| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Schleswig-Flensburg | |
| Amt: | Schafflund | |
| Koordinaten: | 54° 46′ N, 9° 10′ O | |
| Höhe: | 16 m ü. NN | |
| Fläche: | 19,09 km² | |
| Einwohner: | 2288 (30. Juni 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 120 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 24980 | |
| Vorwahl: | 04639 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SL | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 59 158 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Tannenweg 1 24980 Schafflund |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Jürgen Schrum (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Schafflund im Kreis Schleswig-Flensburg | ||
Die amtsangehörige Gemeinde Schafflund (dänisch: Skovlund, friesisch: Schaflün) liegt im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Die Gemeinde ist der Sitz der Amtsverwaltung von Amt Schafflund.
Der Schafflunder Mühlenstrom fließt in einem Urstromtal, in das auch die Meyner Au und die Walsbek münden.
Inhaltsverzeichnis |
Schafflund wurde als "Schaftling" 1477 erstmals erwähnt. Die Bedeutung des Namens ist nicht eindeutig geklärt. Möglicherweise hieß er "Steile Schneeverwehung". Im Dänischen wurde er zu "Skovlund". Das dänische Wort "Skov" bedeutet "Wald" und der Ortsname würde damit "Waldlichtung" bedeuten.
Schon in der Mittelsteinzeit suchten Menschen das heutige Gemeindegebiet auf. Das belegen archäologische Funde wie Flintschaber oder querschneidige Pfeilspitzen. Auch in der Jungsteinzeit siedelten Menschen in der Umgebung von Schafflund. Neben der Trichterbecherkultur der zahlreiche Großsteingräber zugeordnet werden, trat am Ende der Jungsteinzeit die Einzelgrabkultur auf. Zahlreiche Beile, die aufgrund ihrer Form dieser Kultur zugesprochen werden können, sind in der Archäologischen Landesaufnahme für Schafflund verzeichnet. Einige Urnen stammen aus der jüngeren Bronzezeit und der Eisenzeit. Gefundene Eisenschlacken deuten auf die eisenzeitliche Verhüttung
Möglicherweise schon im 14. Jahrhundert wurde in Schafflund eine Wassermühle errichtet, die Ende des 15. Jahrhunderts vom Schleswiger Domkapitel übernommen wurde. Rund um die Mühle bildete sich der Ort, in dem im 17. Jahrhundert neben Bauern viele Handwerker lebten. 1795 erfolgte die Verkoppelung, bei der die bis dahin gemeinschaftlich genutzte Dorfflur aufgeteilt und als Koppeln an die einzelnen Bauern aufgeteilt wurde.
Bis 1878 gehörte Schafflund zur Karrharde, dann wurde die Landgemeinde Schafflund durch die preußische Provinzregierung dem Kreis Flensburg zugeordnet. 1884 wurde die Gemeinde von einem Großfeuer heimgesucht, welches 13 Gebäude vernichtete. 1934 richtete der Reichsarbeitsdienst ein Barackenlager in Schafflund ein, das nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst als Kaserne für britische Soldaten und später als Unterkunft für Flüchtlinge diente.
Ehemalige Wassermühle (14. Jahrhundert)
Seit 1998 ist die Gemeinde Modellprojekt für eine kinderfreundliche Gemeinde, so dass die Kinder bei der Gestaltung und Ausführung kommunaler Maßnahmen mitbestimmen.
Die Buche im Wappen erinnert daran, dass die Schleswigsche Geest ursprünglich bewaldet gewesen ist. Die Gründung des Ortes im Wald veranlasste möglicherweise auch die Ortsbenennung. Das Mühlrad vertritt die örtliche Wassermühle, die früher eine weit über den Ort hinaus reichende Bedeutung hatte und im Wappen die Verbindung zu der ausschließlich agrarwirtschaftlich bestimmten Vergangenheit des Ortes herstellt. Der Fisch schließlich bezieht sich auf den Ertrag der Fischerei in den Fließgewässern der Gemeinde, insbesondere im Schafflunder Mühlenstrom.
Als ländlicher Zentralort verfügt die Gemeinde neben der Landwirtschaft über ein umfangreiches Dienstleistungsangebot und verschiedene Gewerbebetriebe.
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