| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Steiermark | |
| Politischer Bezirk: | Graz-Umgebung (GU) | |
| Fläche: | 60,35 km² | |
| Koordinaten: | 47° 13' N, 15° 24' O | |
| Höhe: | 709 m ü. A. | |
| Einwohner: | 3287 (31. Dez. 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 54 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 8102 | |
| Vorwahl: | 03127 | |
| Gemeindekennziffer: | 6 06 45 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Semriach 50 8102 Semriach |
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| Offizielle Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Ing. Jakob Taibinger (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (2005) (21 Mitglieder) |
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Semriach ist eine Marktgemeinde an der Nordseite des Schöckls im Bezirk Graz-Umgebung in der Steiermark.
Inhaltsverzeichnis |
Semriach liegt ca. 15 km nördlich der Landeshauptstadt Graz auf einem Hochplateau im Grazer Bergland in der Oststeiermark. Im Gemeindegebiet befinden sich mit dem Schöckl (1.442 m), dem Fragnerberg (1.109 m), dem Rinnweberkogel (1.041 m), dem Hochtrötsch (1.239 m) und dem Windhofkogel (1.064 m) fünf Berge über 1000 m Höhe.
Semriach ist eine der größten Gemeinden im Bezirk Graz-Umgebung. Sie reicht vom Rechberg im Norden bis zum Schöckl im Süden über 9 km sowie vom Tanneben im Westen bis zur Bezirksgrenze zum Bezirk Weiz im Osten über 7 km.
Die Marktgemeinde Schöckl besteht aus den Ortschaften Markterviertl, Präbichl, Rechberg, Schönegg, Semriach, Thoneben und Windhof.
| Frohnleiten Schrems bei Frohnleiten |
Tulwitz | Neudorf bei Passail |
| Deutschfeistritz Peggau |
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Stenzengreith |
| Gratkorn | Stattegg Weinitzen |
Sankt Radegund bei Graz |
Steinbeile und Topfscherben aus der Badl- bzw. Repolusthöhle sind die ältesten Nachweise menschlicher Besiedelung in der Steiermark und wurden in die Jüngere Steinzeit und Hallstattzeit datiert.
Auch die Römerzeit hinterließ Zeugnisse in größerer Zahl. Besonders zu Erwähnen ist das 1962 entdeckte römische Hügelgrab bei Neudorf, aber auch an der Südwand der Pfarrkirche sind römische Inschriften-Steine zu sehen.
Von der darauf folgenden Völkerwanderungszeit legen nur mehr einige slawische Namen Zeugnis ab.
Um das Jahr 1050 entstand an der Stelle der heutigen Pfarrkirche ein romanischer Vorgängerbau. 1505 bis 1543 wurde diese Kirche durch eine spätgotische Hallenkirche mit einer Länge von 44,2 Metern ersetzt.
Die erste urkundliche Erwähnung des Marktes stammt aus dem Jahre 1320. Die Gründung des Marktes ist auf den mittelalterlichen Silberbergbau zurückzuführen, bei dem silberhältiges Blei gefördert wurde. Nach dem Niedergang des Bergbaues versank der Ort zu einem rein landwirtschaftlichen Gemeinwesen. Vom Fernhandel wurde er nur bei einer Unpassierbarkeit des Murtales berührt.
| Jahr | 1869 | 1880 | 1890 | 1900 | 1910 | 1923 | 1934 | 1939 | 1951 | 1961 | 1971 | 1981 | 1991 | 2001 |
| Einwohner | 2.822 | 2.961 | 3.018 | 3.022 | 2.993 | 2.924 | 3.069 | 2.867 | 2.873 | 2.615 | 2.680 | 2.676 | 2.876 | 3.163 |
Die Gegend um Semriach bietet zahlreiche Sportmöglichkeiten in der Natur: Wandern, Nordic Walking, Reiten, Bogenschießen in freier Natur.
Semriach liegt abseits der Hauptverkehrsstraßen, allerdings hat der Verkehr durch Semriach als Alternativroute zum Rechberg-Pass zugenommen. Die Pyhrn Autobahn (A9) ist ca. 10 km entfernt und über den Knoten Deutschfeistritz-Peggau (165) zu erreichen. Die Rechberg Straße (B 64) von Frohnleiten nach Weiz führt durch das nördliche Gemeindegebiet und ist vom Gemeindezentrum ca. 7 km entfernt.
In Semriach befindet sich kein Bahnhof. Der nächstgelegene Bahnhof ist Stübing an der Südbahn; er bietet stündliche Regionalzug-Verbindungen nach Graz und Bruck an der Mur. Die Buslinie 140 fährt täglich 6 Mal (an Sonn- und Feiertagen 3 Mal) von Graz über Gratkorn nach Semriach.
Der Flughafen Graz ist ca. 40 km entfernt.
In Semriach befindet sich eine Einsatzstelle der Bergwacht.
Der Gemeinderat besteht aus 21 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2005 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
Bürgermeister ist Ing. Jakob Taibinger (ÖVP). 1. Vizebürgermeister ist Peter Eibisberger (ÖVP), 2. Vizebürgermeister Helmut Nagel (SPÖ).
Ein von Rot und Blau gespaltener Schild. In der rechten Schildeshälfte wächst aus der Mittelkuppe eines grünen Dreiberges ein nach rechts gewendeter, an der Brust von einem silberfarbenen Pfeile getroffener natürlicher Hirsch empor. Die linke Schildeshälfte zeigt einen auf einem grünen Berge aus silberfarbenen Quadern erbauten, oben von drei nebeneinander gestellten Fenstern, unten von einem durch zwei Schussöffnungen beseiteten Tore mit halbaufgezogenem goldenem Fallgitter durchbrochenen Rundturm mit rotem, golden beknauftem Dache.
Der verwundete Hirsch im rechten Feld nimmt auf die Legende des hl. Ägidius, des Kirchenpatrons von Semriach, Bezug. Der silberne Wehrturm steht für die einstigen Burgen Luginsland und Forchtenberg sowie für den ehemaligen Silberbergbau in Semriach.
Quelle: Gemeinde-Homepage (www.semriach.at)
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