Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund SEK (franz.: Fédération des Églises protestantes de Suisse FEPS) mit Sitz in Bern ist der Zusammenschluss der reformierten Landeskirchen und Kantonalkirchen und der Evangelisch-Methodistischen Kirche in der Schweiz.
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Der SEK wurde 1920 gegründet; Vorgängerorganisationen waren die evangelische Tagsatzung und die 1858 entstandene Schweizerische reformierte Kirchenkonferenz. 1925 trat der SEK dem Reformierten Weltbund und 1940 dem Ökumenischen Rat der Kirchen bei. 1946 gründete er das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen der Schweiz (HEKS) und 1963 das Sammelwerk Brot für Brüder, das seit 1990 Brot für alle heißt. 1970 entstand das Sozialethische Institut, das 2004 in Institut für Theologie und Ethik umbenannt wurde.
Er wird geführt von einem neunköpfigen Rat, der sich in der Regel einmal im Monat zu einer zweitägigen Sitzung in Bern trifft. Bisherige Präsidenten des Rates waren:
| Amtszeit | Name |
|---|---|
| 1920-1921 | Wilhelm Hadorn |
| 1921-1930 | Otto Herold |
| 1930-1941 | Eugène Choisy |
| 1941-1954 | Alphons Koechlin |
| 1954-1962 | Henri D'Espine |
| 1962-1965 | Alphonse Küenzi |
| 1966-1970 | Alexandre Lavanchy |
| 1970-1978 | Walter Sigrist |
| 1978-1986 | Jean-Pierre Jornod |
| 1986-1998 | Heinrich Rusterholz |
| 1999- | Thomas Wipf |
Die Geschäftsstelle am Sulgenauweg 26 in Bern beschäftigt rund 35 Personen in den Abteilungen:
Das oberste Organ des SEK ist die zweimal jährlich tagende Abgeordnetenversammlung.
Brockhaus-1911: Evangelischer Diakonieverein · Evangelischer Kirchenausschuß · Evangelischer Afrikaverein · Evangelischer Bund
Meyers-1905: Evangelischer Diakonieverein · Kirchenausschuß, deutscher evangelischer · Diakonīeverein, Evangelischer · Evangelischer Bund
Pierer-1857: Schweizerischer Dialekt · Evangelischer Verein · Evangelischer Bund