| Wappen | Karte |
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| Basisdaten | |
| Staat: | Rumänien |
| Historische Region: | Siebenbürgen |
| Bezirk (Rumänien): | Alba |
| Höhe: | 248 m ü. NN |
| Fläche: | 115,54 km² |
| Einwohner: | 27.086 (2006) |
| Bevölkerungsdichte: | 234 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 515800 |
| Vorwahl: | 0040 |
| Stadtgliederung: | Sebeş, Lancrăm, Petreşti, Răhău |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
515800 Sebeş Primarieistr. 1 |
| Website: | http://www.primariasebes.ro |
| E-Mail-Adresse: | sebespri@yahoo.com |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Prof. jur. Adrian Alexandru Dăncilă |
Sebeş (deutsch Mühlbach, ung. Szászsebes) ist eine Stadt in Siebenbürgen/Rumänien am Fluss Sebeş im Bezirk Alba.
Inhaltsverzeichnis |
Der Landstrich, in dem Mühlbach gegründet wurde, war bereits in vorchristlichen Jahrhunderten von den Dakern besiedelt worden. Kurzzeitig war er auch Teil des Römischen Reichs. Im 11. Jahrhundert gelangte das Gebiet unter ungarische Herrschaft. Die ungarischen Könige verbrachten zur Grenzsicherung das Hilfsvolk der Szekler dorthin, welches aber bereits Mitte des 12. Jahrhunderts zur neuen, sich weiter östlich befindlichen Reichsgrenze umgesiedelt wurde. Direkt danach wurden deutsche Siedler in der damals Terra Sebus genannten Gegend sesshaft gemacht (Siebenbürger Sachsen). Sie nannten ihre neue Ortschaft Mühlbach und bestimmten bis ins 20. Jahrhundert hinein die Geschicke der Stadt. Mühlbach lag auf Königsboden und war Vorort des Mühlbacher Stuhls. Bereits im 13. Jahrhundert erhielt der Ort das Stadtrecht.
Die Stadt Sebeş liegt im sog. Unterwald auf einer Ebene im südlichen Kreis Alba in der Nähe des Zusammenflusses des Flusses Sebeş (Mühlbach) in den Mureş (Mieresch). In Sebeş kreuzen sich die Nationalstraße DN1 Sibiu - Cluj (Klausenburg) und Sibiu - Arad. Von Sebeş liegt in 15 km Entfernung Alba Iulia (Karlsburg), in 55 km Sibiu (Hermannstadt) und in 63 km Deva (Diemrich). Im Osten grenzt Sebeş an die Gemeinden Daia Română, Cut (Kokt) und Câlnic, im Süden an Câlnic und Sasciori, im Westen an Vinţu de Jos (Winz) und Pina und im Norden an die Stadt Alba Iulia. Durch die Stadt verläuft die Eisenbahnlinie Sibiu - Vintu de Jos - Deva - Arad - Ungarn.
Lancrăm (Langendorf) liegt etwa 2 km entfernt nördlich der Stadt Sebeş, Petreşti (Petersdorf) liegt südlich am Fluss Sebeş. Dort befindet sich ein Stausee, der für die Trinkwasser- und Stromversorgung genutzt wird. Răhău (Reichau) liegt östlich Sebeşs an der Nationalstraße DN1.
Die Volkszählung 2002 weist 27.698 Einwohner in Sebeş nach, davon 25.632 Rumänen, 411 Deutsche, 1.385 Roma, 212 Ungarn und 58 anderer Nationalität. Die Stadt hat 9.860 Haushalte, davon 6.874 in Sebeş, 411 in Lancram, 1.192 in Petresti und 340 in Rahau.
Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind Industrie, Landwirtschaft, Handel und Dienstleistungen sowie Kommunikation. In Sebeş sind 1.484 Firmen ansässig. Zu nennen ist insbesondere die Holzverarbeitung durch SC Kronospan Sebes SA und SC Kronospan Sepal SA (Deutschland/Österreich - einer der größten Hersteller von Holzwerkstoffen - z.B. MDF-Platten, Spanplatten und Laminatfußböden - in Europa), direkt nebenan SC Holzindustrie Schweighofer SRL (Österreich), Savini Due SRL (Italien) und Ciatti SRL (Italien). Im Bereich der Textilwarenproduktion sind SC Ciserom SA sowie SC Anversa Est Textil SA (Italien) tätig. Für Lederwaren stehen SC Capris SA (Deutschland), SC Confexpeli SA und SC Rapel SA.
Die landwirtschaftlich genutzte Gesamtfläche beträgt 5.628 ha. Davon werden 4.695 ha durch Bauernvereine und der Rest von Einzelbauern bewirtschaftet.
Komárno ist eine Stadt in der Slowakei im Nitriansky kraj. Sie liegt an der Mündung der Waag in die Donau und hat zirka 37.000 Einwohner.
Komárom (dt. Komorn) ist eine Stadt im Norden Ungarns. Sie hat 19.600 Einwohner (2004) und liegt am rechten Ufer der Donau, gegenüber von Komárno.
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