Die Wuppertaler Schwimmoper ist eine städtische Badeanstalt in Wuppertal. Sie wurde nach Plänen von Friedrich Hetzelt in den Jahren 1955–1957 errichtet. Ihren volktümlichen Namen erhielt sie aufgrund von Diskussionen nach dem Krieg, ob das zerstörte Opernhaus in Barmen wiederaufgebaut oder auf dem Johannisberg - dem heutigen Standort der Schwimmoper - ein neues Opernhaus für Wuppertal errichtet werden solle (die Entscheidung fiel dann für das Schwimmbad). Auch die von außen sichtbaren Zuschauertribünen, die die Funktion des Stadtbads als Wettkampfhalle betonen, sollen den Namen inspriert haben. Eingebettet in die historische Kulisse der Stadthalle Elberfeld ist die Schwimmoper ein wesentlicher Bestandteil der Wuppertaler Architekturgeschichte. Ihr markantes Äußeres, die geschwungenen Linien und die vielen Glasflächen lassen den Bau sehr transparent und leicht erscheinen, trotz seiner offensichtlichen Größe.
Die Schwimmoper ist, trotz aller Bekundungen der Kommunalpolitiker zu ihrem Erhalt, nie nachhaltig gepflegt worden und zur Zeit in einem erbärmlichen baulichen Zustand. Ein großes Sanierungsprogramm wurde durch die Stadtverwaltung für den Herbst 2006 in Aussicht gestellt, um die Schwimmoper wieder im alten Glanz erstrahlen zu lassen, als architektonisches Denkmal und als Sportstätte. Seit 1995 steht die Schwimmoper unter Denkmalschutz.
Im Mai 2007 beginnt die Renovierung der Schwimmoper, die bis Herbst 2009 abgeschlossen sein soll. In dieser Zeit ist die Schwimmhalle geschlossen.