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Als Sediment - von lat. sedimentum (Bodensatz) - werden abgelagerte, in der Regel unterschiedlich große Teilchen bezeichnet, die sich zuvor in einer ungeordneten Bewegung befanden. Diese ungeordnete Bewegung wird durch unterschiedliche Transport- oder Trägermedien ermöglicht.
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Eigener Artikel: Sedimentgestein
Dementsprechend werden Sedimente im Bereich der Geologie eingeteilt in
Der Vorgang der Sedimentbildung wird hier als Sedimentation, die entsprechende Wissenschaft als Sedimentologie bezeichnet. Die Sedimentpetrographie beschäftigt sich mit der Zusammensetzung und dem Aufbau der Sedimentgesteine (Sedimentite), die wiederum in klastische-, chemische- und biogene Sedimente sowie Rückstandsgesteine unterteilt werden können (siehe dort). Allerdings gibt es bislang weder eine international verbindliche Klassifikation noch eine einheitliche Nomenklatur der Sedimentgesteine.[1]
Im Bereich der Medizin (im speziellen der Nephrologie und Urologie) ist das Harnsediment von besonderer Bedeutung, Im Unterschied zu geologischen Sedimenten, zu deren Bildung letztlich die Schwerkraft führt, wird das Harnsediment durch Zentrifugieren des Urins gewonnen.
Auch der Chemie wird der durch Sedimentation entstandene Bodensatz von festen Schwebstoffen z. B. aus einer Suspension auf dem Grund einer Flüssigkeit als Sediment bezeichnet; in der Chemie des Alltagslebens darf der Kaffeesatz als solches gelten. Nachdem chemische Prozesse auch eine große Rolle bei der Genese des Sedimentgesteins spielen, beschäftigt sich die Geochemie mit entsprechenden Zusammenhängen. Die Sedimentation ist demnach der Vorgang, bei dem sich der Feststoff einer Suspension auf dem Boden unter der Flüssigkeit absetzt.