Schwoich

Wappen Karte
Wappen von Schwoich
Schwoich
Österreichkarte, Position von Schwoich hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Kufstein (KU)
Fläche: 18,77 km²
Koordinaten: 47° 33' N, 12° 8' O
Höhe: 583 m ü. A.
Einwohner: 2310 (31. Dez. 2005)
Bevölkerungsdichte: 123 Einwohner je km²
Postleitzahl: 6330
Vorwahl: 05372
Gemeindekennziffer: 7 05 25
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorf 1
6330 Schwoich
Offizielle Website:
Politik
Bürgermeister: Josef Dillersberger (ÖVP)
Gemeinderat: (2004)
(15 Mitglieder)
11 (ÖVP), 4 (SPÖ)
Lage von Schwoich im Bezirk Kufstein
Lage von Schwoich im Bezirk Kufstein

Schwoich ist eine Gemeinde im Bezirk Kufstein, in Tirol, Österreich.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Das Dorf liegt im Tiroler Unterland 5,5 km südlich von Kufstein auf einem Hochplateau rechts des Flusses Inn. Die Gemeindefläche erstreckt sich vom Innufer bis auf die Walleralm am Fuße des Wilden Kaisers sowie von der Locherer Kapelle bis zum "Häringer Wasserfall". Somit liegt die Gesamtfläche des 2200 Einwohner zählenden Kleindorfes bei 18,77 km², wobei jedoch große Teile von Wäldern und Alm- bzw. Weideland eingenommen werden.

Nachbargemeinden

Bad Häring, Kirchbichl, Kufstein, Langkampfen, Scheffau am Wilden Kaiser, Söll

Weiler

Dorf (mit Moosham), Am Bach, Sonnendorf, Osterndof ("Letten"), Amberg, Höhe, Achrain, Habring, Egerbach

Musikkapelle

Die Musikkapelle zählt zurzeit 59 aktive Mitglieder. Im August feiert die Kapelle ihr 130 - Jahr Jubiläum.

Geschichte

Die Besiedelung des Gemeindegebietes begann schon Mitte des sechsten Jahrhunderts, und der Name Schwoich wurde erstmals 1280 erwähnt. Damals wurden die Bezeichnungen "Swiuch" und "Schweng" benutzt, was auf des moosigen Untergrund in Teilen des Ortes hinweist. Dieser ist auch Grund für das größte Vorkommen von Heidelbeeren, den sogenannten "Moosbeeren", die Schwoich im Umland berühmt machten und machen.

Bereits 1841 wurde in der Gemeinde, im sogenannten "Rußland", von Anton Kink Zement gebrannt, das Wappen der Gemeinde unterstreicht dies mit einem Brennofen auf blauem Grund. Damit gilt Schwoich als Geburtsstätte der österreichischen Zementindustrie.

Sport

Bekannt ist das Erholungsdorf unter Anderem auch für seine zahlreichen Sportmöglichkeiten. Neben Wandern und Bergsteigen kann man hier auch hervorragend Mountainbiken, Tennis und Fußball spielen, sowie im Bananensee schwimmen gehen. Bekannt ist die Gemeinde jedoch vor Allem für seine Wintersportarten. So beherbergt Schwoich einen der besten Eisstockvereine Mitteleuropas und hat bereits viele Olympioniken in den Sportarten Langlauf, Biathlon und Rodeln hervorgebracht.

Sehenswürdigkeiten

  • Freiluft-Zementmuseum: Am Ortseingang von Schwoich befinden sich 2 in den Jahren 1987/1988 restaurierte Kalköfen, die an die Gründung des Schwoicher Zementwerkes erinnern.
  • Locherer Kapelle, die 1736 zur Erinnerung an die Blockade Kufsteins während des Spanischen Erbfolgekrieges (1701 - 1714) erbaut wurde.
  • Pfarrkirche: Restauriert von Clemens Holzmeister
Quelle:
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