| Schlacht bei Villiers | |||||||
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| Teil von: Deutsch-Französischer Krieg | |||||||
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| Kontrahenten | |||||||
| Württemberger und Sachsen | Frankreich | ||||||
| Befehlshaber | |||||||
| König Albert von Sachsen | General Ducrot | ||||||
| Truppenstärke | |||||||
| ca. 80.000 Mann | |||||||
| Verluste | |||||||
| 3.373 Soldaten und 156 Offiziere | 9.053 Soldaten und 424 Offiziere | ||||||
| Deutsch-Französischer Krieg (1870–1871) |
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| Weißenburg – Spichern – Wörth – Colombey – Straßburg – Toul - Mars-la-Tour – Gravelotte – Metz – Beaumont – Noisseville – Sedan – Bellevue – Artenay – Châteaudun – Le Bourget - Coulmiers – Amiens – Beaune-la-Rolande – Villepion – Loigny und Poupry – Orléans – Villiers – Beaugency - Hallue – Bapaume – Villersexel – Le Mans – Lizaine – Saint-Quentin – Buzenval – Paris – Belfort |
Die Schlacht bei Villiers (auch genannt Schlacht bei Villiers-Champigny) war der größte Ausfall der um Mobilgarden verstärkten zweiten französischen Armee während der Belagerung von Paris.
Nach der Niederlage in der Schlacht von Le Bourget (28. bis 30. Oktober) und dem Fall der belagerten Festung Metz am 24. Oktober verschlechterte sich die Stimmung in Paris. Auch um diese wieder zu heben, entschloss sich General Louis Jules Trochu zu einem Ausbruchversuch mit dem Ziel der Vereinigung mit der Armee an der Loire.
Der Ausfall begann am 30.11.1870 und endet am 02.12.1870. Schauplatz der Kämpfe war das Marnetal östlich von Paris. Dieser Abschnitt wurde von der Württembergischen Division der 3. Armee gehalten. Die französischen Verluste betrugen bereits am ersten Tag ca. 1.300 Mann. Am 1. Dezember gelang mit Unterstützung von Artillerie die Überquerung der Marne und die Eroberung von Cretail, Bry und Champigny. Die deutschen Stellungen waren jedoch so gut befestigt, dass auch mit der Artillerieunterstützung kein Durchbruch gelang und der Angriff ins Stocken geriet. Eine Umfassung durch das französische 3. Korps im Norden gelang nicht.
Die angegriffenen Württemberger erhielten, wenn auch spät, Verstärkung durch General Fransecky mit dem II. Armeekorps. Diese Verstärkung wurde jedoch erst am 2. Dezember aktiv. Über die Art des Gegenangriffs gab es Meinungsverschiedenheiten zwischen König Albert und General Fransecky. Dieser wollte auf den Gegenangriff verzichten, da der Belagerungsring nicht in Gefahr war, aufgebrochen zu werden. Ihm wurde aber der Angriff befohlen.
Die verlorenen Ortschaften wurden dabei zügig zurückerobert, bevor ein lokaler Waffenstillstand für den Rest des Tages ausgehandelt wurde.
Der französische Angriff wurde wegen der erlittenen Verluste und auch der starken Kälte abgebrochen. Die französischen Verbände zogen sich nach Paris zurück.
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