| Schwanengans | ||||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||||
| Anser cygnoides | ||||||||||||||
| (Linnaeus, 1758) |
Die Schwanengans (Anser cygnoides) ist eine Art der Gattung Feldgänse (Anser) in der Familie der Entenvögel (Anatidae). Die domestizierte Form der Schwanengans ist die Höckergans.
Inhaltsverzeichnis |
Die Schwanengans ist eine überwiegend braune, sehr große Gänseart. Auffällig ist der lange, vorderseits hellcremfarbene und scharf davon abgetrennt auf der Rückseite braune Hals. Sie hat einen langen schwarzen Schnabel.
Der Vogel brütet in Sibirien und der Mongolei und überwintert in China etwa zwischen dem Jangtse und Kanton.
Schwanengänse gelangten erst recht spät, in den 1920er Jahren nach Europa und wurden 1937 erstmals in Europa zur Nachzucht gebracht. Reine Schwanengänse findet man in Deutschland beispielsweise in Tierpark Berlin.
In Europa gibt es eine einzigartige freilebende Population in Heidelberg, vornehmlich auf den Neckarwiesen. In Jahre 2004 umfasste die Population etwa 180 Tiere, wurde dann aber von der Stadtverwaltung auf etwa zwei Dutzend Tiere reduziert. Die in geringem Maße mit der domestizierten Form, der Höckergans verbastardierten Vögel gehen wohl auf Tiere zurück die erstmalig 1956 in Holland zur Fortpflanzung gebracht wurden. Dabei verwendete man zur Zucht zwei wild gefangene Schwanenganter und zwei Höckergänse, die man dann wieder mit Schwanengantern rückkreuzte.
Schwanengänse kehren erst recht spät, im April, in die Brutgebiete zurück, wo sie nicht selten in Kolonien auf kleine Inseln in Seen, im Ried oder auf dem trockenen Waldboden brüten. Die 5 bis 8 schwach cremefarbenen Eier werden im Mai gelegt und 28 bis 30 Tage bebrütet. Nach etwa 10 Wochen werden die Jungen flügge und ziehen im September mit den Alttieren in die Überwinterungsgebiete.
Die Schwanengans ernährt sich wie viele Gänse vorwiegend von Gras und Kräutern sowie von Sämereien. Darüberhinaus frisst sie in ihren natürlichen Verbreitungsgebieit auch Wurzeln und Rhizome von Sumpfpflanzen.
In den 1970er Jahren gab es in Asien eine Wildbestand von etwa 10.000 Tieren, der aber aufgrund von Bejagung rückläufig ist. Die Art gilt laut IUCN als stark gefährdet.
| Commons: Anser cygnoides – Bilder, Videos und Audiodateien |