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Das Bruttoinlandsprodukt der Schweiz betrug 2004 444.4 Milliarden Schweizer Franken, was rund 59'900 Franken beziehungsweise 38'600 Euro pro Kopf entspricht.
(Angaben in Mio. CHF, Nominalwerte zu laufenden Preisen, 2004)
Arbeitskraft 3,9 Millionen
Im hochindustrialisierten Dienstleistungsstaat Schweiz arbeiten heute weniger als fünf Prozent der Bevölkerung in der Landwirtschaft. Trotzdem wird dieser Wirtschaftszweig vom Bund mit beträchtlichen Mitteln unterstützt (Subventionen). Die landwirtschaftliche Produktion ist regional sehr unterschiedlich. In den Voralpen, Alpen und im Jura dominiert Viehzucht und Milchwirtschaft, im Mittelland Getreide-, Kartoffel- und Rübenanbau, in der Ostschweiz und im Wallis Obst. In verschiedenen Gebieten wird Weinbau betrieben. Exportiert wird in erster Linie Hartkäse (Emmentaler, Greyerzer (Gruyère), und Sbrinz). In der Schweiz dominiert in der Landwirtschaft die integrierte Produktion. Der biologische Anbau beträgt etwa 9% der Produktion und ist stark im Wachsen. Es gibt keinen Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzensorten, ausser zu Forschungszwecken.
Die Schweiz ist rohstoffarm. Abgebaut werden Kies, Kalkstein (Jura), Ton, Granit (Graubünden, Tessin) und Salz (Rheinfelden, Bex). Kohle, Uran und Erdöl sind bisher nur in Spuren gefunden worden. Mehrere Minen, die in der Vergangenheit Eisenerz (Sargans, Fricktal, Stechelberg), Asphalt (Travers), Kupfer (Zinal) oder Gold (Gondo) lieferten, wurden mittlerweile geschlossen. Ein wichtiger Rohstoff der Schweiz ist die Wasserkraft, die mit Speicherkraftwerken und Laufkraftwerken zwei Drittel des Schweizer Elektrizitätsbedarfs deckt. Siehe auch: Liste der Speicherseen in der Schweiz. Im übertragenen Sinn ein äusserst wichtiger "Rohstoff" ist die Schönheit der Landschaft.
Die Schweizer Industrialisierung fand schwerpunktsmäßig im Kanton Zürich und Umgebung statt. Anfänglich war es hauptsächlich die Textilindustrie, doch die entwickelte zuerst nur für den Eigenbedarf rasch eine aktive Maschinenindustrie. Diese produzierte die Textilmaschinen, Dampfmaschinen und für die neue Eisenbahn Lokomotiven. Das waren die ersten Industrieschwerpunkte, bald sollte auch noch die chemische Industrie am Rheinknie um Basel folgen. Die Uhrenindustrie entwickelte sich vor allem in der Westschweiz und entlang des Jurabergkamms. Ihr Wissen und ihr Können lag viel mehr im Handwerk und in der Präzisionsarbeit. Mechanische Uhrwerke produzierte man in vielen kleinen Heimwerkstätten und Kleinstfabriken.
Industrie:
Der grösste Teil des Bruttoinlandsproduktes wird im sekundären und tertiären Sektor erwirtschaftet.
Im sekundären Sektor dominieren die Uhrenindustrie, der Maschinenbau und die Textilindustrie. Letztere hatte im 19. Jahrhundert eine sehr grosse Bedeutung, heute ist sie eher ein Nebenzweig. Bekannt ist die Schweiz zudem für die Herstellung von Präzisionsinstrumenten, Apparaten sowie für die Chemie, die Pharmaindustrie, die Nahrungsmittelherstellung und die Medizintechnik.
Der tertiäre Sektor hat eine immer grössere Bedeutung: 72% der Erwerbstätigen arbeiteten 2003 im Dienstleistungssektor (15,5% im Handel, 5,7% in Hotels und Restaurants, 5,3% in Banken und Versicherungen).
Die zu den grössten Banken der Welt gehörenden UBS AG wie auch der Credit Suisse haben ihren Sitz in der Schweiz. Beide Banken zusammen hatten 2003 einen Bruttoertrag von 60 Milliarden Franken.
Seit fast 200 Jahren ist der Fremdenverkehr ein Hauptwirtschaftszweig in der Schweiz, begünstigt durch die Alpen, die Seen und die Schönheit des Landes.
Zwischen 1992 und 2000 lag der Anteil der Staatsausgaben für
Gemäss zwei voneinander unabhängigen Ranglisten ist die Schweiz bezüglich Wettbewerbsfähigkeit auf dem 6. und auf dem 1. Rang platziert:
Brockhaus-1809: Anton Schweizer
Brockhaus-1911: Schweizer [2] · Schweizer Jura · Schweizer
Heiligenlexikon-1858: Didacus Schweizer (28)
Meyers-1905: Sibirische Wirtschaft · Viehlose Wirtschaft · Wirtschaft · Freie Wirtschaft · Extensive Wirtschaft · Schweizer [2] · Schweizer-Sidler · Jura, Schweizer · Schweizer Kohl · Schweizer Jura · Schweizer Stickereien · Schweizer [1] · Schweizer Tee
Pataky-1898: Schweizer, Veronika · Schweizer-Köchin, die · Schweizer-Meyer, Frau Bertha Louise Marie · Häussler-Schweizer, Frau Marie · Heusser-Schweizer, Anna Barbara Margarete · Schweizer, Magda
Pierer-1857: Schweizer [1] · Schweizer Weine · Schweizer Thee · Schweizer [2] · Schweizer Frank · Schweizer Alpen · Schweizer Leinewand · Schweizer Legion