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Der Schulsturm, auch Schülersturm genannt, ist eine Tradition der Schulen der Stadt Ulm und findet meistens am letzten Tag vor den Faschingsferien statt. Allerdings wird der Termin mehr oder weniger geheimgehalten.
Bei dem Sturm handelt es sich um einen Umzug an dessen Spitze ein Wagen steht, der laute Musik spielt und von Moderatoren begleitet wird. Der Zug beginnt am Kepler-Gymnasium und fährt weiter durch die Ulmer Innenstadt, um tausende von Schülern verschiedener Ulmer Schulen abzuholen. Während anfangs wilde Schülerhorden die Schulgebäude stürmten und gegen die Türen klopfend schrien: "Schülersturm", gab es seit 2005 ein "Sturmkommando", das die Schüler geregelt und ohne Randale aus ihren Klassenzimmern lotste. Des Weiteren begleiten den Sturm, der quer durch die Innenstadt und ihre Straßen zieht, die Polizei, gekennzeichnete Schülerordner und freiwillige Helfer, die Müll aufsammeln. Immer wieder gibt es Beschwerden über eierwerfende oder stark alkoholisierte Jugendliche. 2006 fiel deswegen der Schülersturm das erste Mal seit Jahren aus.
Anfangs war der Sturm unangesagt, in den letzten Jahren allerdings fand er mit Absprache mit Polizei und Stadt statt.