Ein Semiletalfehler ist ein erblicher Defekt (Mutation), der im Gegensatz zum Letalfehler aber nur dann zum Tode des betroffenen Individuums führt, wenn er reinerbig vorliegt.
Semiletalfehler kommen als Gendefekte praktisch bei allen Lebewesen vor. Es gibt aber auch Zuchtstämme, die auf einem Semiletalfehler basieren, wie z. B. die Manx-Katze. Hier muss darauf geachtet werden, dass nie zwei Merkmalsträger miteinander verpaart werden. Sonst sind die Nachkommen (statistisch) zu 25 % reinerbig und damit 1/4 dem Tod geweiht.