| Seeanemonen | ||||||||||||||
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Fischfressende Seedahlie (Urticina piscivora)
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| Systematik | ||||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||||
| Actiniaria | ||||||||||||||
Seeanemonen (Actiniaria) sind walzenförmige, sechsstrahlige Blumentiere ohne Skelett. Seeanemonen leben solitär, d. h. sie bilden keine Kolonien im Gegensatz zu den meisten anderen Vertretern der Blumentiere. Des weiteren sind sie halbsessil, sie können sich durch langsames Kriechen auf ihrer Fußscheibe, mit der sie sich normalerweise auf hartem Untergrund festkrallen oder in Sand und Geröll eingraben, fortbewegen. Ihr Körper ist muskulös. Die Größe kann, je nach Art, von einem bis 150 Zentimeter reichen. Ihre Tentakel sind einfach und in der Regel nicht verzweigt und oft durchscheinend. Manche Arten haben Nesselfäden, hier Acontien genannt, die durch den Mund oder durch Poren im Scapus, sog. Cinclidien, ausgeschleudert werden. Vielfältige Formen an Fortpflanzungsmodi sind bekannt. So existieren getrenntgeschlechtliche, aber auch zwittrige Arten. Sogar Querteilung oder Abschnüren von Fußpartien kommt vor. Viele ausgewachsene Aktinien fressen Fische, Krebse und Schnecken, andere nur Plankton.
Es gibt über 1000 Arten in allen Meeren vom Flachwasser bis zu 10.000 m Tiefe. In europäischen Gewässern finden sich ca. 60 Arten.
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Einige Arten gehen Symbiosen mit anderen Tieren ein. So finden z. B. Anemonenfische, die Anemonengrundel, Spinnenkrabben oder Partnergarnelen zwischen den Tentakeln Schutz vor Feinden, oder Einsiedlerkrebse heften sich die Schmarotzerrose an die von ihnen bewohnten Schneckenhäuser (Ektosymbiose).
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