| Segelkärpfling | ||||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||||
| Poecilia velifera | ||||||||||||||
| Regan, 1914 | ||||||||||||||
| Bevorzugte Wasserwerte | ||||||||||||||
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Der Segelkärpfling (Poecilia velifera), früher der Gattung Mollienisia zugerechnet und daher als Mollienisia velifera bezeichnet, ist ein weniger bekannter Süßwasser-Aquarienfisch. Dies liegt in erster Linie an seiner Größe und der höheren Empfindlichkeit in Gegensatz zu anderen lebendgebärenden Zahnkarpfen.
Inhaltsverzeichnis |
Der Name Segelkärpfling leitet sich von der hohen, segelartigen Rückenflosse und dem deutschen Namen der Ordnung Lebendgebärende Zahnkarpfen ab. In seinem natürlichen Lebensraum ernährt er sich von Mücken- und Moskitolarven. Die Ersteinfuhr erfolgte 1913 durch KROPAC.
Sein natürliches Verbreitungsgebiet bilden Flüsse und Flussmündungen auf der Halbinsel Yucatán, Mexiko. Dort bewohnt er brackige bis salzige Gewässer.
Die Männchen werden etwa zehn bis 15 Zentimeter groß, die Weibchen bis 18 Zentimeter. Der Segelkärpfling zeigt einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus. Die Männchen sind kleiner, schlanker und farbenprächtiger als die Weibchen. Segelkärpflinge sind lebend gebärend. Sie betreiben keine Brutpflege und können ihre Jungen sogar als Beute betrachten.
Sie sind sehr wärmebedürftig (25 - 28°C).
Die Zucht gestaltet sich schwieriger als zum Beispiel beim Guppy oder Molly. Nachgezüchtete Männchen bilden oft eine weniger charakteristische Rückenflosse aus. Somit verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass die Balz erfolgreich abläuft.
Segelkärpflinge kommen in den Farbschlägen schwarz, schwarz-weiß gescheckt, weiß bis orange (albino mit roten Augen) und der grünlichen Wildform vor.
| Commons: Segelkärpfling – Bilder, Videos und Audiodateien |