Segmentierung (Biologie)

Die Segmentierung vieler Organismen, d.h. die Unterteilung des Körpers in primär gleichartige (homologe und analoge) Segmente ist ein Ergebnis von Musterbildungsprozessen im embryonalen Stadium (siehe Morphogenese). Sekundär können Einzelsegmente im Laufe der Phylogenese Funktionsdifferenzierung erfahren (Homologie aber keine Analogie). Segmentierung tritt vor allem bei Würmern (z. B. Regenwurm) und Gliederfüßern (z. B. Tausendfüßer) auf, jedoch sind auch alle Wirbeltiere grundsätzlich segmental aufgebaut (vgl. z. B. Rippen mit dazwischen liegenden Nerven und Blutgefäßen).

Die einzelnen Segmente werden auch Metamere genannt. Allerdings ist Metamerie nicht völlig gleichbedeutend mit Segmentierung, sondern es wird unterschieden zwischen coelomatischer Metamerie (Coelom gegliedert), homonomer Metamerie (Segmente gleichgestaltig) und heteronomer Metamerie (Segmente unterschiedlich gestaltet).

Segmentierung bei Pflanzen findet man v.a. bei niederen und höheren Algen.

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Artikel Segmentierung (Biologie) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
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