Schwarze Romantik

Die Schwarze Romantik war eine literarische Strömung innerhalb der Romantik, die deren irrationale, melancholische Züge betonte und sich auch von der Gestaltung menschlichen Wahnsinns fasziniert zeigte. Bekannte Vertreter waren E. T. A. Hoffmann, Edgar Allan Poe, Charles Baudelaire, H. P. Lovecraft und Lord Byron.

Ende des 18. Jahrhunderts bildete sich in England eine eigene Stilrichtung aus, die Gothic-Novel, die sich mit Schauerromanen beschäftigte. Ein besonderes Werk dieser Strömung stellt der stark von der englischen Dichtung beeinflusste romantische Roman „Nachtwachen“ dar, den Ernst August Friedrich Klingemann unter dem Pseudonym „Bonaventura“ veröffentlichte.

In Anlehnung an die Schwarze Romantik bezeichnet man auch eine Splitterkultur der Gothic- und Dark-Wave-Szene als Schwarzromantiker.

Literatur

  • Mario Praz: Liebe, Tod und Teufel. Die schwarze Romantik. München, 1963. ISBN: 342304375X. Die bis heute umfangreichste Monographie zum Thema.

Weblinks

Nachtwachen des Bonaventura

Schwarze Romantik

Quelle:
Artikel Schwarze Romantik aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
Lizenz:
Kategorien:
Bookmarks
delicious wong linkarena google
Sponsoren