| Wappen | Karte |
|---|---|
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| Basisdaten | |
| Bundesland: | Steiermark |
| Bezirk: | Deutschlandsberg (DL) |
| Fläche: | 17,17 km² |
| Geografische Lage: | 46° 55′ 43" N, 15° 15′ 32" O |
| Höhe: | 404 m ü. A. |
| Einwohner : | 2.219 (1.1.2006)[1] |
| Postleitzahl: | 8511 |
| Vorwahl: | 0 34 63 |
| Gemeindekennziffer: | 60 330 |
| Gemeindeamt: | St. Stefan 19 8511 St. Stefan ob Stainz |
| Offizielle Website: | www.st-stefan-stainz.at |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Ernst Summer (ÖVP) |
| Gemeinderat (2005) (15 Mitglieder) |
5 SPÖ, 8 ÖVP, 2 Sonstige |
Sankt Stefan ob Stainz ist eine Gemeinde im Bezirk Deutschlandsberg in der Steiermark. Die Gemeinde ist landwirtschaftlich geprägt und liegt im Anbaugebiet des Schilchers.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde Sankt Stefan ob Stainz liegt in der Weststeiermark und besteht aus fünf Katastralgemeinden. Die Gemeinde wird vom Stainzbach durchflossen.
Sankt Stefan ob Stainz besteht aus den Katastralgemeinden Lemsitz im Südwesten, Lichtenhof im Südosten, St. Stefan im Zentrum, Pirkhof im Nordosten und Zirknitz im Nordwesten.
| Gundersdorf | Mooskirchen | |
| Greisdorf | ![]() |
Lannach |
| Marhof | Georgsberg |
1824 waren die fünf Katastralgemeinden Lemsitz, Lichtenhof,Pirkhof, St. Stefan und Zirknitz zur Verwaltungsgemeinde St. Stefan zusammengeschlossen worden. Die Gemeinde St. Stefan entstand schließlich durch die Aufhebung der Grundherrschaft im Jahre 1850 und Zusammenlegung der gleichnamigen Katastralgemeinden Lemsitz, Lichtenhof und St. Stefan. 1968 wurden die Gemeinden Pirkhof und Zirknitz Teil der Gemeinde St. Stefan.
| Bevölkerungsentwicklung 1869 bis 2001 |
|||||
|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | Bevölkerung | Jahr | Bevölkerung | ||
| 1869 | 1.565 | 1939 | 1.613 | ||
| 1880 | 1.598 | 1951 | 1.809 | ||
| 1890 | 1.626 | 1961 | 1.891 | ||
| 1900 | 1.563 | 1971 | 1.897 | ||
| 1910 | 1.715 | 1981 | 1.968 | ||
| 1923 | 1.644 | 1991 | 2.092 | ||
| 1934 | 1.791 | 2001 | 2.198 | ||
| Bevölkerungsverteilung 2001 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Sankt Stefan ob Stainz | 852 | ||||
| Zirknitz | 543 | ||||
| Pirkhof | 380 | ||||
| Lemsitz | 342 | ||||
| Lichtenhof | 81 | ||||
Die Gemeinde hatte laut Volkszählung 2001 2.198 Einwohner. 97,6 % der Bevölkerung besitzen die österreichische Staatsbürgerschaft. Zur römisch-katholischen Kirche bekennen sich 92,7 % der Einwohner, 3,5 % sind ohne religiöses Bekenntnis, 2,3 % evangelisch.
Zwischen 1869 und 1939 änderte sich die Bevölerkungszahl der Gemeinde Sankt Stefan ob Stainz nur marginal und erlebte auch kaum größere Schwankungen. Erst seit 1939 stellte sich in der Gemeinde ein kontinuierliches Wachstum ein, das bis heute anhält.
Wichtigste Sehenswürdigkeit der Gemeinde ist die Pfarrkirche St. Stefan.
Laut Arbeitsstättenzählung 2001 gibt es 76 Arbeitsstätten mit 367 Beschäftigten in der Gemeinde sowie 771 Auspendler und 192 Einpendler. Wichtigste Branchen sind der Handel, die Sachgütererzeugung und das Unterrichtswesen. Es gibt 167 land- und fortwirtschaftliche Betriebe (davon 25 im Haupterwerb), die zusammen 1.511 ha bewirtschaften (1999).
Die Verkehrserschließung erfolgt über die Schilcher Weinstraße (L 314), die Zirknitzstraße (L 641) und die Pirkhofstraße (L 667). Im Norden hat die Gemeinde auch Anschluß an die Süd Autobahn (A2), im Südosten an die Radlpass Straße (B 76).
Die Gemeinde verfügt über eine Volksschule, eine Hauptschule und eine Musikschule sowie drei Kindergärten.
Der Gemeinderat ist stark von der ÖVP dominiert, die trotz eines Stimmenverlustes von 9,86% bei den Wahlen 2005 mit 48,80% die Mandatsmehrheit halten konnte. Die SPÖ, die 2005 ihren Stimmanteil verdoppeln konnte, erreichte 32,30%. Die FPÖ scheiterte 2005 mit einem Stimmenverlust von 12,35% und 4,37% am Wiedereinzug in den Gemeinderat. Während die Liste Wir für Sankt Stefan bei den Gemeinderatswahlen 2005 nicht mehr antrat, erreichte das Bürger Forum St.Stefan mit 14,53% und zwei Mandaten auf Anhieb den Einzug in den Gemeinderat.
Das Gemeindewappen wurde von der steiermärkischen Landesregierung mit der Verordnung vom 1. August 1980 verliehen. Es zeigt: "In Rot eine abwärts zu einem Kreis gebogene silberne Weinrebe mit fünf Blättern und einer aufwärts gekehrten Traube, drei (eins zu zwei gestellte) rautenförmige, facettierte, silberne Steine umschließend."
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