| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Eifelkreis Bitburg-Prüm | |
| Verbandsgemeinde: | Bitburg-Land | |
| Koordinaten: | 50° 4′ N, 6° 30′ O | |
| Höhe: | 370 m ü. NN | |
| Fläche: | 4,92 km² | |
| Einwohner: | 341 (30. Juni 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 69 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54636 | |
| Vorwahl: | 06569 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BIT | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 32 119 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Hubert-Prim-Straße 7 54634 Bitburg |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Heinrich Ritter | |
Seffern ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bitburg-Land mit Sitz in Bitburg an.
Inhaltsverzeichnis |
Seffern liegt in der Südwesteifel, etwa 10 km nördlich des Zentrums der Kreisstadt Bitburg. Das Gemeindegebiet wird von der Nims sowie dem Balesfelderbach durchflossen und erstreckt sich im Tal dieser beiden Fließgewässer. Die Höhenlage schwankt zwischen 360 m ü. NN und 500 m ü. NN. Von der 4,92 km² großen Gemarkung ist mit 52,3 % ein verhältnismäßig großer Anteil bewaldet, nur 32,1 % sind als Landwirtschaftsfläche ausgewiesen. Die nächste Anschlussstelle an der Bundesautobahn 60 ist Bitburg nur 5 km südöstlich von Seffern. Direkt westlich des Ortes verläuft die ehemalige Bundesstraße 51, seit der Eröffnung der A 60 zur Landesstraße 5 abgestuft.
Von einer Besiedelung des Gemeindegebietes durch die Römer zeugen 1951 gefundene Reste eines ca. 200–375 n. Chr erbauten Landguts. Der bis in die jüngste Vergangenheit vollzogene Abbau von Buntsandstein hat ebenfalls bereits zur Römerzeit stattgefunden. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 777 als Besitz der Abtei Prüm, wobei die früheste Nennung des Ortsnamens – damals „Seferne“ – erst in einer weiteren Urkunde 893 erfolgte. Bis zur französischen Zeit Anfang des 19. Jahrhunderts stand Seffern über 1000 Jahre lang unter der Herrschaft der Prümer Landesherren, als Schultheißerei stellte es ein Verwaltungszentrum der Reichsabtei Prüm dar. Mit der französischen Besetzung wurde der Ort Sitz der Mairie Seffern, die 1816 in die gleichnamige Bürgermeisterei im preußischen Landkreis Bitburg überging. 1856 wurde letztere in das neugeschaffene Amt Bickendorf eingegliedert, aus dem wiederum 1970 im Zuge der rheinland-pfälzischen Kommunalreform 1970 mit vier weiteren Ämtern die Verbandsgemeinde Bitburg-Land entstand.
Die Anzahl der verzeichneten Haushalte stieg von 1473, als 6 gezählt wurden, auf 8 Haushalte im Jahre 1541 an. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts (1815 hatte der Ort 291 Einwohner) verändert sich die Bevölkerung auffällig gering und bewegt sich zumeist im Bereich oberhalb der 300-Einwohner-Grenze. Seit dem 1871 mit 428 Einwohnern erreichten Höchststand ist die Zahl allerdings etwas zurückgegangen, auf heute ca. 340.
Die 1823 erbaute Steinbrücke über die Nims mit Sandsteinkreuzen und einer Steinfigur des Brückenheiligen Johann von Nepomuk ist eine der wenigen noch erhaltenen Barockbrücken von Rheinland-Pfalz. Sakralbauten sind die Pfarrkirche St. Laurentius von 1854 und die Marienkapelle von 1891. Auf dem Gemeindegebiet verläuft ein Stationenweg aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, der von der Ortslage aus bis zur Schlusskapelle bei Sefferweich führt.
Der Gemeinderat besteht aus 5 Ratsmitgliedern sowie dem ehrenamtlichen und vorsitzenden Ortsbürgermeister. Sowohl Ratsmitglieder als auch Ortsbürgermeister wurden bei der Kommunalwahl am 13. Juni 2004 in einer Mehrheitswahl bestimmt.
Die Gemeinde ist Standort einer Grundschule und eines Kindergartens. Kirchlich ist sie Sitz einer Pfarrei, der neben Seffern auch noch die Gemeinden Heilenbach, Schleid und Sefferweich angehören.
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