Sankt Margarethen im Burgenland

Wappen Karte
Wappen von Sankt Margarethen im Burgenland
Sankt Margarethen im Burgenland
Österreichkarte, Position von Sankt Margarethen im Burgenland hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Eisenstadt-Umgebung (EU)
Fläche: 26,5 km²
Koordinaten: 47° 48' N, 16° 36' O
Höhe: 151 m ü. A.
Einwohner: 2784 (31. Dez. 2005)
Bevölkerungsdichte: 105 Einwohner je km²
Postleitzahl: 7062
Gemeindekennziffer: 1 03 13
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktgemeinde Sankt Margarethen
im Burgenland
7062 Sankt Margarethen im Burgenland
Offizielle Website:
Politik
Bürgermeister: Eduard Scheuhammer (ÖVP)
Gemeinderat: (2002)
(23 Mitglieder)
12 ÖVP, 11 SPÖ

Sankt Margarethen im Burgenland ist eine Marktgemeinde im Burgenland im Bezirk Eisenstadt-Umgebung in Österreich.

Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Margita.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Gemeinde liegt im nördlichen Burgenland nahe der Landeshauptstadt Eisenstadt. Sankt Margarethen im Burgenland ist der einzige Ort in der Gemeinde.

Geschichte

Marktgemeinde ist Sankt Margarethen im Burgenland seit 1647. Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Margita verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes).

Politik

Bürgermeister ist Eduard Scheuhammer von der ÖVP, Vizebürgermeister Josef Krenn von der SPÖ. Amtsleiter ist Michael Schalling.

Die Mandatsverteilung (23 Sitze) in der Gemeindevertretung ist SPÖ 11, ÖVP 12, FPÖ 0, Grüne 0 und andere Listen 0 Mandate.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Opernbühne im Römersteinbruch Sankt Margarethen mit Kulissen für Carmen.
Opernbühne im Römersteinbruch Sankt Margarethen mit Kulissen für Carmen.

Bekannteste Sehenswürdigkeit ist der Römersteinbruch, in dem auch heute noch Kalksandstein abgebaut wird. Hier wurde unter anderem das Baumaterial für den Wiener Stephansdom, aber auch später zum Bau vieler Gebäude entlang der Wiener Ringstraße gewonnen.

In und um den Römersteinbruch sind mehr als 100 Skulpturen aufgestellt. Von 1959 bis in die 70er Jahre wurden hier, auf Initiative von Karl Prantl, Bildhauer-Symposien durchgeführt. Sie dienten als Vorbild für eine weltweite Bewegung.

Im stillgelegten Teil des Steinbruchs finden im Sommer die weithin bekannten Opernfestspiele statt.


Weblinks



Quelle:
Artikel Sankt Margarethen im Burgenland aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
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