Mit Schweizer Typografie bezeichnet man die auf der Neuen Typografie aufbauende Gestaltungsrichtung der Typografie seit etwa 1955.
Kennzeichnend für diese Richtung sind asymmetrische sachliche Darstellung, Groteskschriften in wenigen Schriftgraden, extreme Weißräume und der Verzicht auf Schmuckelemente.
Bekannte Typografen, die den Schweizer Stil geprägt haben, sind Max Bill, Adrian Frutiger, Anton Stankowski, Bruno Pfäffli, Emil Ruder, Armin Hofmann, Josef Müller-Brockmann, Helmut Schmid, Hans Eduard Meier, Max Miedinger und Karl Gerstner.
Auch an der Zürcher Kunstgewerbeschule, in der Ausbildung der Schriftsetzerlehrlinge, wurde dieser Stil in den 50er- und 60er-Jahren noch gelehrt (Rieger, Boxler u. a.).
Siehe auch: Grafikdesigner, Helvetica (Schriftart)
Brockhaus-1809: Anton Schweizer
Brockhaus-1911: Schweizer [2] · Schweizer Jura · Schweizer
Heiligenlexikon-1858: Didacus Schweizer (28)
Meyers-1905: Schweizer [1] · Schweizer Tee · Schweizer-Sidler · Schweizer [2] · Schweizer Jura · Jura, Schweizer · Schweizer Stickereien · Schweizer Kohl
Pataky-1898: Schweizer, Veronika · Schweizer-Köchin, die · Schweizer-Meyer, Frau Bertha Louise Marie · Häussler-Schweizer, Frau Marie · Heusser-Schweizer, Anna Barbara Margarete · Schweizer, Magda
Pierer-1857: Schweizer [1] · Schweizer Weine · Schweizer Thee · Schweizer [2] · Schweizer Frank · Schweizer Alpen · Schweizer Leinewand · Schweizer Legion