Als Schwade oder Schwad bezeichnet man das zusammengeragte (geschwadete) Mähgut bei der Ernte zum Zwecke der Silierung oder Pressung als Heu.
Bei der Grünlandnutzung wird das Heu oder das für Silage-Erzeugung gemähte Gras vor der Bergung mit Ballenpresse, Feldhäcksler oder Ladewagen mit einem Schwader "auf Schwad gelegt". Bei der Schwade wird mit einem Seitenschwader meist einmal längs und dann wieder zurück gegengeschwadet, oder aber das Schwad wird direkt in der Mitte abgelegt. D. h. dass das Mähgut auf eine Linien zusammengekehrt wird, um es danach arbeitssparender bergen zu können. Entsprechendes gilt für Stroh, was nach der Getreideernte zurückbleibt. Bei der Heutrocknung wird das Heu manchmal auch abends geschwadet, damit es durch Regen oder Tau nicht über Nacht durchweicht.