| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Salzburg | |
| Politischer Bezirk: | St. Johann im Pongau (JO) | |
| Fläche: | 56,84 km² | |
| Koordinaten: | 47° 20' N, 13° 9' O | |
| Höhe: | 764 m ü. A. | |
| Einwohner: | 3330 (15. Mai 2001) | |
| Bevölkerungsdichte: | 59 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 5621 | |
| Vorwahl: | 06415 | |
| Gemeindekennziffer: | 50 420 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Markt 12 5621 Sankt Veit im Pongau |
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| Offizielle Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Franz Lainer (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (2004) (19 Mitglieder) |
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Sankt Veit im Pongau ist eine Marktgemeinde im Salzburger Land im Bezirk St. Johann im Pongau in Österreich mit 3.330 Einwohnern. St. Veit ist erster heilklimatischer Kurort in Salzburg
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde liegt im Pongau im Salzburger Land an der Salzach. Bis nach St. Veit fließt die Salzach von West nach Ost; nach St. Veit dreht sich die Salzach um rund 90 Grad und fließt dann von Süd nach Nord weiter. Das Ortszentrum liegt auf einem Höhenplateau. Kalte Nordwinde werden durch die nordseitige Erhebung des "Hochglockers" stark abeschwächt; die kalte Luft im Winter kann vom Plateau in das Salzachtal abfliessen. Die warmen Südwinde können über das Gasteiner- und das Großarlertal - beide Täler ziehen sich von Süd nach Nord - nach St. Veit ziehen. Durch die Lage auf einem Plateau im Salzachtal zählt St. Veit zu den ganz besonders sonnenreichen Orten.
Die erste schriftliche Nennung ("parrochia sancti Viti“) stammt aus dem Jahr 1074.
Das Wappen der Gemeinde ist: „Im roten Schilde die Darstellung des hl. Veit, nämlich der unbekleidete Oberkörper eines jugendlichen Mannes mit zum Gebet gefalteten Händen und goldnimbiertem Haupte, der aus einem auf einem niedrigen, brennenden Scheiterhaufen ruhenden schwarzen Kessel hervorragt.“
Bürgermeister ist seit 17. Dezember 1993 Schlossermeister Franz Lainer.
Mitten im Grünen, am Fuße des sonnigen Südhanges vom "Hochglocker" befindet sich das in den Jahren 1912/1913 gegründete Landeskrankenhaus St. Veit.In diesem Krankenhaus wurde auch der berühmte Schriftsteller Thomas Bernhard behandelt. Unter anderem schrieb hier Thomas Bernhard ein Buch (Die Kälte. Eine Isolation.)über seine Krankheit (Lungentuberkulose) und seinen Aufenthalt hier. Heute findet man zur Erinnerung an den Schriftsteller einen nach ihm benannten Wanderweg, der in der Nähe des LKH's ( Landesklinik - Teil der Salzburger Landeskliniken - auch SALK genannt )beginnt.
Im Jahre 1985 gründete der Orden der Kleinen Schwestern von Bethlehem das Kloster "Maria im Paradies" auf der sogenannten "Kinderalm".
St. Veit im Pongau ist einer der Schauplätze des packenden Romans "Schonzeit" des österreichischen Schriftstellers O. P. Zier. Die männliche Hauptperson des Romans, Rupert, ein Deserteur im II. Weltkrieg, versteckt sich zum Schluss auf einem Bauernhof in St. Veit im Pongau.
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