| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Steiermark | |
| Politischer Bezirk: | Deutschlandsberg (DL) | |
| Fläche: | 12,04 km² | |
| Koordinaten: | 46° 45' N, 15° 12' O | |
| Höhe: | 427 m ü. A. | |
| Einwohner: | 2166 (31. Dez. 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 180 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 8541 | |
| Vorwahl: | 03467 | |
| Gemeindekennziffer: | 6 03 31 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptplatz 6 8541 Schwanberg |
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| Offizielle Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Josef Krasser (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (2005) (15 Mitglieder) |
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Die Gemeinde Schwanberg liegt in der Weststeiermark und gehört zum Bezirk Deutschlandsberg. Der Ort ist wegen seines Moorbades als Kurort bekannt. Aufgrund der ehemals ansässigen metallverarbeitenden Industrie verzichtete die Landesregierung darauf, dem Ort Schwanberg das Prädikat „Bad“ zu verleihen.
Inhaltsverzeichnis |
Schwanberg liegt am Fuße der Koralpe auf einer Meereshöhe von 431 m im Tal der schwarzen Sulm.
Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2005 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
Bürgermeister ist Josef Krasser (ÖVP), Vizebürgermeister ist Johann Pirker (ÖVP).
Das private Greißlermuseum entstand aus dem Inventar von 6 kleinen Lebensmittelläden. Auf einer 800 m² großen Ausstellungsfläche im sogenannten „Rikerhof“ werden Gegenstände des Kleinhandels und Antiquitäten aus vergangener Zeit ausgestellt und teilweise auch verkauft.
In der „Lebensschmiede“, einem 200 Jahre alten, original restaurierten Anwesen, stellen ansässige Künstler ihre Arbeiten aus.
Das Kapuzinerkloster mit Klosterkirche wurde von den Kapuzinern errichtet, nachdem ihnen im Jahr 1706 das Grundstück mit einer Brandruine einer ehemaligen Stiftsschule vom Grazer Statthalter Graf Falbenhaupt geschenkt worden war. 1968 wurde der Klosterbetrieb eingestellt, 1970 verkaufte es der Orden samt dem Grundstück und der Kirche der Moorbadgesellschaft, die seit 1973 das Moorbad Schwanberg betreibt.
Die Pfarrkirche Schwanberg war ursprünglich eine Kapelle, durch die Erhebung Schwanbergs zur Pfarre im Jahre 1244 wurde sie zur Pfarrkirche. Die Erbauer der Kirche waren Schloßherren der Spangsteiner.
Die Josefikirche gilt als weithin sichtbares Wahrzeichen des Ortes. Früher stand an der Stelle ein Wachturm, die Wächter gaben bei Annäherung des Feindes Alarm. Zur Erinnerung an das Ende der Türkengefahr von 1683 wurde 2 Jahre nach der Schleifung des Turmes mit dem Bau dieser Filialkirche zum "Heiligen Josef" begonnen. Zur der über dem Ort gelegenen Kirche führt ein Kreuzweg.
Maria Theresia erklärte den Heiligen Josef im Jahre 1771 zum Landespatron der Steiermark und von Tirol. Es entstanden eine große Anzahl von Andachtsstätten und Wallfahrtskirchen, die dem Heiligen Josef geweiht waren. Die einzige verbliebene Wallfahrtskirche dieser Art ist die Josefikirche in Schwanberg.
Nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich die Josefikirche in einem bedrohlichen Verfallszustand. Pfarrer Alois Polaschek hatte sich zum Ziel gesetzt, die Josefikirche der Nachwelt zu erhalten. Um einen Gegenwartsbezug herzustellen, sollte die Freskierung des Innenraumes erfolgen.
Im Jahr 1957 erhielt der Künstler Jakob Laub den Auftrag, die Josefikirche mit Fresken der Heilsgeschichte auszumalen. Nach mehrjährigen Unterbrechungen wurde durch den neuen Pfarrer, Mg. Anton Lierzer, nach sechs jähriger geistiger und materieller Betreuung 1995 die Fertigstellung möglich.
Das Schloß Schwanberg liegt auf einem westlich gelegenen Berg weit über dem Ort. Die vom Geschlecht der Pettauer im 11. und 12. Jahrhundert erbaute sogenannten "erste Burg" wurde auf Befehl des Böhmenkönigs Ottokar im Jahre 1269 zerstört. Einige Jahre danach begann der Wiederaufbau der Burg durch die Pettauer und Spanheimer (12. bis 14. Jhdt). Das Schloss wurde im Jahre 1581 in seiner heutigen Form fertiggestellt. Vom 14. Jahrhundert bis zum 17. Jahrhundert herrschten die Galler, anschließend die Saurauer bis zum Jahre 1822. Das Schloss und die Ländereien waren darauf im Besitz der Liechtensteiner, von denen es 1891 vom Land Steiermark gekauft wurde. Seit 1892 dienen die Gebäude als Pflegeanstalt für chronisch Kranke.
Der nördlich von Schwanberg gelegene Brendlhof war im 17. Jahrhundert ein protestantisches Bethaus mit einem dazugehörigen Friedhof. Im Südtrakt kann man heute noch eine wertvolle Stuckaturdecke mit Engelköpfen sehen.
Das im ehemalige Kapuzinerkloster gelegene Moorbad Schwanberg ist seit 1973 in Betrieb. Grundlage für die Kuranwendungen bilden die Produkte aus dem Hochmoor von Garanas bei Schwanberg. Die Indikationen für eine Kur in unserem Haus liegen in allen Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.
Im Ort gibt es einen Kindergarten, eine Volksschule (Direktor Franz Koch) und eine Hauptschule (Direktor Norbert Wildbacher).
Umfassender Überblick auf den freskierten Kircheninnenraum der Josefikirche
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