Eine Seilwinde ist prinzipiell eine Vorrichtung, mit der man mit Hilfe eines Seils etwas ziehen kann. Dabei wird das Seil meist auf einer durch einen Motor oder durch Muskelkraft angetriebenen zylindrischen Trommel aufgewickelt.
Die Windenseile können aus herkömmlichem Seil sein, wobei bei schweren Lasten meist Stahlseile und seit jüngerer Zeit auch Plasmaseile aus beispielsweise „ultrahochmolekularem“ Polyethylen (PE-UHMW) zum Einsatz kommen.
Die Zugkraft lässt sich durch Einsatz eines Flaschenzuges steigern.
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Die Seilwinde ist eine Seiltrommel, die mechanisch, elektrisch oder hydraulisch angetrieben wird und auf der ein Seil aufgerollt wird. Das Seil kann sich selbständig nebeneinander gleichmäßig aufrollen, wenn die freie Strecke des Seiles vor der Trommel lang genug ist. Anderenfalls kann eine zusätzliche Seilführung zum Einsatz kommen, die das Seil "ordentlich aufrollt", indem sie es seitlich versetzt.
In diesen Fällen wird die ganze Zugkraft vom Seil auf die Trommel übertragen. Dabei muss man berücksichtigen, dass die Zugkraft mit der Anzahl der Lagen auf der Trommel abnimmt, da sie vom Antriebsdrehmoment und dem Hebelarm (Radius auf der Trommel) abhängig ist.
Es gibt aber auch andere Winden, bei denen das Seil um ein Seilspill herumgeschlungen wird und erst dann auf einer Haspel aufgewickelt wird. Im Schiffbau ist diese Windenform auch als Winsch bekannt. Die Haspel übt nur eine Vorspannung aus, damit das Seil die notwendige Reibung am Spillkopf hat. In diesem Fall hat die Winde über die gesamte Seillänge dieselbe Zugkraft und Seilgeschwindigkeit. Diese Winde hat aber einen größeren Platzbedarf und ist wesentlich aufwendiger gebaut.
Eine Sonderform sind Kettenzüge.
Die Anwendungsart bestimmt die Größe und die genauere Konstruktion einer Seilwinde.