Schwenkflügel

Versuchsflugzeug Bell X-5
Versuchsflugzeug Bell X-5

Schwenkflügel sind eine vor allem bei Kampfflugzeugen (Tornado, F-14, F-111, B-1B Lancer und bei den sowjetischen MiG-23, MiG-27, Su-24 , Tupolew Tu-22M, Tu-160 Blackjack) verbreitete Variante von Tragflächen, bei denen die Flügel bei Start und Landung sowie im Langsamflug vom Rumpf weggeklappt werden, um so den Auftrieb zu erhöhen. Beim schnellen Flug dagegen werden die Flügel an den Rumpf herangeklappt, dadurch verringert sich der Luftwiderstand des Flugzeuges.

Schwenkrotor-Flugzeuge, die statt der Rotorgondeln die ganze Tragfläche nach oben schwenken können (z.B. die Hiller X-18), werden ebenfalls oft als Schwenkflügelflugzeuge bezeichnet. Die korrekte Bezeichnung hierfür ist aber Kippflügelflugzeug.

Geschichte

Als erstes Schwenkflügelflugzeug gilt heute der Prototyp Messerschmitt P.1101, dessen Flügel am Boden in einem Bereich von 35°-45° verstellbar waren. Nachdem das Flugzeug gegen Ende des 2. Weltkriegs als Kriegsbeute in amerikanische Hände fiel, wurde auf Basis dieses Flugzeugs die Bell X-5 entwickelt, die in der Luft verstellbare Schwenkflügel hat.

Quelle:
Artikel Schwenkflügel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
Lizenz:
Kategorien:
Empfehlungen
Bookmarks
delicious wong linkarena google