Sankt Andrä-Höch

Wappen Karte
Wappen von Sankt Andrä-Höch
Sankt Andrä-Höch
Österreichkarte, Position von Sankt Andrä-Höch hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Leibnitz (LB)
Fläche: 20,6 km²
Koordinaten: 46° 48' N, 15° 23' O
Höhe: 318 - 671 m ü. A.
Einwohner: 1794 (31. Dez. 2005)
Bevölkerungsdichte: 87 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 8444 sowie 8441, 8442, 8443, 8505, 8521, 8522
Vorwahlen: 03456 sowie 03457, 03185
Gemeindekennziffer: 6 10 30
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
St. Andrä i.S. 74
8444 St. Andrä im Sausal
Offizielle Website:
Politik
Bürgermeister: Rudolf Stiendl (ÖVP)
Gemeinderat: (2005)
(15 Mitglieder)
10 ÖVP, 4 SPÖ, 1 FPÖ


Sankt Andrä-Höch ist eine Weinbau-Gemeinde mit 1.794 Einwohnern im Süd-Westen der Steiermark im Bezirk Leibnitz.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Sankt Andrä-Höch liegt ca. 35 km südlich von Graz und ca. 15 km westlich der Bezirkshauptstadt Leibnitz in der Sausaler Weinstraße. Die Gemeinde umfasst eine Fläche von 2061 Hektar von 318 m Seehöhe bis auf 671 m (Demmerkogel).

Nachbargemeinden

Unterbergla Wettmannstätten Sankt Nikolai im Sausal
Gleinstätten Bild:Windrose_klein.png Kitzeck im Sausal
Pistorf Fresing (Kitzeck)

Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Sankt Andrä-Höch gehören die Ortschaften bzw. Katastralgemeinden St. Andrä im Sausal, Höch, Rettenberg, Neudorf im Sausal, Brünngraben, Sausal, Fantsch und Reith.

Geschichte

970 n.Chr. schenkt Kaiser Otto I. den Wald Sausal (Forestum susil) dem Erzbischof Friedrich von Salzburg. 977 n.Chr. werden die süßen Täler (dulces valles) erstmals erwähnt, Süßentäler ist der mittelalterliche Name für das westliche Sausalhügelland, heute Gemeindegebiet St. Andrä-Höch. 1168 n.Chr. erwirbt Pfarrer Konrad von St. Florian im Tauschweg vom Erzbischof Adalbert von Salzburg die Landschaft Süßentäler.

Die über sechs Jahrhunderte andauernde Zugehörigkeit des Sausal zum weststeirischen Besitztum des Salzburger Erzbistums hat also diesem Bergland einen grundlegenden Wandel seines ursprünglichen Landschaftsbildes gebracht. Diese Epoche ist mit dem 16. Jhdt. zu Ende gegangen. 1595 schenkte Erzbischof Wolf Dietrich seine Herrschaft Leibnitz dem Seckauer Bischof Martin Brenner. Damit ist das Bistum Seckau auch zum Grundherrn des östlichen Teiles des Sausals geworden und es dann auch geblieben.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Vereine

In der vom Weinbau und Tourismus geprägten Gemeinde sind folgende Vereine tätig:

  • Freiwillige Feuerwehr
  • Trachtenmusikkapelle St. Andrä i.S.
  • Sausaler Singkreis
  • Bauernbund
  • Bund Steirischer Landjugend
  • Österreichische Frauenbewegung
  • Katholische Frauenbewegung Österreichs
  • Sausaler Wein- und Kulturkeller, Kultur- und Freizeitverein (SWK)
  • Weinbauverein
  • Tourismusverein
  • Pfarrkirchenrat
  • Eisschützenverein
  • Reitclub Sausalerland
  • Fußballverein Moser
  • Seniorenclub
  • Pensionistenverband
  • Österreichischer Kameradschaftsbund
  • Österreichischer Kriegsopferverband

Sehenswürdigkeiten

  • Sausaler Wein- und Kulturkeller im Barockschloss Harrachegg
  • weltgrößter Klapotetz
  • Demmerkogler Aussichtswarte
  • Schmetterlingswiese der Österreichischen Naturschutzjugend am Demmerkogel
  • Wein- und Wildlehrpfad sowie Hubertusgrotte
  • Pfarrkirche St. Andrä i.S. (barockisierter gotischer Bau)
  • zahlreiche ausgewiesene Wanderwege
  • liebevoll gepflegte Kapellen und Wegkreuze
  • Weinhügel, Kellerstöckl und Winzerbetriebe
  • Fischteiche und Reitmöglichkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

Weinbau und Tourismus sind auch wirtschaftlich die wichtigsten Grundlagen der Gemeinde.

Infrastruktur

  • Feuerwehr in St. Andrä i.S.
  • Arzt für Allgemeinmedizin: Dr. Friedrich Grill
  • Pflegeheim Brigitte in Neudorf
  • Kindergarten in Höch
  • Volksschule in Höch
  • Volksschule in St. Andrä i.S.

Politik

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2005 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

  • 10 ÖVP | stellt den Bürgermeister und den Vizebürgermeister
  • 4 SPÖ | stellt den Gemeindekassier
  • 1 FPÖ

Weblinks

Quelle:
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