| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Augsburg | |
| Koordinaten: | 48° 11′ N, 10° 45′ O | |
| Höhe: | 558 m ü. NN | |
| Fläche: | 55,52 km² | |
| Einwohner: | 13.229 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 238 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 86826–86830 (alt: 8930) | |
| Vorwahlen: | 08232, 08204 | |
| Kfz-Kennzeichen: | A (alt: SMÜ) | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 72 200 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Fuggerstraße 50 86830 Schwabmünchen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hans-Joachim Neumann (CSU) | |
Schwabmünchen ist eine Stadt im schwäbischen Landkreis Augsburg.
Inhaltsverzeichnis |
Schwabmünchen liegt 24 Kilometer südlich von Augsburg zwischen Lech und Wertach am Westrand des Lechfeldes. Durch die Stadt fließt die Singold. Im Westen erheben sich in ca. 5 Kilometer Entfernung die Westlichen Wälder (Siedlungsgebiet Stauden).
Das Stadtgebiet von Schwabmünchen grenzt im Uhrzeigersinn von Norden aus gesehen an folgende Gemeinden:
Großaitingen, Graben, Untermeitingen, Langerringen, Hiltenfingen und Scherstetten
1978 erfolgte im Rahmen der bayerischen Gemeindegebietsreform die Eingemeindung von:
Bei Ausgrabungen im Norden der heutigen Stadt fanden sich Hinweise auf keltische, römische und alemannische Besiedlung. Am Osthang des Wertachtales wurde ein ausgedehntes römerzeitliches Töpferdorf freigelegt, das man mit dem Ort Rapis (oder Rapae) aus der Tabula Peutingeriana identifiziert. Aus seiner Blütezeit, dem 2. Jh. n. Chr., sind sogar die Namen einiger Töpferfamilien bekannt. Die Produktion war offenbar beträchtlich.
Schwabmünchen wurde erstmals 954 als "castellum Mantahinga" in einer Biographie des Bischofs von Augsburg, den Hl. Ulrich, erwähnt. 1562 wurde die Gemeinde von Kaiser Ferdinand I. zur Marktgemeinde erhoben und erhielt ein Marktwappen. In den Jahren 1804 bis 1806 kam Schwabmünchen unter bayerische Herrschaft, vorher gehörte es dem Augsburger Hochstift.
Am 4. März 1945 wurde Schwabmünchen von einem schweren Bombenangriff heimgesucht, bei dem über 60 Einwohner getötet wurden. Ein Viertel des Stadtgebietes wurde total zerstört, zwei Drittel wurden schwer beschädigt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Bevölkerung durch den Zuzug von Heimatvertriebenen stark an und so wurde Schwabmünchen 1953 vom Markt zur Stadt erhoben. 1972 wurde der ehemalige Landkreis Schwabmünchen mit dem Landkreis Wertingen in den Landkreis Augsburg vereinigt.
1840: 3.438 Einwohner
1900: 4.751
1939: 5.453
1970: 9.200
2005: 13.806
Sitzverteilung im 24köpfigen Stadtrat (Stand Kommunalwahl 2002):
Seit 1992 ist Hans-Joachim Neumann (CSU) Bürgermeister von Schwabmünchen.
Seit 7. Juni 1975 besteht eine Städtepartnerschaft mit der französischen Stadt Giromagny. Giromagny liegt 12 km nördlich von Belfort am Fuß der Vogesen.
Eine kleine Sehenswürdigkeit und ein Wahrzeichen Schwabmünchens sind die "Hexentürmchen" (48° 11' 3" N, 10° 45' 30" O). Es handelt sich um ein Tor zur damaligen bischöflichen Straßvogtei, errichtet vermutlich im 16. Jahrhundert.
Im städtischen Museum ist die Stadtgeschichte seit der Römerzeit dargestellt. Außerdem finden sich Werke des Malers Ferdinand Wagner und wechselnde Sonderausstellungen (48° 10' 51" N, 10° 45' 39" O).
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Strickerbrunnen am Schrannenplatz (48° 10' 42" N, 10° 45' 31" O). Er wurde von dem Bildhauer Karl-Ulrich Nuss erschaffen. Rechts und links unterhalb des Strickers stehen ein Lamm und eine Ziege. Eine Geschichte erzählt, dass wenn sich zwei Personen gleichzeitig auf diese Tiere setzen, diese ihr Leben lang Freunde bleiben.
Alljährlich findet in Schwabmünchen am letzten Septemberwochenende der Michaelimarkt, der örtliche Jahrmarkt statt.
Der ca. 12 ha große Stadtpark im nord-westlichen Stadtbereich ist mit Bachlauf, See, Mariengrotte und erhöht stehender Pagode gestaltet (48° 11' 8" N, 10° 44' 55" O).
Schwabmünchen ist Endhaltestelle im Augsburger Verkehrsverbund. Züge fahren Richtung Buchloe und Augsburg im Halbstundentakt.
Über Umgehungs- und Zubringerstraßen ist die Stadt an die autobahnähnlich ausgebaute Bundesstraße B17 Richtung Augsburg und Landsberg am Lech angebunden.
Krankenhaus Schwabmünchen
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