Salztonebene, geologischer Fachbegriff: Playa, ist ein Ablagerungsgebiet trockenfallender Salzseen.
Eine Salztonebene ist ein Sedimentationsgebiet eines intermittierenden Gewässer. Es bildet sich im Inneren weiter endorheischer Becken in semiariden Gebieten, ist jedoch im Gegensatz zu Sabkhas von Hochgebieten umgeben.
Inhaltsverzeichnis |
Manche Autoren beziehen im Begriff Playa die Inlandsabkhas mit ein, der Begriff Sabkha wird auf die Küstensabkhas beschränkt. Ob umgeben von Hochgebieten oder nicht, spielt dann keine Rolle.
Je nach Vorkommen haben Salztonebenen unterschiedliche Namen:
Zuflüssen
Von periodischen oder episodischen Zuflüssen wird feinstes Material eingeschwemmt, das beim Verdunsten des Wassers als salzreicher Ton zurückbleibt.
Die jeweils nur geringen Ablagerungen addieren sich im Laufe der Zeit zu mächtigen Schichtpaketen. Zur Regenzeit sind die Salztonebenen mit flachen Salzseen bedeckt; während der Trockenzeit bilden sich auf der ebenen Flächen Trockenrisse.
Ihre großflächige absolute Ebenheit machte die Salt Flats in Utah zum Austragungsort für Geschwindigkeitsrekorde.
Hans Füchtbauer: Sedimente und Sedimentgesteine. 4. gänzlich neubearbeitete Auflage. 1141 S., Schweizerbart, Stuttgart 1988.