Im Samoa-Vertrag von 1899 wurde der langjährige Konflikt um Samoa zwischen dem Deutschen Reich, Großbritannien und den USA beigelegt. Man entschied sich die Inselgruppe Samoa zwischen Deutschland und den USA aufzuteilen, wobei England mit anderen Pazifik-Inseln entschädigt wurde.
Siehe auch: Konflikt um Samoa
Nachdem sich die drei Großmächte 1889 noch darauf geeinigt hatten, dass sie das Königreich Samoa gemeinsam verwalten, kam es 10 Jahre später wieder zu einem Konflikt. Als der König Malietoa Laupepa starb, verlangten die Deutschen einen anderen Nachfolger als die Briten und Amerikaner.
Der Samoavertrag ist am 14. November 1899 auf heftigen deutschen Druck zustande gekommen. Darin erklärten Deutschland und Großbritannien ihre Besitzansprüche im Pazifik, aber auch in Afrika. Am 2.12. traten die USA bei. Vor allem wegen des gleichzeitig ausbrechenden Burenkrieges musste Großbritannien nachgeben.
Brockhaus-1809: Der Passauer Vertrag
Brockhaus-1911: Vertrag · Passauer Vertrag · Leoninischer Vertrag
Herder-1854: Vertrag · Leoninischer Vertrag
Lueger-1904: Frachtgut, -karte, -vertrag
Meyers-1905: Samoa [2] · Samoa [1] · Passauer Vertrag · Methuen-Vertrag · Rücktritt vom Vertrag · Vertrag · Wiener Vertrag · Leonīnischer Vertrag · Berliner Vertrag · Ashburton-Vertrag · Antichrētischer Vertrag · Dinglicher Vertrag · Hay-Pauncefote-Vertrag · Gothaer Vertrag · Eden-Vertrag
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