Selkies

Selkies, auch „Selchies“, sind Wesen aus der schottischen Mythologie.

Auf den Orkney-Inseln und Nordschottland erzählt man sich Geschichten von Robben, die an Land kommen und sich in Menschen verwandeln, indem sie ihr Fell ablegen. Sie verstecken ihr Fell und laufen als Menschen herum.

Man erzählt sich, dass Selkie-Frauen als Menschen unbeschreiblich schön sind.

Ein Robbenmärchen

Man erzählt sich eine Geschichte von einem Jäger, der eine wunderschöne Frau am Strand trifft. Er verliebt sich in sie und bald darauf heirateten die beiden.

Eines Tages packte die junge Frau die Sehnsucht nach dem Meer und sie holte sich am Strand ihr Fell wieder, legte es sich an und verwandelte sich in eine Robbe.

Später erschießt der Mann diese Robbe aus dem Meer, weil er nicht ahnt, wer sie wirklich ist. Damit hatte er unwissentlich seine eigene Frau getötet.

Selkies in Literatur und Film

Die Selkie-Geschichten findet man in Büchern über Märchen und Sagen.

Die Autorin Susan Cooper hat ein Kinderbuch über Selkies geschrieben. Auch Filme beschäftigen sich mit Selkies, beispielsweise der Fantasyfilm ,,Das Geheimnis des Seehundbabys", in dem die zehnjährige Fiona erfährt, dass ihre Vorfahren Selkies waren oder auch der australische Spielfilm ,,Selkie - Der Seehundmensch", in der sich ein Teenager in einen Seehund verwandelt. In Berhard Hennens Elfen-Romanen erscheinen Selkies als neugierige Seehunde, welche in den Meeren der Albenmakr leben. Kommen sie an Land so streifen sie ihr Fell ab ab und erscheinen als hübsche junge Elfen.

Quelle:
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