| Satzzeichen |
|---|
| -, –, — |
| . , , , ; , : , … , · |
| ¿, ?, !, ¡, ‽, ؟ |
| „…“, »…« …, ’ |
| /, \ |
| (…), […], {…}, 〈…〉 |
| ␠ |
| Sonstige |
| • … |
| €, ₦ $, ¥, £, ¤ |
| @, & |
| |, ¦ |
| °, ′, ″, ‴ |
| *, †, ‡ |
| #, №, ª, º |
| §, ¶ |
| ©, ®, ™, ℠ |
| _ |
| ~, ˜ |
| Rechenzeichen |
| +, −, ×, ∙, :, ∕, ÷, ±, ∓ |
| =, ≈, ≠ …, ~, ∝ …, <, > … |
| √, ∫ |
| %, ‰ |
Der Strichpunkt oder das Semikolon (griech. „Halbpunkt“) „;“ (Plural: Semikola oder Semikolons) ist ein Satzzeichen zur Verbindung zweier gleichrangiger Sätze oder Wortgruppen. Es bewirkt eine stärkere Trennung als das Komma, aber eine schwächere als der Punkt. Nach einem Strichpunkt wird nach der deutschen Orthographie klein weiter geschrieben.
Beispiele:
Eine weitere Verwendungsmöglichkeit für das Semikolon ist das Abgrenzen gleichartiger Gruppen in Aufzählungen.
Beispiel:
Im Griechischen dient das Semikolon als Fragezeichen.
In vielen Programmiersprachen steht das Semikolon als Abschlusszeichen einer Anweisung, damit der Interpreter, Parser oder Compiler erkennt, dass diese beendet ist. In diesem Fall spricht man von einem Delimiter. In der maschinennahen Programmiersprache Assembler schließt ein Semikolon den interpretierbaren Teil einer Zeile ab, der Rest der Zeile stellt einen Kommentar dar, er wird vom Assembler ignoriert.
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Das Semikolon (Strichpunkt) trennt schwächer als der Punkt und stärker als das Komma (Beistrich), d. h. mit dem Semikolon drückt man einen höheren Grad der Abgrenzung aus als mit dem Komma und einen geringeren Grad der Abgrenzung als mit dem Punkt. Nach einem Semikolon schreibt man klein weiter.
Mit dem Semikolon kann man gleichrangige (nebengeordnete) Teilsätze oder Wortgruppen voneinander abgrenzen.
…, um Gruppen gleichartiger Begriffe voneinander zu scheiden:
in unserem Garten wachsen: Marillen-, Kirsch-, Zwetschken-, Birn-, und Apfelbäume; Ribisel-, Stachelbeer- und Himbeersträucher; Salat, Zwiebeln und Bohnen. - Zu den Parallelogrammen gehören: Rechteck; Quadrat; Rhomboid und Rhombus.
…, um die Hauptsätze stärker voneinander zu trennen, als es der Beistrich vermag, besonders wenn sie größeren Umfang haben und durch entgegenstellende oder begründende Konjunktionen (Bindewörter), wie „denn“, „doch“, „aber“, „deshalb“ u.Ä., verbunden sind:
Keiner ist bestellt, sich selbst zu richten; denn selten schätzt er recht, was er getan, und was er tut, weiß er fast nie zu schätzen (Goethe).
Kärnten und das Salzkammergut sind reich an Seen; deshalb werden sie von Urlaubern gern besucht.
Iss, was gar ist; trink, was klar ist; sprich, was wahr ist!
(QUELLE: „Offizielle Definition des Semikolons in der Verwendung“: Offizielle Deutsche Rechtschreibung)
| Wiktionary: Semikolon – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |