Schreiersgrün ist ein ehemaliges Waldhufendorf im Vogtlandkreis in Südwest-Sachsen. Politisch gehört es seit der Gemeindegebietsreform als Ortsteil zur Stadt Treuen. In Schreiersgrün leben seit der Neuansiedlung eines etwa 15 ha großen Wohngebietes etwa 1000 Einwohner. Der Ort liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 588 m über NN.
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Geschichtlich wurde Schreiersgrün erstmals im 14. Jahrhundert als Schreyersgrune in einer Urkunde des Hans von Mylau erwähnt. Als Einnahmequellen der Bevölkerung diente die Landwirtschaft, die Tätigkeiten in nahegelegenen Steinbrüchen (Granit und Schiefer) und die Stickerei im ortsansässigen Betrieb und in Heimarbeit. Um 1900 arbeiten im Ort 200 Steinmetze.
Schreiersgrün wurde 1972 dem Gemeindeverband Treuener Land unter Wahrung der Selbstständigkeit angegliedert. 1994 wurde der Ort vollständig nach Treuen eingemeindet[1].
Zum Ort gehören die Ortsteile Kuxenberg und Fronberg. Schreiersgrün besitzt eine Grundschule, die zentral in der Ortsmitte liegt und von 1907 stammt[2]. Der Vogtlandwanderweg führt durch den Ort.
In Schreiersgrün existieren einige Kultur- und Sportvereine:
Das jährliche Dorf- und Heimatfest findet Mitte Juni statt, der Weihnachtsmarkt in der zweiten Dezemberwoche.