Sanidin

Sanidin
Chemismus KAlSi3O8
Kristallsystem Monoklin
Kristallklasse VIII/J.06-20 (nach Strunz)
Farbe farblos, weiß, grau, gelb, rot
Strichfarbe weiß
Mohshärte 6 - 6,5
Dichte 2,6
Glanz Glasglanz
Opazität durchsichtig bis durchscheinend
Bruch uneben bis muschelig
Spaltbarkeit gut
Habitus prismatische Kristalle, körnige und massige Aggregate
häufige Kristallflächen ___
Zwillingsbildung ___
Kristalloptik
Brechzahl ___
Doppelbrechung ___
Pleochroismus ___
optische Orientierung ___
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
___
weitere Eigenschaften
chemisches Verhalten ___
ähnliche Minerale ___
Radioaktivität nicht radioaktiv
Magnetismus nicht magnetisch
besondere Kennzeichen ___

Sanidin ist ein häufig vorkommendes Mineral aus der Gruppe der Feldspate und der Mineralienklasse der Silikate mit der chemischen Formel KAlSi3O8. Es kristallisiert im monoklinen Kristallsystem und seine Farbe schwankt zwischen farblos, weiß, grau, gelb und rot.


Bildung und Fundorte

Sanidin ist ein typisches, gesteinsbildendes Mineral und bildet sich in sauren Vulkangesteinen. Außerdem bildet es Pseudomorphosen nach Mikroklin.

Fundorte sind unter anderem Kjustendil in Bulgarien, Laacher See in Deutschland, Roc de Courlande in Frankreich und British Columbia in Kanada.


Siehe auch: Liste von Mineralen

Literatur

Weblinks

Quelle:
Artikel Sanidin aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
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