Das Seckbacher Ried ist ein etwa sieben Hektar großes Feuchtgebiet auf dem verlandeten Gelände eines Altarms des Mains.
Seinen Namen erhielt das Ried durch die örtliche Nähe zu dem Frankfurter Stadtteil Seckbach. Der Mühlbach, der auf dem Lohrberg in Seckbach entspringt, mündet nach ca. einem Kilometer Flusslauf in das Ried und sorgt für die nötige Vernässung in dem seit 1937 unter Naturschutz stehenden Areal.
Der aus Maintal-Bischofsheim kommende Bachlauf des Riedgrabens wird auf Frankfurter Gemarkung Entengraben oder Entenbach genannt, durchfließt das Seckbacher Ried, bevor er bei der Hallgartenschule kanalisiert und in den Main geleitet wird.
Eine Besonderheit des Seckbacher Rieds ist der in den letzten 70 Jahren natürlich entstandene Silberweiden-Wald. Sehr alte Kopfweiden stehen im Bereich des Voltenseeweges. Röhrichte und Feuchtwiesen bieten hier Lebensraum für den Kammmolch und die Bauchige Windelschnecke. Nach Norden hin geht das Ried in zahlreiche Kleingärten über. Im Süden grenzt es an das Gewerbegebiet von Frankfurt-Riederwald.
Stadtgewässer. Flüsse, Bäche, Altarme, herausgegeben vom Umweltamt Frankfurt am Main.