| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
![]() |
|
|
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Kitzingen | |
| Verwaltungsge- meinschaft: |
Marktbreit | |
| Koordinaten: | 49° 37′ N, 10° 13′ O | |
| Höhe: | 252 m ü. NN | |
| Fläche: | 17,52 km² | |
| Einwohner: | 1076 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 61 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97342 | |
| Vorwahl: | 09332 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KT | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 75 167 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Markt Seinsheim Rathausplatz 1 97342 Seinsheim |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Heinz Dorsch | |
Seinsheim ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Kitzingen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Marktbreit.
Inhaltsverzeichnis |
Der Markt Seinsheim liegt an den südlichen Ausläufern des Steigerwaldes. Er wird vor allem durch den Weinbau geprägt.
Ortsteile sind Iffigheim, Wässerndorf, Tiefenstockheim und Winkelhof.
Der Ort Seinsheim wurde im Jahr 770 erstmals urkundlich erwähnt. 1434 wurde ihm das Marktrecht verliehen. Der Ort war Stammsitz des Rittergeschlechts derer „von Seinsheim“, die später auch unter dem Namen der Nebenlinie Schwarzenberg Fürst Schwarzenberg bekannt wurden. Nach dem Aussterben der Linie von Seinsheim-Westerndorf wurde das Schloss in Wässerndorf im Jahre 1555 von Graf Friedrich von Schwarzenberg neu errichtet. Seinsdorf selbst war Gerichtssitz des Cent Hohenlandsberg der Herrschaft der Schwarzenbergs, die 1806 an Bayern fiel. Die Orte Iffigheim, Wässerndorf und Tiefenstockheim wurden im Zuge der Gebietsreform in Bayern eingemeindet.Die Seinsheims/Schwarzenbergs waren im 18 Jhd mit ihren verschiedenen Linien mit abstand die größten Grundbesitzer in Franken.
Das Wappen, fünfmal von Silber und Blau gespalten und von einem schrägen Wellenbalken überdeckt, erinnert an das Adelsgeschlecht derer von Seinsheim, die hier ihren Stammsitz hatten. Bedeutendster Vertreter war der Graf Adam Friedrich von Seinsheim, Fürstbischof von Würzburg (1755-1779) und Bamberg (1757-1779)und sein Bruder der bay. Minister, Erbauer von Schloss Sünching und der Feldherr Fürst Karl Schwarzenberg.
Abtswind | Albertshofen | Biebelried | Buchbrunn | Castell | Dettelbach | Geiselwind | Großlangheim | Iphofen | Kitzingen | Kleinlangheim | Mainbernheim | Mainstockheim | Markt Einersheim | Marktbreit | Marktsteft | Martinsheim | Nordheim am Main | Obernbreit | Prichsenstadt | Rödelsee | Rüdenhausen | Schwarzach am Main | Segnitz | Seinsheim | Sommerach | Sulzfeld am Main | Volkach | Wiesenbronn | Wiesentheid | Willanzheim