Die Schwabenland war ein Katapultschiff, das in Bremen für das Deutsche Reich als Südpolar-Expeditionsschiff gebaut und der Rumpf gegen Eis gehärtet wurde zur Zeit des Dritten Reiches. Es wurde zur Jahreswende 1938 bis 1939, also im Sommer auf der Südhemisphäre, erstmals bei einer Südpolar-Expedition, die vom Deutschen Reich finanziert wurde, eingesetzt.
Als Multifunktionschiff war es auch ein früher Flugzeugträger, welcher Expeditionsflugzeuge (Propellerflugzeuge) mittels eines Katapults auf die nötige Abhebe-Geschwindigkeit beschleunigte, so dass diese von dem Schiff aus starten konnten. Im Fall der Schwabenland wurde ein Dampfkatapult für die beiden mitgeführten Flugboote von Dornier verwendet.
Im den Jahren 1938/39 wurde die Schwabenland im Rahmen einer Südpolarexpedition genutzt, um in der Antarktis neues Gebiet für das Deutsche Reich abzustecken, das sogenannte Neuschwabenland. Das Gebiet wurde von 20 Grad Ost bis 15 Grad West entlang der Antarktis-Küstenlinie und bis zum 70. Breitengrad Süd abgesteckt. Die von der Schwabenland gestarteten Flugzeug warfen Hakenkreuzflaggen über der Eiswüste ab, und Landungseinheiten errichteten eine provisorische erste Station.
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