Ein Schiffsmotor dient dem Antrieb (zumeist Vortrieb) eines Wasserfahrzeuges (Schiffe, Boote, U-Boote, u. a.). Die Leistung wird über den Füllungsgrad des Motors geregelt. Die Geschwindigkeit des Schiffes wird über die Drehzahl oder über die Steigung des Verstellpropeller geregelt.
Je nach Betriebsstoff des Schiffsantriebs gibt es folgende Motoren
(Anmerkung: Der Unterschied zwischen einem Motor und einer Maschine besteht darin, dass beim Motor sich der Kurbeltrieb in einem geschlossenen Gehäuse befindet.)
Die Motoren können im (Innenbordmotor) oder am (Außenborder) Fahrzeug montiert sein. Bei innenliegenden Motoren wird das Drehmoment über eine Propellerwelle an den Propeller, das Schaufelrad, einen Generator oder den Jet-Antrieb übertragen. Bei Luftkissenbooten wirkt der Propeller nicht im Wasser, sondern in der Luft.
Die elektrische Energie wird durch Generatoren oder Brennstoffzellen erzeugt. Die Generatoren werden wiederum durch Verbrennungsmotoren, Dampfmotoren, Gasturbinen, Dampfturbinen oder Dampfmaschinen angetrieben.
Eine Sonderstellung nehmen Solargeneratoren ein, welche keine Primärenergie benötigen.
Die Stromerzeugung aus Wasserstoff in Brennstoffzellen ist für U-Boote eine sehr interessante Option, da hierdurch schnelllaufende Pumpen, hohe Temperaturen und gefährliche physikalische Prozesse (im Vergleich zu Atomreaktoren) vermieden werden.
Die Dampferzeugung kann beispielsweise durch Atomreaktoren, Kohle-, Öl- oder Gasfeuerung erfolgen.