Das etwa drei Quadratkilometer große Moorgebiet Schwenninger Moos befindet sich 705 m ü. NN. auf der Baar, am Südrand der großen Kreisstadt Villingen-Schwenningen in Baden-Württemberg. Durch das Naturschutzgebiet verläuft die "Europäische Wasserscheide", die die Zuläufe von Rhein und Donau trennt. Es ist das Quellgebiet des Neckars und es existiert auch eine Kalkmergel-Quelle innerhalb des Moores, die am ehesten als Neckarursprung bezeichnet werden könnte, falls man nach einer richtigen Quelle sucht. Sie ist für Besucher allerdings nicht einzusehen und liegt in geschütztem Gebiet, das nicht betreten werden darf.
Bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde auf diesem Gebiet Torf abgebaut. Durch Sperrenbau in denen zu dieser Zeit entstandenen Gräben wird zur Zeit erfolgreich versucht, die seit 100 Jahren eingetretene Verwaldung zurückzudrängen und eine Renaturierung zu erreichen. Zusätzlich läuft seit 2003 ein Pilotprojekt, mittels teilweiser Beweidung durch Moorschnucken, einer Schafart, den aufkommende Bewuchs durch Birkensprösslinge im Inneren des Mooses zu bekämpfen. Durchgeführt werden diese und weitere Arbeiten durch den BUND Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg.
Um das Kerngebiet des Schwenninger Moos führt ein Wanderweg, von dem aus man allerdings nur teilweise auf die freie Moorfläche sehen kann, da dieser durch den bei der Trockenlegung entstandenen ringförmigen Fichten- und Birkenwald führt. Es existiert aber ein kurzer Steg, von dem aus man die sich langsam regenerierende Hochmoorvegetation aus der Nähe ansehen kann, ohne widerrechtlich das Moor zu betreten oder zu schädigen.
Brockhaus-1837: Isländisches Moos
Brockhaus-1911: Moos · Moos [2] · Schwedisches Moos · Freisinger Moos · Isländisches Moos · Ismaninger Moos
DamenConvLex-1834: Isländisches Moos (Botanik)
Herder-1854: Isländisches Moos · Carragheen-Moos
Meyers-1905: Moos, isländisches · Moos, irländisches · Schwedisches Moos · Preysing-Lichtenegg-Moos · Moos [2] · Irländisches Moos, Perlmoos · Freisinger Moos · Moos [1] · Isländisches Moos
Pierer-1857: Schrobenhausener Moos · Zeilonisches Moos · Isländisches Moos · Moos