Das Schweizerische Landesmuseum wird mit Hauptsitz in Zürich betrieben. Es untersteht der Kontrolle des Bundesrates und umfasst acht Häuser.
Das Museum in Zürich beherbergt die grösste kulturgeschichtliche Sammlung der Schweiz. Die Dauerausstellung umfasst sämtliche Epochen von der Urgeschichte bis zum 21. Jahrhundert. Mehrmals jährlich werden Sonderausstellungen eröffnet.
Das Landesmuseum wurde 1897 in einem neu erbauten, burgähnlichen Gebäude von Gustav Gull in Zürich eröffnet. Zürich hatte mit dem Projekt Märchenschloss einen Wettbewerb gegen andere Schweizer Städte gewonnen. Das Gebäude kombiniert verschiedenste Architekturstile und ist daher seit seiner Entstehung umstritten. Der Architekt verewigte sich im Bau, indem er seinen Initialen gemäss für den Grundriss ein G wählte. Zur Zeit sind Erweiterungen des alten Gebäudes geplant.
Seit 1998 gibt es eine Zweigstelle in Prangins am Genfersee. Die Dauerausstellung im Schloss von 1730 befasst sich mit der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung im 18. und 19. Jahrhundert. Regelmässig finden Sonderausstellungen zu kulturgeschichtlichen Themen statt.
Zur Museumsgruppe gehören ausserdem: