SeaMonkey

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Entwickler: SeaMonkey-Entwicklerteam
Aktuelle Version: 1.1.3
(19. Juli 2007)
Betriebssystem: Plattformunabhängig
Kategorie: Programmsammlung aus Browser, E-Mail-Programm, etc.
Lizenz: MPL/GPL/LGPL Dreifachlizenz
Deutschsprachig: ja
Website: mozilla.org/.../seamonkey
SeaMonkey Browser Version 1.0 mit Modern skin unter Windows 2000
SeaMonkey Browser Version 1.0 mit Modern skin unter Windows 2000

SeaMonkey (englisch für „Salinenkrebs[1]) ist eine, aus der Mozilla Application Suite hervorgegangene und aus Webbrowser, E-Mail-Programm und weiteren Werkzeugen bestehende freie Programmsammlung (engl. „Application Suite”), welche von einer Entwicklergruppe unter der Mozilla Public License, der GNU General Public License (GPL) sowie der GNU Lesser General Public License (LGPL) entwickelt wird.

Inhaltsverzeichnis

Überblick

SeaMonkey ist eine Weiterentwicklung der Mozilla Application Suite der Mozilla Foundation. Als diese sich entschloss, ihr Produkt nicht mehr weiterzuentwickeln, um die Entwicklungstätigkeit auf den Webbrowser Firefox und das Emailprogramm Thunderbird zu konzentrieren, fand sich schnell eine Gruppe freiwilliger Softwareentwickler zusammen, welche die Fortführung der Entwicklung der Software übernahm. Als offizieller Name wurde schließlich der ehemalige Codename des Vorgängerprojektes übernommen und schließlich am 30. Januar 2006 die erste offizielle Version (1.0) veröffentlicht.

SeaMonkey bietet durch seine Roaming-Funktion die Möglichkeit, Passwörter, Lesezeichen, Cookies und andere Benutzerdaten auf einem zentralen Server zu speichern, um sie von verschiedenen Orten aus nutzen zu können.[2]

Versionen

Seit der Version 1.1 (vom 19. Januar 2007) ist der SeaMonkey auch als portable (Beta-)Version, mit der Bezeichnung „Portable SeaMonkey“, erhältlich[3] – jedoch ist diese portable Version noch weit von der Funktionalität z.B. des Firefox Portable entfernt, da hier einiges an Handarbeit nötig ist, um den Portable SeaMonkey auch auf anderen Rechnern einzurichten.

Nach einem Streit mit Debian, einer Linux-Distribution, über die Nutzungsbedingungen für die Marken von Mozilla bekommt SeaMonkey dort in zukünftigen Version den Namen Iceape. Andere Mozillaprodukte erhielten ebenfalls neue Namen, die alle mit Ice beginnen.

Komponenten

Weblinks

Commons
Commons: SeaMonkey – Bilder, Videos und Audiodateien

Quellen

  1. Sea-Monkey (englisch) – Wikipedia-Artikel zum Salinenkrebs, in Bezug auf die Namensherkunft
  2. MozillaZine Knowledge Base Article: „Roaming profile“, vom 12. Juli 2006 (englisch)
  3. Winboard – Artikel zum „Portable SeaMonkey“ (Version 1.1.1 Deutsch), vom 1. März 2007


Quelle:
Artikel SeaMonkey aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
Lizenz:
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