| Schlacht bei Châteaudun | |||||||
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| Teil von: Deutsch-Französischer Krieg | |||||||
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| Kontrahenten | |||||||
| Preußen | Frankreich | ||||||
| Befehlshaber | |||||||
| Generalleutnant von Wittich | Colonel Fabien | ||||||
| Truppenstärke | |||||||
| nicht belegt | nicht belegt | ||||||
| Verluste | |||||||
| unbekannt | unbekannt | ||||||
| Deutsch-Französischer Krieg (1870–1871) |
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| Weißenburg – Spichern – Wörth – Colombey – Straßburg – Toul - Mars-la-Tour – Gravelotte – Metz – Beaumont – Noisseville – Sedan – Bellevue – Artenay – Châteaudun – Le Bourget - Coulmiers – Amiens – Beaune-la-Rolande – Villepion – Loigny und Poupry – Orléans – Villiers – Beaugency - Hallue – Bapaume – Villersexel – Le Mans – Lizaine – Saint-Quentin – Buzenval – Paris – Belfort |
Die Schlacht bei Châteaudun am 18. Oktober 1870 zwischen Teilen der französischen Loire-Armee und Einheiten des bayrischen I. Armeekorps unter dem Kommando von General von der Tann war eine Schlacht im Deutsch-Französischen Krieg. Châteaudun liegt etwa 20 km nordöstlich von Orléans.
Die Armeeabteilung, die aus dem bayrischen Korps, der 22. preußischen Infanterie- sowie der 1. und 4. Kavalleriedivision gebildet worden war, besetzte am 10. Oktober nach der ersten Schlacht bei Orléans die Stadt.
Von diesen Verbänden waren nach der Einnahme von Orléans die 22. Infanterie – und die 4. Kavalleriedivision abgezogen worden, um die Einschließungsarmee vor Paris zu unterstützen. Dabei erhielten diese Einheiten den Befehl, die Gegend um Châteaudun und Chartres von französischen Verbänden zu säubern.
Befehlshaber der Franzosen war Colonel Fabien, die Freischärler standen unter dem Befehl von Lipowsky.
Generalleutnant von Wittich erreichte mit seiner 22. Division und einigen Kavallerieeinheiten am 18. Oktober 1871 den Ort Châteaudun. Der erste Versuch einer Einnahme der Stadt misslang, da die Stadt sehr stark verteidigt wurde. von Wittich bereitete daraufhin den zweiten Angriff so gründlich vor, daß die Verteidiger durch die untergehende Sonne geblendet wurden.
Die Preußen erreichten den Ortsrand, um dann in einen langen und blutigen Häuserkampf mit regulären Einheiten und Freischärlern verwickelt zu werden. Dieser Kampf dauerte noch bis lange nach Einbruch der Dunkelheit an, bevor sich die Franzosen ergaben. Nach diesem auch irregulär geführen Kampf wurden an einigen aufgegriffenen Einwohnern Strafmaßnahmen vollzogen, Teile der Stadt wurden dabei in Brand gesteckt.
Die Stadt Chartres konnte am 21. Oktober ohne größere Kämpfe eingenommen werden.
Die Kämpfe führten beim dt. Oberkommando zu der falschen Annahme, daß sich größere feindliche Verbände in dieser Gegend aufhalten müssten, tatsächlich waren aber das 15. und 16. Korps noch an der Loire bzw. bei Salbris.
Der Häuserkampf in Châteaudun wurde in mehreren Bildern dargestellt (siehe Quellen).
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