste Herren waren neben der Abtei Fraulautern, der es gelang immer weitere Anteile zu erwerben bis sie in einem Vergleich am 9. Mai 1765 die vollständige Landeshoheit über das Gebiet der reichsunmittelbaren Herrschaft Schwarzenholz erlangte, die Grafen von Saarbrücken. Neben diesen bedeteden Herren gab es eine Vielzahl von Familien die kleinere Anteile oder Rechte an der Herrschaft besaßen. So die Vögte von Hunolstein , die ihre Güter 1262 dem Kloster verkauften. Weitere Güter hatten die Herren von Kastel inne, die Teile davon an das Kloster verkauften und andere Teile als Mitgift an die Herren von Lewenstein übertrug. Die Herren von Rathsamhausen und von Lichtenberg verkauften im 16. Jahrhundert dagegen ihre Anteile an die Grafen von Saarbrücken.
Reisbach besteht aus den Ortsteilen Labach und Reisweiler, die bis zur französischen Revolution unterschiedlichen Territorien zugehörten.
Labach war Teil der Herrschaft Schwarzenholz und teilte deren Geschichte. Reisweiler dagegen war Teil der Grafschaft Saarbrücken.
Mit der Gebietsreform vom 1. April 1937 wurden die beiden ineinander übergehenden Ortschaften Reisweiler und Labach zu 'Reisbach' zusammengelegt.
Ergebnisse der Wahl vom 13. Juni 2004:
| Partei | Ergebnis | Veränderung | Sitze | Veränderung |
|---|---|---|---|---|
| SPD | 38,2% | ( − 8,5) | 14 | ( − 2) |
| CDU | 34,8% | ( + 1,3) | 13 | ( + 1) |
| FWG | 18,4% | ( + 2,4) | 6 | ( + 1) |
| Andere | 8,7% | ( + 4,8) | 0 | (=) |
siehe: Liste der Baudenkmäler in Saarwellingen
Saarwellingen ist durch die Bundesautobahn A 8 (Luxembourg - Salzburg) und die Bundesstraßen B269 (Birkenfeld - Metz) und B 405, die ihren Ausgang beim Ortsteil Wald nimmt und über Bouzonville nach Thionville führt, an das überregionale Straßennetz, nicht nur nach Deutschland, sondern auch nach Frankreich, Luxemburg und Österreich, gut angebunden.
Die Brose Fahrzeugteile GmbH betreibt eine Produktionsstätte im Industriepark, wie ebenso der Büromöbelhersteller König+Neurath. Außerdem haben sich im Gewerbegebiet John die Firma RESA (Schaltanlagenbau), und einige Ford-Zulieferer niedergelassen. Im Industriegebiet Dickenwald hat sich u.a. Trumpf Schokolade angesiedelt.
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