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Dieser Artikel befasst sich mit den Gegenspielern der Comicfigur "Superman". Um sich dem Themenkreis der Schurken im Superman-Universum adäquat anzunähern wird er in zwei Schritten vorgehen:
Zuerst wird er einen zusammenfassenden Überblick über die allgemeine Entwicklung des Ensembles der Schurken im Laufe der vergangenen Jahrzehnte geben, die sich dem Zeitgeist entsprechend angepasst haben.
Im zweiten Abschnitt werden schließlich die einzelnen Widersacher, die die Superman-Geschichten zu verschiedenen Zeiten bevölkerten, in kurzen Charakter-Skizzen vorgestellt. Die Beschreibung ist dabei nach alphabetischen Gesichtspunkten geordnet.
Superman besitzt eine der ältesten und umfangreichsten Schurkengalerien der Comic-Welt. Sein wohl bekanntester Gegenspieler ist Lex Luthor, der seit den frühen 1940er Jahren in zahlreichen Inkarnationen - vom stereotypen Mad Scientist bis zum turbokapitalistischen Unternehmer dem "Mann aus Stahl" das Leben schwer gemacht hat. Bis heute ist er in jeder Verfilmung des Superman-Stoffes aufgetaucht, meist verkörpert durch prominente Schauspieler wie Gene Hackman und Kevin Spacey. Im Fernsehen schlüpften Darsteller wie John Shea oder Michael Rosenbaum in die Rolle.
In der breiten Öffentlichkeit der unbestritten bekannteste Superman-Gegenspieler gilt Luthor gemeinhin als Supermans Erzfeind oder Nemesis. Weitere weithin bekannte Feinde Supermans sind der außerirdische Wissenschaftler Brainiac vom Planeten Colu, der Zauberer Mister Mxyzptlk aus der 5. Dimension, der Cyborg-Mensch Hank Henshaw, der Diktator Darkseid vom Planeten Apokalips, der fehlgeschlagene Superman-Klon Bizarro und das Monster Doomsday, das Superman einmal getötet hat.
Eine Sonderstellung in Supermans Schurken-Galerie nimmt Supermans erster Gegner der Ultra-Humanite ein, der als allererste "super villain" der Comic-Geschichte der "Urvater" eines Figurentypus ist. Bei diesem handelt es sich um einen Wissenschaflter der seinen Geist in andere Körper, unter anderem auch in Tiere, transferieren kann.
Während des 2. Weltkrieges kämpfte Superman hauptsächlich gegen die deutschen Nationalsozialisten - bis hin zu Adolf Hitler den er, wie auch Stalin in der Geschichte "How Superman Would end the War" (1940) gefangen nahm und vor den Gerichtshof des Völkerbundes zerrte - denen er auf den Kriegsschauplätzen Übersee aber auch - bei der Abwehr von Sabotageaktionen - an der "Heimatfront" entgegentrat. Daneben kämpfte der "Mann aus Stahl" aber auch im Pazifikraum gegen die Truppen des japanischen Militärfaschismus.
Parallel zu seinen Kämpfen mit dem "absolut Bösen aus der realen Welt" stellten sich dem Superhelden aber auch immer wieder kindgerechte Clowns und pittoreske Spinner entgegen, wie etwa der Prankster (1942), ein notorischer Streiche-Spieler, oder der Toyman (1943), der versuchte Superman mit elaborierten Spielsachen zu Leibe zurücken. Mit dem verrückten Mr. Mxyzptlk (1944) der gegen Ende des 2. Weltkrieges in die Serie eingeführt wurde, wurde endgültig ein Trend von lebensbedrohlichen Kämpfen mit blutrünstigen Gegnern, wie sie dem Lebensgefühl der Kriegsjahre geschuldet waren, zu gutmütigen Scherereien mit im Grunde liebenswerten Chaoten, die eher dem Geist der anbrechenden Friedenszeit entsprachen, eingeleitet.
Mit dem radioaktiven außerirdischen Material Kryptonit, das Superman töten kann, und das seit den 1940ern immer häufiger in der Comic-Serie auftauchte wurde zudem ein Plot-Element in die Serie eingeführt, dass es ermöglichte auch normale menschliche Gauner ohne irgendwelche "Super"-Fähigkeiten zu ernstzunehmenden Bedrohungen für den gottgleichen Helden zu machen. Der kräftig grün schimmernde Stein wurde zu einer ewigen Konstante in den Superman-Comics.
n den 50er Jahren hatte der "Stählerne" es - vom Zeitgeist des Jahrzehnts der Raumfahrerprogramme und der Nukleaforschung beeinflusst - vor allem mit Außerirdischen und schreckenerregenden Ungeheuern zu tun. Der wichtigste und bleibendste dieser Außerirdischen war der grünhäutige Wissenschaftler Brainiac vom Planeten Colu. Daneben machte Superman - eine Reminiszenz an die vom Trauma der Atombombenabwürfe geschürten Ängste eines nuklearen SuperGAUs - zu dieser Zeit erstmals Bizarro, ein verzerrtes Spiegelbild seiner selbst zu schaffen.
In den 1960ern hatte Superman weiterhin vor allem mit dem "Alien der Woche" zu tun, bekam es aber auch mit den Produkten von Laborunfällen wie dem Parasiten zu tun. Zeittypische Gegner waren zudem auch immer wieder Roboter, von denen Metallo der berühmteste wurde, und Paradiesvögel wie der Weltraumcowboy "Terra-Man".
Die 1970er Jahre brachten für den Stählernen auf der einen Seite weiterhin Bedrohungen von kosmischen Ausmaßen wie die bösen Göttern vom Planeten Apokalips unter ihrem despotischen Anführer Darkseid. Ganz im Gegensatz dazu musste Superman sich aber auch immer häufiger mit verzwickten Alltagssituationen und den Streichen des Sportreporters Steve Lombard, einem Arbeitskollegen seines Alter Egos Clark Kent herumschlagen.
Die 1980er brachten einen Trend zu zusehendst brutaleren Widersachern, so etwa der grausame außerirdische Kriegsherr Mongul oder der verstörte Vietnamkriegsveteran Bloodsport. Die zunehmende Brutalisierung der einstmaligen Kinder-Comics setzte sich auch in den 1990ern und 2000ern fort und schlug sich schon in den Namen der Übeltäter nieder: Dazu zählen beispielsweise Bloodthirst, Massacre oder Killer-Cyborg.
Mit dem Monstrum Doomsday - dem es gar gelang Superman zu töten ("Death of Superman") - wurde 1992 ein weiterer vielbeachteter Schurke geschaffen. Die Spaßvögel verschwanden dagegen fast völlig: Der Prankster war in den 1990ern in gerade einmal fünf von nahezu tausend in dieser Dekade erschienenen Superman-Comics zu sehen während der Toyman, der früher Kinder gegen Erwachsene beschützt hatte sein freundliches Aussehen und seine leutselige Art ablegte, sich eine Glatze rasierte und sich zum schreckenerregenden Kindermörder wandelte. Häufig wurden zudem seit den 1980ern Wesen aus der Unterwelt - Zombies, Dämonen und dergleichen mehr - wie etwa der Höllenfürst Neron, Lord Satanus oder die Wiedergängerin Silver Banshee. Neben den Roboter der 1950er bis 1980er Jahre traten neue High-Tech-Wesen, wie die Frau namens High-Tech vor allem aber auch der Cyborg-Superman.
Genauso wie Nam-Ek ist sie eine Untergebene von General Zod aus der TV-Serie Smallville, in Anlehnung an den Charakter Ursa aus den Superman-Kinofilmen.
Anomaly ("Anomalie", deutsch: Abart) ist ein von der Forschungseinrichtung "Project Cadmus" geschaffener Klon des Berufskriminellen und Mörders Floyd Barstow. Anomaly debütierte in Adventures of Superman # 539 (Autor: Karl Kesel, Zeichner: Stuart Immonen).
Der Zweck hinter dem Klon-Experiment war es, nachzuweisen, dass Kriminalität einer Person keine Frage der genetischen Veranlagung, sondern der Sozialisierung ist: Man hoffte dadurch nachzuweisen zu können, dass es so etwas wie ein "kriminelles Gen" nicht gibt. Das Experiment schien zunächst geglückt zu sein - Barstows Klon erwies sich als ein friedfertiger und anständiger Mann, der frei von jeglichen kriminellen Neigungen war. Schließlich wurde er jedoch von Alpträumen geplagt, in denen er schlimme Dinge tat. Barstow verlor die Kontrolle und verwandelte sich in Anomaly, als der er zahlreiche Verbrechen beging. Später, wieder in Barstow zurückverwandelt, versuchte er aus Scham diese Taten zu verheimlichen.
Als Anomaly verfügt Barstow über die Fähigkeit, seinen Körper in jede Substanz zu verwandeln, die er berührt. Nach mehren Auseinandersetzungen mit Superman wurde Barstow erneut an Cadmus übergeben, wo man sich seither bemüht, ihn von seinem Alter Ego zu befreien. Anomaly gehörte der ersten Formation der von Morgan Edge ins Leben gerufenen Organisation "Superman Revenge Squad" an. Später schloss er sich auch kurzzeitig dem Verbrechersyndikat Intergang an.
Arclight, alias Noah Pastenetti, ist ein Geldeintreiber des Mobs. Er debütierte in Superman # 99 vom April 1995 (Autor: Dan Jurgens). Als seine Bosse entdecken, dass Pastenetti Informationen über Aktivitäten des Mobs an die Reporterin Alicia Allison Parker weitergibt, schließen sie ihn in ein Atomkraftwerk ein und sprengen es. Pasternetti überlebt die Explosion, von der Strahlung jedoch nachhaltig verändert. Anstatt einem physisch greifbaren Körper bestand sein Leib fortan aus lebendiger Energie. Um ihr Form und Halt zu geben trägt er ein von LexCorp entwickelter Eindämmungsanzug. Seit dem führt Pasternetti einen Privatkrieg gegen den Mob in dessen zuge er zahlreiche Mitglieder ermordet. Nach mehreren vergeblichen Versuchen, Arclight dingfest zu machen, kann Superman ihn schließlich mit Hilfe von Jimmy Olsen und der Newsboy Legion stellen (Superman # 104).
Der Atomic Skull, alias Joseph "Joe" Martin ist ein Geisteskranker, der sich für den Helden eines alten Film-Serials der 1940er Jahre hält.
Der Atomic Skull der Film-Serials ist ein Regierungsagent, der in den 1930er Jahren die Aktivitäten des bösen Doktor Electron untersucht, der ihn durch eine seiner Erfindungen in den Atomic Skull verwandelte. Skull verliebt sich in Electrons Tochter Zelda Wentworth, die ihm im Kampf gegen Electron und seine Handlanger bei steht. Schließlich vereitelt er die Pläne des Doktors und verwandelt sich in sein altes Ich zurück.
Joe Martin war ein Student, der bei den S.T.A.R.-Labs als Bote jobbte, um sein Studium zu finanzieren. Dort entdeckte man schließlich, dass er über das Meta-Gen verfügt, das es Menschen ermöglicht, Superkräfte zu entwickeln. Bei einem Laborunfall wurde er radioaktiv verstrahlt. Als er kurz darauf von drei Straßenräubern überfallen wurde, erlitt er eine schwere Kopfverletzung. Martin trug eine Gehirnerschütterung davon und glaubte in seiner schweren Verwirrung fortan, er wäre einer seiner eigenen Lieblingshelden. Martin glaubt weiterhin, Superman sei in Wahrheit sein Erzfeind "Doktor Psycho", der versucht, ihn durch Hilfeangebote zu täuschen. Die Reporterin Lois Lane hält er zudem für seine Geliebte Zelda, die von Doktor Psycho einer Gehirnwäsche unterzogen wurde.
Atomic Skull verfügt über eine Vielzahl von Superkräften - übermenschliche Körperkraft, Schnelligkeit und Ausdauer, die Fähigkeit, tödliche Infrarot- und Mikrowellenstöße abzufeuern und die Fähigkeit zu fliegen - die er seiner atomaren Verstrahlung verdankt. Ein Nebeneffekt von Martins Verstrahlung ist, dass sein Kopf immerzu Röntgenstrahlung abgibt, die seinen Totenschädel durch das Kopffleisch hindurch für andere Menschen mit bloßem Auge sichtbar macht. Joseph Martin debütierte in "The Adventures of Superman" #483 von 1991, der Atomic Skull in Action Comics #670 (1991). Eine frühere Version des Charakters - mit dem Alter Ego Michaels - debütierte in der Ausgabe # 303 der alten Superman-Serie vom September 1976 (Autor: Gerry Conway, Zeichner: Curt Swan)
Als Martin letztendlich von seinen Zwangsvorstellungen geheilt werden kann, versucht er - unter anderem mit Hilfe von Superman - ein echter Held zu werden.
Atomic Skull tritt in der Zeichentrickserie "Justice League Unlimited" auf (US-Synchronstimme: Lex Lang). Hier ist er ein Widersacher des Helden Wildcat, ein Mitglied der Legion of Doom, einer Schurkengruppe um den intelligenten Gorilla Grodd, und unterstützt die Helden in der letzten Folge der Serie gegen den außerirdischen Diktator Darkseid.
Baron Ruthven ist ein bösartiger Vampir. Ruthven debütierte in Man of Steel # 14 von 1992 (Autorin: Louise Simonson, Zeichner: Jon Bogdanove). Optisch ist er der von Max Schreck verkörperten Titelfigur aus Fritz Langs Film Nosferatu nachempfunden und an den gleichnamigen Vampir der europäischen Volkssagen angelehnt. Ruthven entspricht dem traditionellen Vampirstoff vom mit übermenschlichen Fähigkeiten ausgestatteten karpatischen Edelmann, der nachts auszieht um den Sterblichen das Blut auszusaugen. Zusätzlich zu den klassischen Vampirfähigkeiten besitzt er noch die Gabe sich in Menschen „einnisten“ zu können und Besitz von diesen zu ergreifen.
Barrage (deutsch: "Sperrfeuer"), alias Karnowsky, ist ein Berufsdieb. Er debütierte in Superman Annual # 2 von 1988 (Autor und Zeichner: John Byrne). Barrage trägt eine robuste Kampfrüsstung aus schwerem Metall, die auch über Waffen verfügt. Weiterhin trägt er einen Visor. Karnowsky verfügt über keine Superkräfte, außer ein beachtliches Können als Ingenieur. Sein Markenzeichen ist die mechanische Prothese seines rechten Armes, aus der er Geschosse aller Art abfeuern kann.
Karnowsky war ein gewöhnlicher Dieb, der bei einer Auseinandersetzung mit der Spezialeinheit der Polizei von Metropolis, geleitet von Maggie Sawyer, seinen Arm verlor (Superman Annual # 2, 1988). Sein Hauptlebensziel ist es seither sich an Sawyer zu rächen und diese möglichst brutal zu töten, was bisher jedoch immer scheiterte.
Batzarro ist ein lebendiges Zerrbild von Supermans Verbündetem Batman. Der Schurke debütierte in „Superman" # 181 vom April 2002 (Autor: Jeph Loeb, Zeichne: Ed McGuiness). Die Figur basiert dabei auf einem Batman-Klon der in „World's Finest Comics" # 156 vom März 1966 auftrat. Die Figur Batzarro ist eine Übertragung des „verdrehten" Superman-Doppelgängers Bizarro auf die Batman-Figur. Gemeinsam mit Bizarro bildet er das Team „World's Worst" das Negativ-Pendant zum traditionellen Team „World's Finest", das eine eigene Comic-Reihe besitzt.
Siehe Bizarro.
Blackrock ist der Name mehrerer Superman-Widersacher, die auf einen magischen schwarzen Stein zurückgreifen der ihnen beträchtliche Fähigkeiten verleiht. Der allererste Blackrock debütierte in Action Comics # 458 vom April 1976.
In seiner ursprünglichen Version war Blackrock ein von Dr. Peter Silverstone geschaffener Stein, der aussah, wie ein schwarzes Juwel (Blackrock-Juwel), den dieser nutzte, um Personen seiner Wahl - erst den Fernsehproduzenten Sam Tanner, später dessen Neffen Les Vegas - in übermenschliche Wesen mit beträchtlichen Fähigkeiten zu verwandeln.
Später schuf Silverstone zunächst ein Energiewesen das die Rolle des Blackrock ausfüllte und übernahm schließlich sogar selbst diese Identität, indem er einen mächtigen Stein benutzte, der elektromagnetische Energie in den menschlichen Organismus integrieren konnte: So erlangte er die Fähigkeit zu fliegen, Energiestöße abzufeuern und wurde übermenschlich stark. In seiner neuen Identität als Blackrock traf er mehrmals im Kampf auf Superman.
Nach dem Neustart der Superman-Serie verschwand die alte Ursprungsgeschichte des Blackrock. Stattdessen war der Blackrock-Juwel nun mehr ein außerirdischer Symbiont, der dem Menschen, mit dem er sich verbindet, gewaltige Fähigkeiten verleiht, die insbesondere auf einer Steigerung von dessen natürlichen Charaktereigenschaften basierten. In der neuen Kontinuität wurde Silverstone schließlich blind, nachdem er die Kräfte des Blackrock-Juwels zu lange missbraucht hatte. Der Blackrockjuwel wurde schließlich von dem entflohenen Sträfling Sam Benjamin entwendet, der Silverstone ermordete und den Stein in seine Gewalt brachte. Nach seiner Niederlage gegen Superman wurde Benjamin verhaftet und der Blackrock von Superman "unschädlich gemacht", indem er ihn in die Sonne warf. Von dort wurde er schließlich auf Drängen Lex Luthors durch den Bizarro geborgen. Den Stein übergab Luthor an die südamerikanische Revolutionärin und Drogenschmugglerin Lucia, die wegen ihrer Verhaftung durch Superman auf Rache am Mann aus Stahl sann. Nach Lucias Niederlage gegen Superman, versuchte dieser den Stein vor neuen Zugriffen zu sichern, indem er ihn in seiner Festung der Einsamkeit versteckte. Von dort konnte der Symbiont jedoch aus eigener Kraft entkommen um sich kurz nacheinander erst mit Plasticman, dann mit Batman und zuletzt mit Jimmy Olsen zu verbinden, die sich jedoch einer nach dem anderen vom Einfluss des schädlichen Juwels befreien konnten.
Blaze und Satanus (auch Lord Satanus) sind zwei Dämonen, die in Supermans Heimatstadt Metropolis ihr Unwesen treiben. Blaze - eine weibliche Dämonin - und Satanus - ein männlicher Dämon - sind zwei verfeindete Geschwister, die als Menschen verkleidet ihre persönliche Fehde auf der Erde ausfechten. Die beiden sind das Produkt aus der Verbindung des weisen und gutmütigen Zauberers Shazam, dem Mentor von Supermans Freund Billy Batson, und einer unbekannten Dämonin. Blaze debütierte in Action Comics # 655 vom Juli 1990 (Autor: Roger Stern, Zeichner: Bob McLeod), Satanus in Adventures of Superman # 493 vom August 1992 (Autor: Jerry Ordway, Zeichner: Tom Grummett). Blaze und Satanus sind beides groß gewachsene Kreaturen mit typischen "Dämonen"-Attributen: Zwei aus den Schädeln sprießende Hörner, düsteres Erscheinungsbild, Pferdeschweif, Stierfüße und ähnlichem mehr. Ihre Gesichter verdecken sie zudem hinter metallenen Helmen unter denen stets nur eine undurchsichtige Schwärze und die Augen der Dämonen zu sehen ist, während ihres Gesichtszüge unerkennbar bleiben.
Dank ihrer Fähigkeit, die eigene Gestalt nach Belieben zu verwandeln, bleibt von dem erschreckenden Erscheinungsbild der beiden frelich nichts über, wenn sie in ihren menschlichen Hüllen in Erscheinung treten: Während Satanus sich als der respektable Geschäftsmann und Zeitschriftenherausgeber Colin Thornton verkleidet, hat Blaze das Alter Ego einer Nachtklubbetreiberin namens Angelica Blaze angenommen. Als Colin Thornton (dieser debütierte in Adventures of Superman # 460 vom November 1989, ohne das ein dämonischer Hintergrund angedeutet wurde, so dass angenommen werden darf, dass sein Alter Ego ihm erst nachträglich angedichtet wurde) ist Blaze mit Supermans Alter Ego, dem Journalisten Clark Kent und dessen Kollegin und Ehefrau Lois Lane befreundet, die nicht nur eine Wohnung im selben Apartmentgebäude wie Thornton haben, sondern auch privat gelegentlich mit ihm verkehren - ohne dass Kent und Thornton etwas vom Doppelleben des jeweils anderen als Widersacher ihres eigenen Alter Egos wissen. Kent hat zudem zeitweise als Chefredakteur für die von Thornton herausgegebene, wöchentlich erscheinende Nachrichtenzeitung "Newstime Magazine" gearbeitet - einem der erfolgreichsten Konkurrent von Kents regulärem Arbeitgeber der Tageszeitung "The Daily Planet". Die wirklichen Ziele von Blaze und Satanus wurden niemals zufriedenstellend erklärt, sondern stets etwas schemenhaft gelassen: So waren beide einerseits als "traditionelle Dämonen" darauf aus, die Seelen von Sterblichen in ihre Gewalt zu bekommen, andererseits waren sie in einen erbitterten Privatkrieg verwickelt, in dem Superman und die Menschen von Metropolis nur Statisten am Rande waren, bei wieder anderen Gelegenheiten hatten beide jeweils eigene unbestimmt bleibende, unheilschwangere Pläne mit der Stadt Metropolis.
Als Dämonen verfügen Satanus und Blaze über beträchtliche Macht: Beide sind in einer Art "schwarzer Magie" bewandert, die es ihnen ermöglicht, sich und andere Lebewesen und Objekte nach Belieben in andere zu verwandeln, sich unsichtbar zu machen und an andere Orte zu versetzen. Zudem sind beide übermenschlich stark und verfügen über die Fähigkeit auf telepathischem Wege mit anderen Wesen zu kommunizieren bzw. Gedanken zu lesen.
Aus ungeklärten Gründen sind Satanus und Blaze in erbitterter Rivalität zueinander: Sie bekämpfen sich hin und wieder bis aufs Blut und versuchen stets die Pläne des jeweils anderen zu vereiteln - notfalls auch indem sie sich offen oder in einer Tarnung auf Supermans Seite stellen. Sowohl Blaze als auch Satanus vermeiden stets nach Möglichkeiten direkte Konfrontationen mit Superman und seinen Verbündeten: Stattdessen halten sie sich im Hintergrund, aus dem sie als "Schachspieler" ihre Fäden ziehen und andere für sich handeln lassen. Zu direkten Begegnungen von Angesicht zu Angesicht zwischen ihnen und Superman kommt es daher nur äußerst selten und zu Kämpfen noch seltener, da beide es vorziehen, sich solchen durch ihre Fähigkeit den eigenen Körper durch schiere Willenskraft an einen anderen Ort zu versetzen (zu zaubern), zu entziehen. Stattdessen schaffen sie sich lieber Handlanger, die ihren Willen verwirklichen und die "handkantigen" Aufgaben erledigen: So schuf Blaze die dämonischen Kreaturen Silver Banshee und Skyhook, während Satanus die Drogen DMN erfand, die die Konsumenten vorübergehend in Monster verwandelt, die demjenigen der sie mit Nachschub der hochgradig suchterregenden Droge versorgen kann treu ergeben sind. Einen persönlichen groll gegen Blaze hegt Superman, da diese für den Tod von Jerry White, dem Sohn von Supermans Freund Perry White, dem Chefredakteur des Daily Planet, verantwortlich ist: Blaze tötete White und versuchte seine Seele zu "ernten". Superman konnte zwar nicht den Tod des Jungen, zumindest aber die Erntung seiner Seele vereiteln. Satanus bislang größte Leistung bestand darin, die von Supermans Erzfeind Lex Luthor durch Zündung zahlreicher Sprengladungen zerstörte und in ein Ruinenfeld verwandelte Stadt Metropolis durch schwarze Magie wieder aufzubauen: Wobei seine Verantwortlichkeit für die Auferstehung der Stadt nur ihm selbst bekannt ist, da es ihm gelang alle anderen Menschen glauben zu machen, die (von ihm ohne ihr Wissen) manipulierte Zauberin Zatana habe die Stadt mit Hilfe von Superman, Perry White und dem Martian Manhunter wieder errichtet. Zuletzt wurde Colin Thornton von dem Wesen Spectre, das von sich behauptet der personifizierte Zorn Gottes zu sein, als Satanus enthüllt und ins Jenseits verschleppt: Sein Verbleib bleibt bislang ungeklärt.
Blindspot ("toter Winkel") ist ein Dieb, der für das in Supermans Heimatstadt Metropolis beheimatete Verbrechersyndikat Intergang arbeitet und sich mit Hilfe eines Spezialanzuges unsichtbar machen kann. Blindspot debütierte in Superman # 44 vom Juni 1990 und wurde nach mehreren gescheiterten Anläufen ihn zu verhaften gemeinsam von Superman und dem Privatdetektiv Slam Bradley festgenommen (Adventures of Superman # 483, 1991).
Die Bloodhounds sind eine Task Force, die von Project Cadmus, einer Forschungseinrichtung der amerikanischen Regierung, ins Leben gerufen wurde, um einen Weg zu finden, wie man Superman im "Falle dass es notwendig werden sollte" unschädlich machen könnte. Sie beseht aus Mac, Tracker und Blood, drei Elitesoldaten die mit Hightech-Waffen ausgestattet sind, die es ihnen ermöglichen Superman Paroli zu bieten. Die Bloodhounds debütierte in Superman # 58 vom August 1991 (Autor und Zeichner: Dan Jurgens). Nachdem sie Superman einmal gefangen nehmen konnten, traten sie noch verschiedentlich als Hintergrundcharaktere in Geschichten auf die in Cadmus spielten, verschwanden aber schließlich als Gegner aus der Superman-Serie.
Bloodthirst (dt. "Blutdurst") ist ein monströses Wesen das unterhalb von Supermans Heimatstadt Metropolis lebt und das aus unbekannten Gründen danach strebt Chaos und Unheil zu stiften, indem er möglichst viel Leid und Verderben über andere Lebewesen bringt. Bloodthirst - der in Supermna: Man of Steel # 27 debütierte (Autorin: Louise Simonson, Zeichner: Jon Bogdanove) - trägt ist ein glatzköpfiger verunstalteter Mann, der ein Korsett (!) und Strapse (!!) trägt und der Figur des Doktor Frankfurter aus der "Rocky Horror Picture Show" nachempfunden ist. Die Arme und Beine von Bloodthirst sind mit bizarren Poren überzogen, die ein merkwürdiges grünes Gas absondern, sein Gesicht ist eine erschreckende Fratze. Der obskure Mann - der nach eigenen Angaben über 1000 Jahre alt ist - verfügt über übermenschliche Körperkräfte, sowie die Fähigkeit, sich selbst zu teleportieren und seine Gestalt kraft seines Willens zu wandeln. Zudem ist er ein Manipulator und "schemer" erster Güte. Superman charakterisierte ihn, indem er meinte, Bloodthirst würde in seiner Mordgier und Zerstörungslust durch keine anderen Ziele angetrieben als "das Böse an sich".
Bei seiner ersten Begegnung mit Superman in der "Spilled Blood"-Storyline rekrutierte Bloodthirst andere Schurken wie Hi-Tech und Bloodsport um für Chaos in Metropolis zu sorgen, indem er diese mit modernen Waffen ausstattete und sie ausschickte, um ein bestialisches Massaker in der Stadt anzurichten (Man of Steel # 27 bis # 28). Superman konnte die beiden zwar besiegen und schließlich auch Bloodthirst ausfindig machen und in die Schranken weisen, es gelang ihm jedoch nicht diesen daran zu hindern zu entkommen, um neue üble Pläne auszuarbeiten.
Boss Moxie ist einer der mächtigsten Bandenchefs in Supermans Heimatstadt Metropolis. Er ist der Gründer des Verbrechersyndikats "Intergang", das er in den 1930er Jahren ins Leben rief. Nachdem er von dem Polizisten Jim Harper und der Newsboy Legion, einer Bande von Zeitungsjungen die nachts auf Verbrecherjagd gingen, dingfestgemacht wurde, wurde Moxie zu einer fünfzigjährigen Haftstrafe in Stryker's Island, dem Stadtgefängnis von Metropolis verurteilt.
In seiner Abwesenheit begann Intergang zu zerfallen wurde aber schließlich von Moxies Sohn, Bruno Mannheim und dem Geschäftsmann Morgan Edge auf Weisung des Außerirdsichen Despoten Darkseids wiederbelebt, um als Wegbereiter für die von Darkseid auf lange Sicht geplante Invasion der Erde zu fungieren. Diese zweite Inkarnation der Intergang wurde schließlich von Superman zerschlagen. Als Moxie nach Vebrüßung seiner Strafe im Alter von über 90 Jahren aus der Haft im Gefängnis von Stryker's Island entlassen wurde, machte er sich daher daran, eine neue dritte Inkarnation der Gruppe zu gründen und erneut die Führung über Intergang zu übernehmen. Bei einem Versuch sich an den Newsboys bzw. vom Project Cadmus, einer Forschungseirnichtung der US-Regierung geschaffenen Klonen der ursprünglichen Newsboys, die nun so alt waren, wie die ursprünglichen Newsboys zur Zeit seiner Verhaftung, zu rächen traf Moxie auf den genialen Gen-Forscher Dabney Donovan. Donovan, ein ehemaliger Mitarbeiter von Project Cadmus entnahm Genproben des im Kampf mit den Newsboys tödlich verwundeten Moxies, aus denen er einen um 50 Jahre jüngeren Klon schuf (Guardians of Metropolis #4, 1994). Gemeinsam mit weiteren Klonen ehemaliger "Intergangster" aus den 1940er Jahren (Noose, ROugh House, Torcher, Machine Gun) gründeten Moxie und Vincent Edge, der Vater von Morgan Edge, schließlich eine neue Intergang.
Diese neue Intergang machte Superman schließlich in diversen Abenteuern in den Jahren 1997 bis 1999 das Leben schwer: So versuchte Moxie die Kontrolle über die Unterwelt von Metropolis an sich zu bringen, scheiterte aber schließlich am Widerstand von Lex Luthor, den er schließlich als seinen Superior anerkennen und die De-Fakto-Kontrolle über Intergang einräumen musste, ließ seine Handlanger diverse Diebestouren unternehmen die zumeist von Superman vereitelt wurden, versuchte sich vergeblich an Guadian (einem Klon des Polizisten Harper der ihn verhaftet hatte) zu rächen (Adventures of Superman # 550, 1997) und ließ Jagd auf Supermans Freund Jimmy Olsen machen, in der Hoffnung von diesem Supermans Geheimidentität zu erfahren. Nachdem Donovan und seine Handlanger nach und nach von Superman zur Strecke gebracht worden waren konnte schließlich auch Moxie von dem Helden verhaftet werden. Später wurde eine vierte Inkarnation der Intergang von Moxies von den Toten zurückgekehrten Sohn Bruno Mannheim gegründet.
Siehe Brainiac.
Brawl ("Prügelei, Keile") ist eine übermenschlich starke Kreatur die von Supermans Erzfeind Lex Luthor geschaffen wurde. Brawl, der zu den körperlich stärksten Gegnern zählt, debütierte in Superman: Man of Steel # 53 vom Februar 1996 (Autorin: Louise Simonson, Zeichner: Jon bogdanove). Er ist ein hochgewachsener, kräftig gebauter Mann, mit grünlichen Panzerschuppen auf den Schultern und im Nackenbereich und langen rötlichen Haaren. Brawl ist das Produkt eines im Auftrag von Supermans Erzfeind durchgeführten Laborexperiments, bei dem ein Mann namens Bill, der offiziell bei der Behandlung eines Gehirntumors mit der Hilfe der Methoden der experimentellen Chirurgie verstorben war, mit dem Erbmaterial des außerirdischen Monsters Doomsday, das Superman einmal getötet hat, zu einem Hybridwesen aus Mensch und Doomsday-Wesen verschmolzen wurde. Das Erbmaterial von Doomsday hatte Luthor einem Knochenstück entnommen, das von dessen knöchernen Auswüchsen im Kampf mit Superman abgesplittert war. Über einen in Brawls Schädel eingepflanzten Mikrochip besass Luthor die volle Kontrolle über Brawl, den er so aus sicherer Entfernung fernsteuern konnte. Luthor testete seine Schöpfung, indem er Brawl in der City von Supermans Heimatstadt Metropolis Amok laufen ließ. Nachdem Superman den Menschenberg in einem ersten Kampf besiegen konnte, wurde Brawl in der Forschungseinrichtung "S.T.A.R.-Labs" interniert. Von dort konnte das Monster bei einem von dem Kriminellen "Parasit" verursachten Massenausbruch fliehen, um erneut Amok zu laufen, indem er wild zerstörend durch Bridgewell Hights, einen Außenbezirk von Metropolis, zu ziehen. Als Brawl bei diesem Zerstörungszug schließlich auf seine Lebensgefährtin "Rosebud" aus seinem früheren Leben als Bill traf und begann sich seiner Vergangenheit und der Verantwortlichen für seine Transformation zu erinnern, tötete Luthor sein Wesen mit Hilfe eines Selbstzerstörungsmechanismus, der in dem Kontrollchip in Brawls Hirn eingebaut war (Action Comics # 724, 1996).
Siehe Bruno "Ugly" Mannheim
Brute war ein übermenschlich starker, großer und grober (engl. brute) Außerirdischer, der vom "galaktischen Tribunal" mit der Verhaftung Supermans beauftragt wurde. Er debütierte in "Superman: Man of Steel" # 50 vom November 1995. Gemeinsam mit seinem "Milchbruder" Mope war Brute als Schmuggler tätig. Nach seiner Verhaftung durch das Tribunal, eine Art intergalaktischen Gerichtshof, wurden er und Mope zum Tode verurteilt. Da das Tribunal an einer Verhaftung Supermans interessiert war, für die es einen starken Kämpfer zu benötigen glaubte, stellte man Brute Begnadigung für ihn und Mope in Aussicht, wenn er helfen würde Superman zu verhaften und vor Gericht zu stellen. Brute ging auf das Angebot en und half Superman von der Erde zum Planeten des Tribunals zu entführen. Da er jedoch gegen die ihm vom Tribunal auferlegten Vorgaben bei der Verhaftung Supermans verstieß und sich auf einen vermeidbaren Kampf einließ wurde seine Begnadigung zurückgezogen und Brute hingerichtet, indem man ihn lebendig, an eine Rakete gefesselt in eine Sonne schoss. Superman rächte Brutes Tod, schließlich trotz ihrer Feindschaft, indem er gemeinsam mit Mope - der bei der Auseinandersetzung ebenfalls ums Leben kam - das Tribunal stürzte.
Siehe Burton Thompson.
Cauldron ("Kessel") ist ein "lebendiger" Kampfroboter der auf der Verbindung von Mechanik und menschlicher DNA basiert. Er wurde vom Project Cadmus, einer in Supermans Heimatstadt Metropolis angesiedelten Forschungseinrichtung der amerikanischen Regierung, geschaffen. Die Figur debütierte in Action Comics # 695 vom Januar 1994 (Autor: Karl Kesel, Zeichner: Jackson Guice). Cauldron wurde auf der Grundlage des Genmaterials des Elitesoldaten Kevin Crowe, einem Mitarbeiter der Wachmannschaft von Cadmus der im Kampf mit dem Monster Doomsday schwer verletzt wurde und seither an den Rollstuhl gefesselt ist, geschaffen. Da Crowe ein man mit einem guten Charakter ist war auch der aus seinen Genen geschaffene Roboter ursprünglich ein "gutes" Wesen: Nachdem der korrupte Wissenschaftler Dabney Donovan durch eine Manipulation der technischen Kontrollgeräte bei Cadmus die Kontrolle über Cauldron übernommen hatte, war der Roboter entgegen seinen Willen genötigt für Donovan Verbrechen zu begehen: Dabei kam es zu einer Reihe von Auseinanderetzungen mit Superman. Um sich der Kontrolle Donovans zu entziehen beging Cauldron schließlich Selbstmord, indem er sich in einem einstürzenden Haus erschlagen ließ als er durch das Abstützen der zusammenbröckelnden Mauerwerkes den Bewohnern die Flucht ins Freie ermöglichte.
Cauldron II ist ein Nachbau des ersten Cauldrons, ein lebendiger Roboter, der aus der kybernetischen verquickung von menschlicher DNA mit Robotik basiert. Er debütierte in Action Comics # 731 vom März 1997 (Autor: David Michelinie, Zeichner: Tom Grummet). Cauldron II wurde von dem russischen Kriminellen Nikolai Karpov aus den Bauplänen des ersten Cauldron gefertigt, nachdem ein korrupter Mitarbeiter der Forschungseinrichtung Cadmus - die Cauldron I geschaffen hatte - diese an Karpov verkauft hatte. Um seine neue "Anschaffung" zu testen ließ Karpov Cauldron im Hafen von Metropolis Amok laufen. Superman konnte den schier übermächtigen Roboter - der anders als Cauldron I in der Lage war Energie zu absorbieren und somit praktisch unverwundbar war- nicht zerstören. Stattdessen begnügte er sich damit, sich Abhilfe zu schaffen, indem er Cauldron ins Innere der Erde trieb und im Erdkern versenkte, wo Cauldron seither gefangen ist.
Cerberus ist ein mysteriöses Wesen, das nach dem Höllenhund Zerberus aus der griechsichen Mythologie benannt ist. Er ist ein zerknautsches hundeähnliches Wesen mit mehren Köpfen die er nach Belieben abnehmen und durch andere Reserveköpfe ersetzen kann. Er debütierte in Superman: The Man of Steel #1 vom Juli 1991 (Autorin: Louise Simonson, Zeichner: Jon Bogdanove). Cerberus ist zudem der Anführer einer nach ihm benannten Verbrecherorganisation (Cerberus Organisation).
Cerberus versuchte aus nie geklärten Gründen in Metropolis Unruhe und Verwirrung zu stiften (so griff er etwa die Einrichtungen des LexCorp-Konzerns an und versuchte Lois Lane zu entführen) und schickte verschiedene ihrer Mitglieder in den Kampf gegen Superman. So etwa den übermenschlich starken Hühnen Blockhouse, die Söldnerin Jolt, sowie Rorc und Sergeant Belcher und zuletzt den Cybrog Metallo. Wenn seine Handlanger im Kampf mit Superman unterlagen pflegte Cerberus diese durch eine Fernsteuerung unschädlich zu machen, indem er spezielle in ihren Gehirnen eingepflanzte Mikrochips aktivierte die kleine Sprengladungen zündeten, die die Träge rzwar nicht töten, sie jedoch in geistesschwaches "Gemüse" verwandelten. Im Falle von Metallo mißlang dieses Vorgehen, da der Cyborg in dem Kampf mit Superman und dem Polizisten Dan Turpin der zu seiner Niederlage führte mit einem speziellen Löschschaum besprüht worden war, der seinen Schädel gegen die Radiowellen von Cerberus Sender isolierte, so dass der Zerstörungsbefehl den Chip nicht erreichen konnte. Im Verhör gab Metallo schließlich den Aufenthaltsort seines Chefes preis.
In Man of Steel # 13 von 1992 gelang es Superman schließlich Cerberus Versteck in einem Gebirge außerhalb von Metropolis ausfindig zu machen und den Anführer der Bande zu besiegen. Diesen sah man später unter anderem während der "Joker's Last Laugh"-Storyline als Insassen des Gefängnisses "The Slab".
Chemo ist ein hochhausgroßer Riese aus lebendiger hellgrüner Säure mit dem Superman es verschiedentlich zu tun bekam. Er ist in einen durchsichtigen Eindämmungsanzug eingefasst , der mit prothetischen Hand- und Beineinheiten, sowie künstlichen Augen ausgestattet ist. Chemo debütierte in Showcase # 39 vom Juli 1962 (Autor: Robert Kanighter, Zeichner: Ross Andru, Mike Esposito). Da Chemo kein lebendiges Wesen ist, sondern Leben nur nachahmt ist er praktisch unsterblich: Nach jeder Zerstörung kann Chemo sich selbst aufs Neue „sammeln“ und zu neuer Gestalt formen, um so zu neuem Leben zu gelangen. Chemo ist imstande in seinem Körper jedes bekannte Gift und jede bekannte Säure zu produzieren und dieses nach Belieben auf seine Umgebung, zumal gegen Gegner, abzusondern.
Chemo war ursprünglich eine von dem exzentrischen Wissenschaftler Ramsey Norton gefertigte 20 Fuß große Plastikröhre, die in dessem Laboratorium aufgestellt war. In dieser Röhre sammelte Norton die chemischen Reste, die von seinen fehlgeschlagenen Experimenten übriggeblieben waren, um sich selbst für die Zukunft anzuspornen. Als Norton schließlich ein scheinbar funktionsunfähiges Wachstumsmittel (mit dem er Pflanzen hatte züchten wollen die derart groß sein sollten, dass man mit ihnen ganze Nationen sättigen könnte) in diese Plastikröhre einleitete, erschuf er das Wesen das fortan nur „Chemo“ genannt wurde: Unter dem Einfluss des Wachstumsserums erwachte die Röhre zum Leben, tötete Norton mit den Giften, die es aus sich selbst gewann, wuchs zu einem gebäudegroßen Wesen heran und begann einen Verwüstungszug in dessen Verlauf es alles zerstörte was ihm in den Weg kam. Er die Metal Men, eine Gruppe aus lebendigen Robotern, konnte Chemo zerstören. Später erwachte das Wesen zu immer neuem Leben und wurde bei den meisten seiner Zerstörungszüge von Superman aufgehalten. Während der Invasion des außerirdischen Riesen Imperiex gegen die Erde griff die US-Regierung auf Chemo als Waffe gegen Imperiex zurück. Später nutzte der Terrorist Deathstroke Chemo als Werkzeug um die Stadt Blüdhaven zu zerstören. Nach dieser letzten furchtbaren Tat Chemos, warf Superman das Wesen ins Weltall, um Chemo so endgültig unschädlich zu machen.
In der Zeichentrickserie „Justice League“ trat ein namenloses, Chemo nachempfundenes Monster auf.
Chesire, alias Jade Nguyen, ist eine Söldnerin und Attentäterin. Die Figur debütierte in New Teen Titans Annual #2 von 1983 (Autor: Marv Wolfman, Zeichner: George Perez). Optisch ist Chersire eine attraktive Frau mit eurasischem Phänotyp. Sie ist groß gewachsen und wohlproportioniert. Ihre Haut ist gold-bräunlich getüncht. Ihre Kleidung ist zumeist ein jadegrünfarbener Kampfanzug mit passendem Stirnband. Sie besitzt lange schwarze Haare und schwarze Augen. Nach Verlagsangaben ist Chesire 1,75 m groß und wiegt 61 Kg. Ein besonderes Merkmal ist ein Blumen-Tatoo, das auf ihrer linken Brust prangt.
Jade Nguyen wurde als Tochter eines französischen Vaters und einer vietnamesischen Mutter geboren. Sie hatte eine unglückliche Kindheit, wurde unter ungeklärten Umständen von ihren Eltern getrennt und geriet schließlich in die Hände eine Menschenhändlerrings, der sie in die Sklaverei verkaufte. Infolge dieses traumatischen Erlebnisses wurde sie psychisch labil und aggressiv. Nachdem sie ihren Herren ermordet hatte, wurde sie von dem chinesischen Freiheitskämpfer Weng Chan adoptiert, der sie auf seine Reisen durch den Fernen Osten mitnahm. Er unterwies sie in verschiedenen Kampfsportarten und bildete sie zu einer hervorragenden Akrobatin und Guerillakämpferin aus. Mit sechzehn traf sie in Afrika den einheimischen Attentäter Kruen Musenda, der ihr umfangreiches Wissen über Gifte vermittelte. Schließlich ehelichte sie Musenda und war zwei Jahre lang, bis zu seinem Tod, mit ihm verheiratet. Nach seinem Tod begann sie, als Söldnerin zu arbeiten.
Nguyen war über Jahre mit den Titans, einer Gruppe junger Verbrechensbekämpfer, verfeindet. Ungeachtet dessen zeugte sie mit einem der Titans, Roy Harper (Speedy - der ehemalige Sidekick von Green Arrow) eine Tochter, Lian, die sie später dem Vater zur Erziehung übergab. Zusammen mit dem Söldner Deathstroke stahl sie einige russische Atomsprengköpfe, um die Welt erpressen zu können. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, löschte sie den Staat Qurac im Mittleren Osten mit einer Bombe aus. Später formierte sie die Söldnergruppe „The Ravens“. Während dieser Zeit fand sie heraus, dass ihr wahrer Vater der amerikanische Senator Robert Pullman gewesen war, der ihre Mutter zuerst vergewaltigt und sie dann mit dem neugeborenen Kind im Stich gelassen hatte. Nguyen war Mitglied in verschiedenen anderen kriminellen Gruppen wie in Vandal Savages Gruppierung „Tartarus“ und bei den „Secret Six“ und hat mit anderen Söldnern wie Catman und KGBeast gearbeitet. Während ihrer Zeit bei den Secret Six wurde sie erneut schwanger, diesmal von Thomas Blake (Catman). Nachdem sie bei einer Auseinandersetzung mit Slade Wilson (Deathstroke) beinahe getötet worden wäre, hat sie sich in ein Chalet im Himalaya zurückgezogen, wo sie mit dem Sohn lebt, der aus der Beziehung mit Blake hervorging.
Chesire trat in der 5. Staffel der Zeichentrickserie „Teen Titans“ auf. Sie ähnelt hier äußerlich sehr ihrer Comic-Inkarnation und verfügt ebenfalls über hervorragende Kampfsportfähigkeiten, trägt jedoch anders als in den Comics eine Katzenmaske.
Circe wurde 1949 als Gegenspielerin zu Wonder Woman geschaffen, stellte sich aber seit 1958 immer wieder auch gegen Superman. In einer Geschichte gibt sie selbst an, Kryptonierin zu sein (Action Comics No. 243, August 1958: “The Lady and the Lion”).
Composite Superman ist der Name dreier Schurken, die auf der Idee basieren Superman und Batman zu einem Charakter zu verschmelzen. Dabei besitzen die Composite Supermen alle Kräfte und Fähigkeiten beider Helden kombiniert und gleicht äußerlich einer vertikalen Aneinanderheftung der rechten Körperhälfte von Batman und der linken Körperhälfte von Superman. Die Figur debütierte in World's Finest Comics #142 vom Juni 1964 (Autor. Edmond Hamilton, Zeichner: Curt Swan).
Joseph Meach war ursprünglich ein Wächter im Superman Museum in Metropolis. Als er von einem Blitz getroffen wurde entwickelte er eine Vielzahl von Superkräften und verfiel dem Wahnsinn. Er entwickelte die Besessenheit erst Superman und Batman besiegen zu müssen und dann die Weltherrschaft an sich zu reißen. Zu diesem Zweck nahm er eine vollständig grüne Gestalt an und kleidete sich in ein Kostüm, dass den Kostümen von Batman und Superman 1 zu 1 nachempfunden war. Jeweils eine Körperhälfte des Composite-Superman glich daheräußerlich einem der Superhelden: Die rechte Batman, die linke Superman. Im Zweikampf erwies der übermächtige Meach sich als stärker als Superman und Batman zusammen, dank seiner telepathischen Begabung konnte er sogar ihre Geheimidentitäten in Erfahrung bringen. Den Sieg über den Composite Superman konnten die Helden erst erringen, als dieser auf wundersame Weise seine Kräfte - die zeitlich begrenzt waren - verlor und wieder zu Joseph Meach wurde, der keinerlei Erinnerung an sein Dasein als Composite Superman besass.
In World's Finest Comics #168 vom August 1967 wurde ein zweiter Composite Superman eingeführt. Dieser war ein Außerirdischer namens Xan der zur Erde kam um seinen Vater, der einst von Superman und Batman besiegt worden war, zu rächen. Zunächst hatte Xan versucht Meach erneut gegen Superman und Batman zu hetzen, indem er diesen ein zweites Mal in den Composite Superman evrwandelte. Nachdem dieser Plan an Meaches anständigem Charakter gescheitert war - Meach zog es vor sich umzubringen um nicht als Waffe gegen seine Helden herhalten zu müssen - beschloss Xan sich selbst zum neuen Composite Superman zu machen. Xan stellte den Unfall Meaches nach und erhielt so dieselben, nahezu grenzenlosen Kräfte wie dieser (World's Finest Comics #283, 1982). Gemeinsam mit der Legion of Superheroes gelang es Superman und Batman jedoch schließlich auch diesen zweiten Composite Superman, der sich nun Amalgamax nannte, zu besiegen.
Ein dritter Composite/ Superman wurde in der Serie Superman/ Batman von dem Magier Mr Mxyzptlk geschaffen, indem dieser die Supermen und Batmen mehrerer Realitäten miteinander verschmolz.
Amalgamax ist ein anderer Name für den 2. Composite Superman.
In der Ausgabe # 56 der Serie Impulse schuf dessen Erzfeind Inertia einen Composite Superboy indem er den Supercomputer Crayd'll mit Daten fütterte, die es diesem ermöglichten sich in ein Mischwesen aus Superboy und Batmans Juniorpartner Robin zu verwandeln.
Der Composite Superman hatte einen Auftritt in der Zeichentrickserie "Justice League Unlimited". Hier war er eine Mischung aus Batman, Superman und (!) Wonder Woman. 2005 brachte DC Direct eine Actionfigur zum Composite Superman heraus.
Conduit (dt. "Bindeglied), alias Kenny Braverman, war ein Terrorist der einen persönlichen Groll gegen Supermans Alter Ego, den Journalisten Clark Kent, hegte. Conduit debütierte in Adventures of Superman # 0 von 1994 (Autor: Karl Kesel, Zeichner: Barry Kitson).
Siehe Contessa del Portenza.
Copperhead (Kupferkopf nach der englischen Bezeichnung copperhead snake für die Kupferkopfschlange) ist ein Dieb und Attentäter, ein Mischwesen aus Mensch und Schlange, mit dem Superman verschiedentlich zu tun hatte. Er debütierte in "The Brave and the Bold" #78 vom Juni 1968 (Autor: Bob Haney, Zeichner: Bob Brown).
Copperhead begann seine Karriere als ein ein Schlangenkostüm tragender Dieb in Gotham City: Nach seiner Ergreifung durch Batman begann er sich als Auftragsmörder zu betätigen, wobei er seinen Opfer den Garaus machte indem er sie mit dem Schwanz seines Kampfanzuges nach Art der Schlangen erwürgte. Der Kampfanzug war zudem mit mimetischen Vorrichtungen ausgestattet die Copperhead einer Schlange äußerst ähnlcih werden ließen: Durch künstliche Giftfänge konnte er seinen Gegnern Venom beibringen und sie so lähmen oder töten, dank der soliden Panzerung des Kostüms war er nur äußerst schwer verwundbar (etwa resistent gegen Schusswaffenkugeln) und konnte zudem mit dem künstlichen Schwanz menschliche Knochen und Mauern mühelos zerbersten lassen. Als geübtem Kontorsitionisten war es ihm zudem möglich seinen Körper nahezu nach Belieben zu verbiegen und sich selbst auf engstem Raum nahezu unauffindbar zu verstecken. Copperheads mörderischer Tätigkeit wurde immer wieder - vor allem durch Superman und Wonder Woman - Einhalt geboten. Um seiner notorisch erfolglosen karriere neuen Schub zu geben verkaufte er schließlich seine Seele an den Dämonen Neron, der den mann im Schlangenkostüm in ein richtiges Hybridwesen aus Mensch und Schlange verwandelte, das nun mehr richtige Giftzähne besass, übermenschlich stark und beweglich war. In seiner neuen Inkarnation war Copperhead unter anderem in Auseinandersetzungen mit Superman und Superboy verwickelt, bevor er schließlich von der Agentin Kate Spence getötet wurde.
Copperhead trat als Handlanger-Schurke von Lex Luthor in den Zeichentrickserien "Justice League" und Justice League Unlimited" auf (US-Synchronstimme: Efrain Figueroa, später Jose Yenque).
Siehe Eintrag #Killer-Cyborg.
Siehe Dabney Donovan
Dagda ist ein magisches Wesen, dass der sogenannten Millenium Guard angehört. Für weitere Informationen siehe Eintrag Millenium Guard weiter unten.
Siehe Darkseid
Deathtrap (dt. "Todesfalle") [auch Locksmith, "Schlosser"], alias Carl Draper, ist ein Ingenieuer der sich auf die Entwicklung von "unüberwindbaren" Sicherheitssystemen spezialisiert hat, die in der Lage sein sollen Kriminelle mit Superfähigkeiten im Strafvollzug gefangen zu halten beziehungsweise öffentliche Einrichtungen vor metahumanen Anschlägen sicher zu machen. Draper debütierte in Adventures of Superman 517 vom November 1994 (Autor: Karl Kesel), in dem ihm der Auftrag erteilt wurde eine sichere Gefängniszelle für den mächtigen Kriminellen Kenny Braverman, alias Conduit, zu konstruieren, um diesen zukünftig gefangen halten zu können. Um die Qualität seiner Konstruktionen zu überprüfen lockt er Superman immer wieder in möglichst raffiniert gestaltete Fallen aus denen dieser möglichst nicht entkommen kann. Deathtrap genießt dabei die geistige Auseinadnersetzung (battle of wits) die sich aus dem Wettkampf ergibt, dass er möglich unentkommbare Fallen konstruiert, während Superman einen Weg finden muss, diesen zu entkommen. Deathtrap beobachtet dabei Supermans Fluchtversuche aus sicherer entfernung durch Kameras und Detektoren und tritt mit ihm nur über ein phantasievoll gestaltetes Licht-Hologramm in Verbindung, dass einen steotypen Superschurken mit Umhang usw. darstellt.
Die ursprüngliche Anregung für Drapers Katz-und-Maus-Spielchen mit Superman war eine Provokation seiner Tochter, die - seine Arroganz gezielt reizend - stichelte, ihr Vater würde es nicht fertig bringen, den Helden in einer seiner Fallen dauerhaft festzuhalten. Hernach unternahm Draper zahlreiche Versuche, Superman unentrinnbare Fallen zu stellen, aus denen dieser aber letztendlich immer wieder - meist durch List und Cleverness anstatt durch übermäßige Anwendung seiner Superkräfte - entkommen konnte. Die Schwäche von Draper, der sich später Locksmith zu nennen begann, waren dabei sein übergroßes Ego und seine Arroganz. Ein weiteres bevorzugtes Opfer von Draper ist der Entfesselungskünstler Mister Miracle, den er einmal gemeinsam mit Suerman einzusperren versuchte. Später übernahm Drapers Tochter heimlich, hinter dem Rücken ihres Vaters dessen Identität als Deathtrap und stellte Superman eine Falle.
Siehe Desaad
Demolitia (auch Bloodsport III), alias Marita ist eine brutale Vigilantin, die in Supermans Heimatstadt ihr Unwesen treibt. Sie debütierte in Action Comics # 718 (Autor: David Micheline, Zeichner: Kieron Dwyer).
Marita Chevez war ursprünglich eine durchschnittliche Frau die mit ihrer Mutter, einer Lateinamerikanischen Immigrantin in Metropolis lebte. Als Supermans Erzfeind Lex Luthor Metropolis in einer kurzzeitigen wahnhaften Umnachtung mit Sprengstoff in Schutt und Asche legte wurde Chevez unter den Trümmern eines Hochhauses begraben. Sie wurde schließlich nach mehreren Tagen von einer Gruppe plünderer geborgen die sie gruppenvergewaltigten. In ihrem Drang nach Rache schwor sie fortan die "Unschuldigen" zu beschützen und die Schuldigen zu bestrafen: Sie betrieb eine weile massives Bodybuilding und stählte ihren Körper bis sie das Idealbild eines muskelbepackten, weiblichen, Bodybuilders wurde. Von einem unbekannten erwarb sie die "Bloodsport"-Technologie, d.h. einen in der Handfläche eines Menschen anbringbaren Miniteleporter der es diesem gestattet aus einem an einem fernen Ort befindlichen Waffenarsenal sich nach Belieben zu bedienen, indem er nach Laune und Wille Waffen ausdiesem Arsenal in seine Hand herbeiteleportiert. Sie versah sich hernach mit einem freizügigen Outfit, das dem der ursprünglichen Bloodsports ähnelte und außerdem ihren gestählten Körper gut zur Geltung brachte und ging fortan unter dem Namen Demilitia auf Verbrecherjagd: Sie ermordete einige Straßenschläger und machte Jagd aud den Waffenschieber Richie Corday. Superman verhinderte dass Demolitia diesen tötete konnte Demolitia aber nicht festnehmen, die sich ihm entzog indem sie sich selbst wegteleportierte. Später unternahm Demolitia noch einen vergeblichen Versuch Lex Luthor zu ermroden (Superman's Nemesis Lex Luthor # 2) und arbeitete kurzzeitig für Wonder Womans Erzfeindin Circe (Wonder Woman # 175).
Siehe Eintrag DNAliens.
Siehe Eintrag "Psi Phone und Dreadnought".
Effron the Sorcerer ("Effron der Zauberer") ist ein Magier aus einem Zauberland namens Veliathan, mit dem es Superman verschiedentlich zu tun bekam. Die Figur trat bislang nur in der "alten" Superman-Serie die von 1938 bis 1986 lief, nach dem Neustart der Superman-Reihe ist Effron bislang nicht in Erscheinung getreten - vermutlich da die Figur nicht sonderlich zu dem etwas "reifereren/ erwachseneren" Ansatz dieser Reihe passt im Vergleich zu der etwas kindlicheren Variante der alten Serie. Die Figur debütierte in World's Finest Comics # 210: "World of Faceless Slaves!" (März 1972). Er wurde von Elliot S. Maggin geschaffen, der Effron nach Irving Effron, dem Vater eines Freundes, den Maggin als eine besonders imposante Erscheinung empfand, modellierte. Effrons (ziemlich) diffuse Agenda in den Geschichten in denen er auftrat sah stets vor, Menschen (und Superman) aus ungeklärten Gründen in gesichtslose Wesen zu verwandeln, die ihm dienen sollten - was letzten Endes stets vereitelt werden konnte.
Sarya vom Planeten Venegar bildet mit Tharok, Validus, Mano und dem Persuader die Fatal Five. Durch das smaragdgrüne "Auge von Ekron" (the Emerald Eye of Ekron), einem mystischen Gegenstand, ist sie in der Lage zu Fliegen, Energiestrahlen zu schießen und im Weltraum zu überleben.
In der "Superman"-Comicreihe 1983 (380-382) erschienen. Er entzieht Menschen die negativen Emotionen, wodurch sie seine gehirngewaschenen Anhänger werden und er selbst Superkräfte erlangt.
Eve Teschmacher (auch: Miss Teschmacher, gespielt von Valerie Perrine) ist die Assistentin von Supermans Erzfeind Lex Luthor in Superman: Der Film und Superman II.
Erschien unter dem Namen Ursa in Superman II. In Superman: The Animated Series nannte man sie Mala.
Frank Sixty ist ein krimineller Tüftler (Kybernetiker), der dem Verbrechersyndikat Intergang angehört. Sixty debütierte in Action Comics # 758 von 1999 (Autor und Zeichner: Stuart Immonen). Er erschuf im Auftrag von Boss Moxie, dem damaligen Chef der Bande, unter anderem einen robotischen Riesen-Hummer (!), um Superman zu töten. Nachdem Sixty Moxie betrog und "ans Messer lieferte", wurde dieser verhaftet, woraufhin Sixty folgerte, dass nunmehr er selbst der Boss der Intergang sei. Sixtys Verbleib nach der Übernahme der Intergang durch Bruno Mannheim wurde bislang nicht geklärt.
General Zod, auch (Dru-Zod), ist ein krimineller Offizier, der von Supermans Heimatplaneten Krypton stammt. Zod, der in Adventure Comics #283 vom April 1961 debütierte, zählt aufgrund seines Auftrittes in dem zweiten Superman-Film von 1980 zu den berühmtesten Superman-Gegenspielern überhaupt. Da er wie Superman ein Kryptonier ist, verfügt er über die selben, gottgleichen Kräfte wie der Held und ist damit einer der wenigen Superman physisch wirklich gleichgestellten Widersacher. Zod wird meist als arrogant und selbstherrlich porträtiert. Die Filmfigur ist erkennbar am biblischen Engel Luzifer orientiert: Wie dieser rebelliert Zod gegen die Obrigkeit und versucht die Herrschaft zu übernehmen, wird von einer übermächtigen Vaterfigur besiegt die verbannt. Schließlich kommt er mit seinem Gefolge auf die Erde, um gegen den Sohn seines Verdammers zu kämpfen.
In seiner ursprünglichen Version war Zod einfach nur ein größenwahnsinniger Offizier, der aufgrund seiner Verbrechen zusammen mit anderen kryptonischen Verrbechern in die sogenannte Phantomzone - eine spezielle Dimension in der die Kryptonier ihre Kriminellen gefangen hielten - gesperrt wurde (Adventure Comics #283). In dieser Zone steht die Zeit still und man muss auf ewig für seine Sünden büßen. Nach dieser Version war er einstmals der Direktor des kryptonischen Raumfahrtzentrums gewesen und hatte auch Supermans Vater, den kryptonischen Wissenschaftler Jor-El gekannt. Zod versuchte schließlich mit Hilfe einer Armee von robotischen Duplikaten seiner selbst die Herrschaft über Krypton an sich zu reißen, scheiterte mit diesem Unterfangen jedoch und wurde lebenslänglich in die Phantomzone verbannt. Später wurde er in dieser Variante von dem heranwachsenden Superman, aus der Zone befreit, der nicht um die Schwere von Zods Verbrechen wusste - nachdem Zod versuchte die Erde zu erobern kam es zur Auseinandersetzung mit dem damals noch als Superboy bekannten Charakter, der ihn besiegen konnte und erneut in die Zone verbannte. Im weiteren Verlauf der Superman-Serie gelang es Zod immer wieder aus der Zone zu entkommen und sich mit dem inzwischen erwachsen gewordenen Superman neue Kräftemessen zu liefern.
Nach dem Neustart der Superman-Reihe 1986 verschwand Zod vorerst aus der Superman-Kontinuität, kehrte aber schließlich als Bewohner des "Westentaschenuniversums", einem künstlichen von dem Zeitreisenden namens Time Trapper geschaffenen Universums, zurück. Dieser neue Zod zerstörte gemeinsam mit seinen Helfern Quex-Ul und Faora die Erde dieses "Mini-Universums" wurde aber schließlich von Supergirl und Superman, der aus seinem Universum in das Westentaschenuniversum hinübergerufen worden war (sic!) um den Bewohnern gegen Zod beizustehen, besiegt. Da man nicht wusste wie man Zod gefangen halten sollte, exekutierte man ihn mit Hilfe von Kryptonit.
2001 wurde schließlich eine dritte Variante von Zod in der "Return to Krypton"-Storyline eingeführt in der Superman auf den vermeintlich noch existenten Planeten Krypton reist, der sich schließlich als Teil einer von dem gedankenmanipulierenden Schurken Brainiac kreierten künstlichen Realität erweist: Dieser Zod ist ein faschistoider Offizier der das vermeintliche Krypton in Brainiacts Illusion beherrscht. Zod Militärputsch wird schließlich von Superman und Jor El aufgehalten bevor Superman in seine eigene Realität zurückkehrt.
Die vierte Variante der Figur war schließlich ein russischer Offizier: Dieser war der Sohn zweier russischer Kosmonauten die während einer Weltraumreise mit Kryptonit verstrahlt worden waren. Infolgedessen wurde ihr Erbgut verändert, was sich auch auf ihren Sohn auswirkte. Dieser besass unter den Strahlen einer roten Sonne fortan dieselben Kräfte wie Superman. Auf Geheiß des Geistes des toten Zod aus dem Westentashcenuniversum - der aus ungeklärten Gründen zu ihm sprechen konnte - nahm er dessen Namen (Zod) an und baute sich eine Kampfrüstung die imstande war, rote Sonnenstrahlen zu speichern und ihm so Superman-ähnliche Kräfte zu verleihen. Derart gestärkt versuchte er mehrfach vergeblich Superman zu ermorden, die gelbe Sonne des Milchstraßensystems in eine rote Sonne zu verwandelnd (sic!) und Supermans Platz als Beschützer der Erde einzunehmen. Bei einem dieser Anrgiffe starb Zod (IV) schließlich an Überanstrengung.
In der zwölfteiligen Storyline "For Tomorrow" (Superman #204-#215) wurde schließlich die neueste Version von Zod eingeführt: Dieser Zod - geschaffen von Richard Donner dem Autorend er alten Superman-Filme - ist sehr eng an die FIlmversion angelehnt. Er wurde nach einem gescheiterten Staatsstreichversuch gemeinsam mit Ursa und Non in die Phantomzone verbannt die von Supermans Vater Jor El bewacht wurde. Nach der Zerstörung Kryptons geriet die Zone in Supermans Besitz. Ein gemeinsamer Sohn Ursas und Zods befreit die drei Schurken schließlich aus ihrem Exil und ermöglicht ihnen die Rückkehr in die "Realität", wo sie sich in einer modifizierten Abwandlung der Filmhandlung von 1980 mit Superman messen. Der entscheidende Unterschied besteht vor allem in Zods Versuch seinen Sohn Chris Kent, der sich in Supermans Obhut befindet wiederzugewinnen. optisch ist dieser neueste Zod sehr an den Schauspieler Terence Stamp und dessen schwarze Uniform aus dem 1980er Film angelehnt, trägt zudem aber noch einen schwarzen Trenchcoat.
In den ersten beiden Superman-Filmen von Richard Donner (1978 und 1980) wird Zod von dem Schauspieler Terence Stamp verkörpert. Während er im ersten Film nur eine Nebenrolle spielt - die Eingangssequenz des Films zeigt Zods Verbannung in die Phantomzone durch Supermans Vater Jor El und seinen Schwur sich an El und seinen Nachfahren zu rächen - tritt er im zweiten Film als Supermans zentraler Widersacher auf. Durch die Folgen der Explosion einer Wasserstoffbombe im Weltall aus der Phantomzone befreit kommen Zod und seine Helfer Non und Ursa auf die Erde. Durch die Strahlen der gelben Sonne der Erde erlangen sie die gleichen Kräfte wie Superman und versuchen diese zu nutzen, um die Erde zu erobern. Zur Hilfe eilt ihnen dabei Supermans Erzfeind Lex Luthor. Nach langem Hin und Her gelingt es Superman schließlich am Ende des Films die drei Schurken mit einem Spezialgerät in seienr Festung der Einsamkeit ihrer Kräfte zu berauben und sie so zu besiegen. Während einige Varianten des Films implizieren das Trio wäre - seiner Kräfte beraubt - von Superman im Kampf getötet worden, zeigen einige "geschnittene Versionen" und "Lost Scenes"-Sequenzen, die Verhaftung der drei nunmehr zu normalen Menschen gewordenen Kryptonier durch eine arktische Polizeitruppe (sic!). Stamp verkörpert Zod als einen arroganten und selbstherrlichen
In der TV-Serie Smallville trat Zod in mehreren Folgen als ein körperloser Bösewicht auf (fast alle Gefangenen in der Phantomzone sind Phantome, losgelöst von ihren Körpern, so dass sie ihr nicht entfliehen können), der sich anschickt zunächst den Körper des jungen Lex Luthor in Besitz zu nehmen und diesen zu nutzen, um später die Erde zu erobern. Zods Geist kann schließlich von seinem Wirt getrennt und in die Zone zurückgeschickt werden. Zods Handlanger heißen in "Smallville" Nam-Ek und Aethyr, aber auch Brainiac hilft ihm dabei, der Phantomzone zu entkommen.
Zod ist einer der am meisten referenzierten Superman-Schurken in der amerikanischen Popkultur. Insbesondere die markigen Worte "Kneel before Zod", die Terence Stamp in dem zweiten Superman-Film nach seinem vermeintlichen Sieg über Superman spricht sind in den Vereinigten Staaten heute so etwas wie ein geflügeltes Wort geworden und werden noch heute ständig zitiert (so etwa in der Zeichentrickserie "Family Guy" oder in der populären Daily Show" mit Jon Stewart. Sie werden zudem seit einigen Jahren äußerst erfolgreich als Textaufschrift für Stoßstangen-Sticker verwendet.
Siehe Gretchen Kelley.
August "Gus" Gorman (gespielt von Richard Pryor) ist ein Arbeitsloser, der ganz zufällig über seine lange verborgene Fähigkeit stolpert, jeden Computer zu allem nutzen zu können, was er möchte. Er erschien in Superman III: Der stählerne Blitz.
Gorman ist ein im Grunde gutmütiger Mensch, der vom kriminellen Großindustriellen Ross Webster für seine Zwecke missbraucht wird. Webster nutzt Gormans Talent, um die Wirtschaftsmärkte durch computerinduzierte Pannen zu manipulieren (Zerstörung von Satelliten, Änderung der Routen von Öltankern, etc.) und so seinem Ziel, der ökonomischen Herrschaft über die Welt, näher zu kommen.
Gorman erzeugt auch künstliches Kryptonit, dass auf Superman ähnliche Auswirkungen hat wie Rotes Kryptonit in den TV-Serien "Smallville" oder "Lois & Clark", mit dem Unterschied, dass es immer noch grün schimmert. Superman verliert jegliches Interesse an seinem Heldendasein und wird böse. Diese folgende Darstellung Christopher Reeve's erinnert stark an Bizarro.
Hellgrammite ist ein Mischwesen aus Mensch und Insekt, das als Dieb und Söldner in Supermans Heimatstadt Metropolis lebt. Die Figur debütierte in "The brave and the Bold" # 80 vom Oktober-November 1968.
Hellgrammite war ursprünglich ein Entomologe namens Roderick Rose der sich einem Selbstexperiment unterzog in dessen Verlauf er in ein graßhüpferähnliches humanoides Hybridwesen aus Mensch und Insekt verwandelt wurde. Nach der als Hellgrammite bezeichneten Larve der sogenannten Dobsonfliege gab er sich diesen Namen. Als Hellgrammite verfügte er über übermenschliche Körperstärke und Sprungrkaft. Seine Pläne drehten sich zumeist darum andere Menschen in abgeschwächte Formen seiner selbst zu verwandeln um so ein Volk aus Insekt-Mensch-Mischwesen zu begründen. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen mit batman und dem Creeper (Brave and the Bold # 80) und mit Green Arrow und Black Canary (World's Finest Comics #248-9). Später betätigte er sich als Söldner in Metropolis. In dieser Funktion versuchte er mehrfach Supermans Erzfeind Lex Luthor zur ermorden, auf den ein korrupter Untergebenr ein Kofpgeld ausgesetzt hatte, um sicherzustellen dass seine eigennützigen Machenschaften unentdeckt bleiben würden. An der Ausführung seiner Pläne wurde er jedoch zweimal von Superman und der Wissenschaftlerin Kitty Faulkner und einmal von Supermans Verbündeter Supergirl gehindert. Später ging Hellgrammite einen Pakt mit dem Döämonen Neron ein, der ihm im Austausch für seine Seele neue Kräfte verlieht: Seither ist Hellgrammite deutlich stärker, ausdauernder und weniger verletzbar als zuvor.
In der Zeichentrickserie "Justice League Unlimited" trat Hellgrammite als Mitglied der Schurkengruppe Legion of Doom und als Teilnehmer des Gladiatorenkampfes "Meta Brawl" auf.
High-Tech ist ein von Professor Taddaeus Killgrave geschaffener "weiblicher" Roboter, mit dem Superman verschiedentlich zu tun hatte. High-Tech diente sich vor allem anderen Schurken als Handlangerin an, so dem geisteskranken Bloodthirst und dem Terroristen Manchester Black.
Host (en. "Gastgeber") ist ein Roboter aus weißem Metall in der Gestalt eines Riesen, in dem die Seelen aller Angehörigen eines ermordeten außerirdischen Volkes versammelt sind. Er debütierte in Superman #5 vom Mai 1987 (Autor und Zeichner: John Byrne).
Hunab ist eines von drei magischen Wesen die der "Millenium Guard" angehören. Für weitere Informationen Siehe Eintrag "Millenium Guard" weiter unten.
Inkling ist ein Berufsdieb, der die Fähigkeit besitzt sich selbst "immateriell" zu machen und dann durch Objekte (z.B. Wände) und Personen einfach hindurch zu laufen. Andeutungsweise war der Inkling ursprünglich ein Obdachloser, der auf den Straßen von Metropolis lebte und sich dann Burton Thompson, dem Leiter der S.T.A.R.-Labs einer Forschungseinrichtung die in Metropolis tätig ist, als Versuchsperson für ein mysteriöses Experiment zur Verfügung stellte. Im Verlauf dieses Experimentes - so wurde weiter nahegelegt - habe er seine besonderen Fähigkeiten erlangt. Die Erlebnisse in den S.T.A.R.-Labs scheinen Inkling psychisch massiv derangiert zu haben: So ist er geistig hochgradig verwirrt, in seinem Verhalten, seinem Denken und seinen Äußerungen desorientiert und unzusammenhängend. Der Inkling betätigte sich eine Weile als Dieb, vor allem von Geld und Schmuck, entkam jedoch meistens nur ohne seine Beute. Dies ergab sich, indem er sich bei seiner Flucht selbst immateriell machte und durch Wände ging, während seine Beute materiell blieb und so von den Mauern abgehalten wurde. Nach mehren vergeblichen Versuchen, den Inkling dingfest zu machen, gelang es Superman und dem Detektiv Slam Bradley, Inkling in seinem immaterillen Zustand durch ein energetisches Kraftfeld zu fesseln und in diesem festzuhalten. Nach seiner Ergreifung übergaben sie ihn erneut an Thompson - ohne freilich von der Verbindung Thompsons zum Inkling zu wissen. Die Figur ist seither nicht mehr aufgetreten.
Die Intergang ist ein Verbrechersyndikat, das in Supermans Heimatstadt Metropolis tätig ist. Die Organisation wurde in Superman's Pal Jimmy Olsen # 133 vom Oktober 1970 (Autor: Jack Kirby) ins Superman-Universum eingeführt.
Die erste Version der Intergang, die in den 1970er Jahren in von Jack Kirby verfassten Superman-Abenteuern auftrat war ein auf Veranlassung des außerirdischen Despoten Darkseid ins Leben gerufener Zusammenschluss von irdischen Kriminellen, die den Auftrag hatten, den Weg für die von ihm (Darkseid) ins Auge gefasste Invasion der Erde zu bereiten. Darkseids Erwägungen gingen dahin, dass die Intergang durch ihre Aktivitäten Chaos und Verwirrung stiften und so allmählich die Verteidigungsfähigkeit der Erde schwächen würde, was es ihm möglich machen würde einen siegreichen Schlag gegen den Planeten zu führen und ihn in seine Gewalt zu bringen. Um diesen Plan voranzutreiben rüstete Darkseid die Mitglieder der Intergang (Intergangster) mit futuristischer Technologie von seinem Heimatplaneten Apokalips aus (Waffen, Fahrzeuge, Schallröhren-Generatoren und ähnliches) aus, stellte ihnen gelegentlich einige seiner Gefolgsleute von Apokalips zur Seite und gab den Intergangstern Ratschläge, um eine möglichst erfolgreiche Durchführung ihrer Pläne zu gewährleisten
Zum ersten Anführer der Intergang ernannte er den Gangster Bruno "Ugly" Mannheim (Jimmy Olsen # 139). Ihm zur Seite stellte er seine Diener Simyan und Mokkari, zwei Wissenschaftler von Apokalips, die ihre Fähigkeiten als Genetiker nutzen um in ihrem Labor ("Evil Factory") durch die Verbindung von menschlicher mit außerirdischer DNA eine schier unerschöpfliche Masse von Monstern zu züchten, die Mannheim und seine Mannen bei der Umsetzung ihrer Pläne unterstützten. Um die Tätigkeit der Intergang in Supermans Heimatstadt Metropolis weiter zu unterstützen, ließ Mannheim außerdem den Medienmogul Morgan Edge, den Präsidenten des größten Fernsehsenders von Metropolis (Galaxy Broadcasting) entführen, gefangen nehmen und durch einen von Simyan und Mokkari geschaffenen Klon ersetzen. Dieser nutze seine Kontrolle über das von Edge regierte Medienimperium, um die Intergang finanziell und medial zu unterstützen. Nachdem der gefangene Edge aus der Gefangenschaft der Intergang entkommen konnte, gelang es Superman und Jimmy Olsen jedoch schließlich, der Intergang des Handwerk zu legen und Mannheim zu verhaften, während der Edge-Klon aufgrund einer Verwechslung mit seinem "DNA-Spender" von Darkseids Diener Tombstone Gear ermordet wurde.
Nach dem Neustart der Superman-Serie 1986 wurde auch die Geschichte der Intergang generalüberholt. Der Anstoß zur Gründung des Syndikats ging zwar auch in dieser neuen Variante von Apokalips aus, nun mehr war jedoch der richtige Morgan Edge (kein Klon) der heimliche Chef der Intergang. Während er in der alten Version des Superman-Stoffes tatsächlich ein respektabler Geschäftsmann gewesen war, gab er in der neuen Variante lediglich vor dies zu sein, organisierte hinter der trügerischen Fassade jedoch die Aktivitäten der Intergang. Mannheim war sein "Mann fürs Grobe" der die wichtigeren Operationen der Gruppe leitete. Als es den Repotern Cat Grant - die eine Affäre mit Edge begonnen hatte um seinen Taten auf die Schliche zu kommen - und Clark Kent (Supermans Alter Ego) schließlich gelang, Edges Doppelleben zu enthüllen, erlitt dieser ausfgrund des Stresses dem die langandauernde Verfolgung auf ihn ausgeübt hatte und der sich bei seiner Stellung nun schlagartig entlud, einen Herzinfarkt. Edge kam zunächst ins Krankenhaus und wurde dann zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt: Während seine legalen Aktivitäten von seinem Vater Vicnent Edge fortgeführt wurden, übernahm Mannheim die Leitung der Intergang. Ein weiterer Unterschied zur Originalversion war zudem, dass nicht Darkseid, sondern Darkseids Diener Desaad, der sich lediglich für Darkseid ausgab, der Spiritus recotr und Schutzpatron der Intergang gewesen sei und dass sein Motiv zur Gründung der Inergang nicht die Bodenbereitung für eine Invasion, sondern die pure Freude am Leiden und den Schmerzen anderer (Desaad phonetisch angelehnt an den Schriftsteller de Sade nach dem das Wort Sadismus benannt ist) gewesen sei.
Superman gelang es schließlich auch Mannheim und den übrigen Resen der Intergang das Handwerk zu legen: Während die meisten Mitglieder der Bande (etwa der Wissenschaftler Thaddaeus Killgrave) inhaftiert wurden, starb Mannheim - scheinbar - als er versuchte durch eine Schallröhre, ein technisch erschaffbares Sternenportal zu fliehen, das in sich kollabierte, als er es halb durchschritten hatte.
Die Intergang wurde schließlich von Boss Moxie, Mannheims Vater, der seit seiner Verwicklung in die Bandenkriminalität in Metrpolis in den 1940er Jahren im Gefängnis gewesen war und erst mit über neunzig Jahren aus der Haft entlassen worden war, neu gegründet. Durch die Zusammenarbeit mit dem genialen Genetiker Dabney Donovan, einem abtrünnigen Mitarbeiter des Projektes Cadmus, der zentralen Forschungseinrichtung der US-Regierung für Klon-Forschung, gelang es dem greisen Moxie sich und seinen "Lieutenants" ein zweites Leben zu verschaffen: Donovan schuf junge Klone von Moxie und seinen Komplizen aus den 1940er Jahren: Noose, Roughouse, Mike Machinegun und Torcher. Diese Klone verfügten nicht nur über übermenschliche Fähigkeiten, sondern hatten von Donovan auch die Erinnerungen ihrer DNA-Spender introjeziert bekommen, so dass sie sich an alle Erlebnisse ihrer "Paten" erinnern konnten als hätten sie selbst diese durchlebt.
Während der alte Moxie starb, übernahm sein junger Klon die Führung der zweiten Generation der Intergang. Moxie war in der Folge in Machtkämpfe mit dem aus de rHaft ausgebrochenen Morgan Edge und mit Supermans Erzfeind Lex Luthor verwickelt, die beide versuchten, die Intergang zu übernehmen. Daneben waren Moxies Handlanger vor allem mit der Jagd auf den Skinman, einen weiteren alten Rivalen und mit der Jagd auf den Reporter Jimmy Olsen beschäftigt - von dem Moxie irrtümlicherweise annahm er kenne Supermans Geheimidentität. Während Torcher und Machinegun bei einer Auseinandersetzung mit der Spezialeinheit der Polizei von Metropolis ums Leben kamen, wurdne Moxie, Noose und Roughouse nach und nach von Superman verhaftet. Zuletzt führte der Kybernetiker Frank Sixty das Kommando über die Gruppe, um das nach Moxies Weggang entstandene Vakuum zu füllen.
Zuletzt wurde die Intergang abermals - diesmal von Mannheim der seinen angeblichen Tod doch überlebt hatte - neu gegründet, namentlich als eine Art kriminelle Sekte, die den biblischen Mörder Kain als Heiligen verehrt und das Verbrechen als die "große dominierende Macht" des 21. Jahrhunderts zelebriert. Als Heilige Schrift greift die kultische neue Intergang auf ein steinernes Buch zurückgreift, dass angeblich aus den Felsen gefertigt wurde, mit denen Kain seinen Bruder Abel erschlug.
Intergang trat in diversen Folgen der Serien "Lois and Clark: The New Adventures of Superman", "Smallville" (mit Rutger Hauer, später Patrick Bergin als Morgan Edge), "Superman: The Animated Series" 8(S-Synchronstimme von Mannheim Bruce Weitz), Justice Leage und Justice League Unlimited" auf.
Auch bekannt als "Isobel". Sie ist eine Vorfahrin von Lana Lang aus der TV-Serie Smallville und eine leibhaftige Hexe.
Jackal ("Schakal") ist ein Hybridwesen aus Menschen und Schakal, dessen Herkunft bislang ungeklärt ist. Er ist ein Killer, der sich selbst als Verbrechensbekämpfer geriert, der anderen seine Vorstellung von Gerechtigkeit aufnötig, wobei er äußerst brutal und rücksichtslos vorgeht. Die Figur debütierte in Action Comics # 683 von 1992 (Autor: Roger Stern). Der Schakal hat das Aussehen eines Mannes der mit verschiedenen Cahrakteristika eines Schakals versehen ist (scharfe Kralle und Zähne, ein tierähnliches Gesicht, fellartige Mähne, fellähnliche Hauttönung und mehr). Der Jackal macht in erster Linie Jagd auf Kriminelle wie Drogendealer oder Brandstifter.
Jax-Ur verbindet eine Gemeinsamkeit mit General Zod (siehe Eintrag weiter unten). Sie sind beide Verbrecher von Krypton, die dort die Macht an sich reißen wollten und in die Phantomzone verbannt wurden.
Jolt ist eine handlangerin von Cerberus, siehe Eintrag "Verberus" weiter oben.
Siehe Eintrag Kalibak.
Kancer ist ein tükisches Wesen das der böse General Zod aus Krebszellen aus Supermans Körper erschuf. Kancer debütierte in Action Comics # 777 vom Mai 2001.
Siehe Kekona.
Professor Thaddeus Killgrave ist der sterotype verrückte Wissenschaftler in Supermans Schurkengalerie. Killgrave, der in Superman # 19 vom Juli 1988 debütierte (Autor und Zeichner: John Byrne), ist ein extrem kleinwüchsiger Mann (2,5 Fuß "Körpergröße") der an einem Napoleonkomplex leidet, der ihn antreibt das Manko seiner geringen Körpergröße durch besonders ehrgeizige Ziele wett zu machen. Äußerlich fällt Killgrave neben seiner Knirbshaftigkeit vor allem durch seine unverkennbare "Pisspott-Frisur" und durch die dickglasige Schweißerbrille die er immerzu trägt auf. Frisur und Brille zusammen verleihen ihm ein besonders groteskes und verschrobenes Aussehen. Der Name Killgrave ist ein sprechender Name, der sich aus den englischen Wörtern kill ("töten")und grave (Grab) zusammensetzt und seinen Träger somit als eine besonders destruktive und blutrünstige Person charakterisiert.
Eine Gefahr für Superman ist Killgrave vor allem aufgrund seiner genialen Fähigkeiten als Erfinder und Ingenieur die es ihm ermöglichen, dem "Mann aus Stahl" mit immer neuen phantastischen High-Tech-Geräten zu Leibe zu rücken: So schuf er in der Vergangenheit unter anderem futuristische Kampfpanzer, Jet-Packs (Raketenrucksäcke), Molekulardisruptoren die es ihm ermöglichten durch Wände zu gehen und Nuklearsprenköpfe, um seine Ziele zu erreichen und Superman den Garaus zu machen.
Superman traf erstmals auf Killgrave als er dessen aberwitzigen Plan die Weltherrschaft (sic!) an sich zu reißen vereitelte. Seither ist Killgrave ein geschworener Feind des "Mannes aus Stahl". Um sich an dem Helden zu rächen stattete er unter anderem den geisteskranken Joker mit Nuklearsprengköpfen aus(Superman # 9) und erschuf die Cyborg-Frau High-Tech (Action Comics # 682), die er auf Superman hetzte. Daneben hat Killgrave (gemeinsam mit dem irren Spielzeugbauer Winslow Schott) für das Verbrechersyndikat Intergang - das ihm den Zugang zu moderner außerirdischer Technologie vom Planeten Apokalips ermöglichte - und den Terroristen Manchester Black gearbeitet. Ein Versuch Superman nach dem Verlust seiner Kräfte zu ermorden (Action Comics # 659) scheiterte ebenso wie Killgraves Plan die Kontrolle über die "B13"-Technologie durch die die Technik der Stadt Metropolis gesteuert wird zu übernehmen.
Kirichitan, alias Dr. Noah Brasil, ist ein extremer Umweltaktivist der in Metropolis aktiv ist. Kirichitan möchte sich im Namen der Natur an der Großstadt für ihre Sünden gegen die Umwelt (Umweltverschmutzung, Luftverpestung etc.) rächen. Zu diesem Zweck Er debütierte in Action Comics # 740 vom Januar 1998 (Autor und Zeichner: Stuat Immonen). Bei seinen Aktionen kleidet sich Kirichitan in die traditionelle Trach japanischer Sammurais (Helm und Brustpanzer). Er konnte schließlich von Superman und der Spezialeinheit der Polizei von Metropolis aufgehalten werden.
Siehe Artikel Knockout.
Ein Name für die "Warworld" in deutschen Übersetzungen. Für weitere Informationen siehe Eintrag "Warworld" weiter unten.
Eine Name für die "Warworldlers" in deutschen Übersetzungen. Sie Eintrag "Warworldlers" weiter unten.
Der Kryptonite Man ist ein Mann dessen Körper aus Kryptonit besteht, den für Superman tödlichen, strahlenversuchten Überresten seines zerstörten Heimatplaneten Krypton. Er debütierte als Kryptonite Kid in Superboy # 83 vom September 1960. In Superman # 299 vom Mai 1976 trat er schließlich als Kryptonite Man auf. Aufgrund der Beschaffenheit seines Körpers ist der Kryptonite-Man traditionellerweise einer der tödlichsten Gegner Supermans und einer jener Schurken, denen der "Mann aus Stahl" am schwersten beikommen kann. In der ursprünglichen Fassung der 1960er Jahre war der Kryptonite Man ein Mann, der bei einem Flug durchs All eine Wolke aus Kryptonitgas durchflog und sich daraufhin in ein Wesen aus lebendigem Kryptonit verwandelte. Nach dem Neustart der Superman-Reihe 1986 wurde der Kryptonite Man 1991 in Superman # 43 als ein von den außerirdischen Wissenschaflern Simyan und Mokkari geschaffener fehlgeschlagener, grünhäutiger Klon Supermans eingeführt. Zudem debütierte in der Reihe Superman/ batman eine dritte Variante des Charakters: Ein Energiewesen aus gas- und lichtförmigem Kryptonit, das die Kontrolle über die Körper anderer Wesen übernehmen kann. Die neueste Variante der Figur ist ein Mann anemns K. Russel Abernathy der 2006 in die Superman-Reihe eingeführt wurde: Dieser ist ein Wissenschaftler der auf der Suche nach neuen Energiequellen Kryptonit untersuchte und bei einem Laborunfall verstrahlt und in ein Wesen aus lebendigem Kryptonit verwandelt wurde.
Ronal ist ein Meermann, d.h. ein Mischwesen aus Mensch und Fisch mit einem menschlichen Oberkörper und einer Fischflosse als Unterleib. Er ist ein in der Magie begabter Arzt aus der Unterwasserstadt Tritonis und debütierte (namenlos) in Superman # 135 vom Februar 1960. Seinen Namen erhielt er in Superman # 138 vom Juli 1960. Superman lernte den begabten Chirurgen Ronal kennen als dieser Clark Kents (Superman) Studienfreundin, die Meerjungfrau Lori Lemaris, von einer schweren Krankheit heilte. Ronal und Lemaris heirateten schließlich und führten einige Jahre lang eine harmonische Ehe. Schließlich wurde Ronal jedoch von dem magischen Stab, dem er seine wundersamen Fähigkeiten als Mediziner verdankte seelisch korrumpiert und in den Wahnsinn getrieben. Er begann, besessen von der Idee man wolle ihm seinen Stab rauben, seiner Umwelt zu misstrauen und jeden den er traf feindseliger Absichten zu verdächtigen. Um sich zu schützen begann er seinen zu nutzen, um harmlose Meereswesen in aggressive Ungeheuer zu transformieren, die ihm kraft seiner Magie treu ergeben sein würden. Als Superman Ronal schließlich im Meeresbiologischen Instiut von Metropolis stellen konnte, zerbrach der magische Stab (bzw. das magische Juwel das diesem seine Kraft verlieh) im Zweikampf und Ronal wurde in Stein verwandelt. Die "Statue" die einst Ronal war wird gelegentlich anspielungshaft im Hintergrund verschiedener Superman-Geschichten gezeigt.
Siehe Sleez.
Siehe Lex Luthor.
Siehe Artikel Lobo.
Siehe Eintrag "Deathtrap" weiter oben.
Loophole ("Hintertürchen"), alias Deke Dickson, ist ein kleiner Dieb der die wenig schmeichelhafte Reputation genießt, der "erfolgloseste" Kriminelle von Metropolis zu sein. Loophole, ein dürrer Mann mit grauem Haaransatz, debütierte in Adventures of Superman # 505 vom Oktober 1993 (Autor: Karl Kesel, Zeichner: Tom Grummet) und fungiert seither immer Mal wieder als ein "Comic relief"-Charakter in den Superman-Comics, d.h. eine Figur die nicht dazu dient, die Handlung einer Geschichte an und für sich weiter voranzutreiben, sondern die einzig und alleine zu dem Zweck in die Handlung einer Geschichte eingebaut wird, um das Geschehen dieser Geschichte durch freiwillige oder unfreiwillige humoristische Einlagen (Äußerungen, Aussehen, Verhaltensweisen und vor allem Mißgeschickte), die sich am Rande des eigentlichen Ereignisflusses abspielen oder diesen als kurze Einschübe unterbrechen, aufzulockern. Loopholes Auftritte sind dabei stets im Kontext eines Running gags zu sehen der mit Hilfe der Figur erzählt wird: Dieser Gag besteht darin, dass Looholes Diesbeszüge stets mit Leichtigkeit von Superman vereitelt werden, wobei Loophole sich am Ende stets in der unvorteilhaften und peinlichen Situation befindet Dank seiner ungewöhnlichen Fähigkeit durch materielle Dinge einfach hindurchgehen zu können - die Superman durch tricks gegen ihn wendet - in irgendwelchen Objekten auf ganz besondere Weise "festzustecken": Bei seinem ersten Auftritt fand sich Loohole beispielsweise nach der Zerstörung des Gerätes dass ihm seine Kräfte verleiht beispielsweise plötzlich als in der Tür eines Tresorraumes feststeckend wieder (die eine Seite steckte im Tresorraum, die andere Seite im Vorraum des Tresorraumes und Loopholes Leibesmitte steckte innerhalb des Metalles der Tür).
Loophole ist ein ehemaliger Angestellter der S.T.A.R.-Labs, einer in Metropolis ansässigen Forschungseinrichtung, der seinem Arbeitgeber ein experimentelles Gerät ("Immaterialisator") stahl, mit dessen Hilfe er sich selbst "immateriell" machen kann. Sobald er sich in seinen immaterielle Zustand versetzt hat, kann er von anderen Personen nicht berührt werden und durch Mauern und Böden zu gehen: Er ist dann gewissermaßen sichtbares Licht: optisch erkennbar aber nicht physisch greifbar. Da die Kontrolleinheit für seinen "Immaterialisator", die an seinem Handgelenk befestigt ist, gegen enorme Hitzeeinwirkungen anfällig ist, war es Supeman in der Vergangenheit verschiedentlich ein Leichtes, Loophole mit seinem Hitzeblick (einer von Supermans Kräften) das Hanwerk zu legen: Er zerstörte Loopholes Kontrolleinheit, woraufhin dieser anfängt wieder materiell zu werden - und sich dann prompt als in irgendwelchen Objekten (Wände, Straßen usw.), durch die gerade im Begriff war in seinem immateriellen Zustand hindurchzugleiten, wiederfindet. Bei seinem ersten Auftritt wurde Loophole die zweifelhafte Ehre zuteil, der erste Schurke zu sein, der von Superman nach seiner Auferstehung von den Toten im Rahmen der "The Reign of the Supermen"-Storyline, und der Wiederaufnahme seiner Tätigkeit als Beschützer von Metropolis, dingfest gemacht wurde. Weitere "Vorfälle" dieser Art ereigneten sich in Adventures of Superman # 520 und # 538, in JLA/Avengers # 1 und Superman # 97, sowie der Jubiläumsausgabe Superman Forever - begleitet bei seinen Einbrüchen wurde Loophole stets von weiblichen Assistentinnen die mit ähnlichen Geräten ausgestattet waren.
Siehe Eintrag "Blaze und Satanus" weiter oben.
Michael "Mike" Gunn, genannt Machine Gun, ist ein Mitglied des Verbrechersyndikates Intergang. Gunn der in Adventures of Superman # 544 vom März 1997 (Autor: Karl Kesel, Zeichner: Stuart Immonen) debütierte, verfügt über die Fähigkeit seine Arme kurzzeitig in Maschinengewehre zu verwandeln aus denen er patronenähnliche Geschosse abfeuern kann, die in seinem Körper wachsen. Es ist dabei unklar ob diese Fähigkeit schon dem ursprünglichen Michael Gunn zu eigenen war, oder ob diese Fähigkeit ihm durch genetische Manipulation von dem Genetik-Experten Dabney Donovan verliehen wurde als dieser einen Klon Gunns anfertigte. Da Gunn alleine Superman bei weitem unterlegen ist greift er ihn meist in Zusammenarbeit mit mehren Komplizen an was ihn dann, um sich gemeinsam zu einer Gefahr zu ergänzen die halbwegs im Stande ist, dem "Mann aus Stahl" Paroli zu bieten.
Ursprünglich war Machine Gunn in den 1930er und 1940er Jahren als ein Lieutenant des Bandenchefs Boss Moxie tätig, den er bei der Führung von dessen Bande unterstützte. Als ein klassische Gangster der Zeit der Weltwirtschaftskrise - mit Anzug, breitkrempigen Fedorahut und der Tommygun als der typischen Waffe für Angehörige der organisierten Verbrechens ausgestattet - kämpfte er verschiedentlich gegen den Superhelden Guardian und die Newsboy Legion. Nach Moxies Verhaftung und dem Tod seiner Partnerin und Geliebten Ginny McGree, alias Torcher, im Kampf mit der Polizei, ging Machine Gun in den Ruhestand. Danach verhielt Gunn sich jahrzehntelang völlig ruhig, bis er schließlich - mit über achzig Jahren - auf Bitten des gerade im Alter von über neunzig aus dem Gefängnis entlassenen Moxies aus dem Ruhestand zurückkehrte und sich abermals der Intergang anschloss