Seebach (Stadt Zürich)

Wappen von Seebach
Wappen von Zürich

Seebach
Quartier von Zürich

Karte von Seebach
Koordinaten (683700 / 252660)
Höhe Ø 420 m
Fläche 4.72 km²
Einwohner 19'879 (31. Dez. 2005)
Bevölkerungsdichte 4212 Einwohner/km²
Postleitzahl 8052
Stadtkreis Kreis 11 seit 1934

Seebach ist ein Quartier der Stadt Zürich. Die ehemals selbständige Gemeinde Seebach wurde 1934 eingemeindet und bildet heute zusammen mit Affoltern und Oerlikon den Kreis 11.

Inhaltsverzeichnis

Wappen

Blasonierung

In Rot ein silberner Schrägfluss mit einem aus dem Schildfuss mündenden Bach, begleitet von drei goldenen Sternen

Geschichte

Der Name Seebach wurde erstmals im Jahr 1212 urkundlich erwähnt. Jedoch gibt es Funde aus dem 6. Jahrhundert v. Chr., so dass das frühere Dorf zweifelsfrei älter sein dürfte. Der Katzenbach, der früher Seebach hiess, trennte das südliche Oberdorf am Hang des Buhnhügels vom zweiten Dorfteil, dem Ausserdorf. Im 15. Jahrhundert zählte das Dorf etwa 55 Einwohner, Ende des 18. Jahrhunderts 500.

1877 baute die Schweizerische Nationalbahn (SNB) eine Eisenbahnlinie durch das Furttal mit einer Station in Seebach. Doch die Bahngesellschaft ging kurz darauf in Konkurs, so dass die Linienführung keine grosse Bedeutung für den Personenverkehr hatte. Erfolgreicher war die Tramlinie von Zürich nach Seebach, die 1897 gebaut wurde.

Bis etwa 1930 hatte Seebach einen eigenen Zoo.

Eingemeindung

1934 wurde Seebach - zusammen mit Oerlikon, Affoltern, Schwamendingen, Witikon, Höngg, Altstetten und Albisrieden - in Zürich eingemeindet.

Ortsgliederung

Reformierte Kirche auf dem Buhnhügel
Reformierte Kirche auf dem Buhnhügel

Seebach grenzt südlich an die Quartiere Oerlikon und Affoltern, östlich an das Quartier Schwamendingen, nördlich an die Gemeinden Opfikon und Rümlang.

Die Schaffhauser-, die Glattal- und die Seebacherstrasse sind die eigentlichen Hauptverkehrsachsen. Der Seebacherplatz bildet das Zentrum des Stadtteils.

Der Bahnhof Seebach wird von der S6 der S-Bahn Zürich bedient. Die Bahnlinie führt von Oerlikon aus in einer 50° Kurve nach Seebach und von dort aus weiter in Richtung Affoltern - Regensdorf.

Die Industrie- und Gewerbezone ist vorwiegend östlich der Schaffhauserstrasse, während westlich die Wohnquartiere und Grünflächen von Seebach zu finden sind. So sind unter anderem an der Schaffhauserstrasse Oerlikon Space und EDS, entlang der Thurgauerstrasse das Airgate-Center, der Sunrise Tower, das Oerlikerhaus und am Leutschenbach das Fernsehstudio des Schweizer Fernsehens zu finden.

Verkehr

Seebach verfügt über einen Autobahnanschluss, an die A1/A4 und ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz.

Öffentlicher Verkehr

Seebach wird durch die Tramlinie 14 mit Oerlikon und weiter in die Zürcher Innenstadt verbunden. Seit dem 10. Dezember 2006 fährt die vom Hallenstadion verlängerte Tramlinie 11 durch die Thurgauerstrasse nach Auzelg im Kreis 12, die dabei befahrene Strecke gehört zur ersten Etappe des Infratrukturprojekts Glatttalbahn.

Die Buslinien 29 und 75 bilden das Rückgrat der Feinerschliessung innerhalb Seebachs. Freitag- und Samstagnacht verkehren die Nachtbuslinie N16 und N17 ab Bellevue nach Seebach und bedienen anschliessend Vorortsgemeinden Zürichs.

Die S6 der S-Bahn Zürich verkehrt alle 30 Minuten von Uetikon über Seebach nach Regensdorf und jede Stunde weiter nach Baden durch das Furttal.

Persönlichkeiten

  • Monika Weber, ehemalige Stadträtin (parteilos)
  • Bruno Ganz, Schauspieler
  • Hartmuth Attenhofer, Präsident des Zürcher Kantonsrats

Literatur

  • Hochbaudepartement der Stadt Zürich, Amt für Städtebau: Affoltern, Oerlikon, Schwamendingen, Seebach. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2003 (Baukultur in Zürich, Band I), ISBN 3-03823-034-0
  • Präsidialdepartement der Stadt Zürich, Statistik Stadt Zürich: Quartierspiegel Seebach. Zürich 2006 (PDF; 2.23 MB)

Weblinks


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