Die Selbstbeobachtung, auch Introspektion genannt, bezeichnet die Beobachtung und Analyse des eigenen Erlebens und Verhaltens und ist für die unmittelbare Erlebensforschung unentbehrlich, erfordert aber eine Überwindung der Subjekt-Objekt-Spaltung, die sich selbst phänomenverändernd auswirken kann.
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Ende des 19. Jahrhunderts war die Selbstbeobachtung die typische Untersuchungsmethode der Psychologie. Abgelöst wurde sie in den 20er Jahren des 20sten Jahrhunderts durch den Behaviorismus.
Die Methode überfordert viele Untersuchte und beschränkt sich auf bewusste Phänomene. Der Wissenschaftler kann zudem weder die Validität, noch die Reliabilität beurteilen, wobei eine gewisse Standardisierung und damit eine Erfüllung der Gütekriterien, z. B. der Validität, der Reliabilität oder der Objektivität, durch eine Normierung der Induktions- sowie Registrier-, bzw. Protokollierungsmittel erreicht werden kann.