Schönau im Mühlkreis

Wappen Karte
Wappen von Schönau im Mühlkreis
Schönau im Mühlkreis
Österreichkarte, Position von Schönau im Mühlkreis hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Freistadt (FR)
Fläche: 38,5 km²
Koordinaten: 48° 24' N, 14° 0' O
Höhe: 635 m ü. A.
Einwohner: 1872 (31. Dez. 2005)
Bevölkerungsdichte: 49 Einwohner je km²
Postleitzahl: 4274
Vorwahl: 07261
Gemeindekennziffer: 40 619
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schönau i.M. 2
4274 Schönau im Mühlkreis
Offizielle Website:
Politik
Bürgermeister: Efrem Kriechbaumer (ÖVP)
Gemeinderat: (2003)
(19 Mitglieder)
7 SPÖ, 12 ÖVP,

Schönau im Mühlkreis ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Freistadt im Mühlviertel mit 1.827 Einwohnern. Der zuständige Gerichtsbezirk ist Pregarten.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Schönau im Mühlkreis liegt auf 635 m Höhe im Mühlviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 9,7 km und von West nach Ost 8,5 km. Die Gesamtfläche beträgt 38,6 km². 17,4 % der Fläche sind bewaldet und 19,7 % der Fläche landwirtschaftlich genutzt. Schönau ist eine großflächige Gemeinde, die im Norden von der Waldaist, im Süden von der Kleinen Naarn begrenzt wird. Ortsteile der Gemeinde sind: Fürling, Hinterhütten, Hofing, Kaining, Kollnedt, Niederndorf, Oberndorf, Pehersdorf, Prandegg, Schönau im Mühlkreis, Straß, Unterniederndorf, Wolfgrub.

Wappen

Blasonierung: In Gold zwei schwarze, schräggekreuzte Brände, darunter eine rote Muschel. Die Gemeindefarben sind Rot-Gelb.

Geschichte

Schönau ist eine Gründung der Herren von Machland, urkundlich um 1230. Bis 1848 war das Gemeindegebiet hauptsächlich der Herrschaften Prandegg, Schloss Zellhof, Schwertberg und Ruttenstein unterstellt.

Bauwerke

  • Pfarrkirche St. Jakobus

Urkundlich um 1230, ursprünglich eine Filialkirche von Naarn. Die Mauern des Langhauses sind noch romanisch, der niedrige, gedrungene Kirchturm stammt aus dem 13./14. Jahrhundert. Um 1516 kam es zur gotischen Umgestaltung des Langhauses (Netzrippengewölbe). 1968 Erweiterung der Kirche: Abbruch des gotischen, barockisierten Chores und der gotischen Westempore durch Anton Zemann, Entfernung der neugotischen Einrichtung. Der moderne Erweiterungsbau ist asymmetrisch an das alte Kirchenschiff angefügt, darin der Altarraum, die Taufkapelle, die Sakristei und die neue Orgelempore. Die Einrichtung ist aus verschiedenen Einzelteilen zusammengestellt. Die Orgel (1993) mit 2 Manual und 18 Register stammt von der Oberösterreichischen Orgelbauanstalt St. Florian. Im Kirchturm hängen 4 Glocken (g, b, d, h).

Burg Prandegg

Im Gemeindegebiet liegt die mächtige Burgruine Prandegg (siehe Hauptartikel Prandegg).

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1.823 Einwohner, 2001 dann 1.827 Einwohner.

Literatur

  • Dehio Oberösterreich - Mühlviertel



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