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Die Satanische Bibel wurde von Anton Szandor LaVey in der Walpurgisnacht 1968 verfasst. In diesem Buch beschreibt LaVey seine Weltanschauung, die er zugleich in den Status einer Religion erhebt.
Inhaltsverzeichnis |
Am Anfang des Buches werden die „neun satanischen Grundsätze“ genannt, die als die Gebote der Church of Satan zu betrachten sind.
Die „Satanische Bibel“ umfasst ferner vier Kapitel, die als Bücher bezeichnet werden:
Das Kapitel ist nicht der Versuch einer Gotteslästerung, sondern stellt eine Meinungsäußerung dar. Das Buch ist in der Erzählerperspektive Satans geschrieben und in fünf Bereiche unterteilt. Unter anderem werden Religionen, insbesondere die christliche kritisiert.
Dieses Kapitel behandelt das Verhältnis eines Satanisten zu Gott und beschreibt satanischen Sex. Es beinhaltet gleichfalls satanische Feiertage. In diesem Kapitel distanziert sich der Autor davon, dass Satanisten Menschen und Tiere opfern, Orgien feiern und Blut trinken.
Hier werden vorwiegend die Theorie und die Praxis der satanischen Magie aufgestellt und Ritualarten genannt. Auch der Aufbau und eine Liste der Gegenstände, die verwendet werden, sind zu finden.
Umfasst die Anrufung Satans, höllische Namen, sowie die Anrufung zum Beschwören von Lust, Vernichtung und Mitleid. Auch John Dees 19 Henochische Schlüssel sind hier zu finden........
In deutscher Übersetzung wurde es erstmals im Jahr 1999 vom Verlag Second Sight Books herausgegeben. Die Paperback-Ausgabe ist 194 Seiten stark. Der gesamte Text wurde dabei in weißer Schrift auf schwarzem Grund gedruckt. Später wurde die Satanische Bibel zusammen mit LaVeys „Die satanischen Rituale“ herausgegeben, ein gut 375 Seiten starkes Buch.
Dieses Buch wird als ein Grundlagenwerk des modernen Satanismus und der in den USA als Kirche anerkannten Church of Satan angesehen, die in der Walpurgisnacht 1968 aus einem von LaVey geleiteten Arbeitskreis für okkulte Studien hervorging. Der Autor fasste den Satanismus als eine Religion auf, die die natürlichen Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Des Weiteren war er der Meinung, dass eine Kirche gebraucht würde, die Verstand und Triebe des Menschen als Anlass zum Feiern wiederentdeckte: „Da die Verehrung des Fleisches Wonne bereitet“, so LaVey, „sollte ein herrlicher Tempel der Sinnesfreude entstehen“.